YouTube Marketing

YouTube Marketing: Der ultimative Leitfaden für Anfänger und Profis

YouTube Marketing ist zwar die schwierigste, dafür aber auch die lukrativste Marketingdisziplin, die du meistern kannst. Denn mit YouTube Marketing kannst du weltweit bis zu 2 Milliarden Menschen erreichen. Dieser Leitfaden zeigt dir wie.

Nicole Renard

Für diesen YouTube Marketing Leitfaden stand uns Nicole Renard zur Seite. Derzeit ist sie Head of Content bei Fiverr, hat vorher Videostrategie für Konzerne wie Zalando erstellt und davor für YouTube in London und Dublin gearbeitet.

Dieser Leitfaden ist also nicht nur Standardwissen. Du erhältst außerdem wertvolle Insights einer echten Expertin.

Erstelle deinen eigenen YouTube-Kanal

Im folgenden Kapitel erfährst du, wie du deinen YouTube-Kanal erstellst. Falls du das bereits hast, springe hier zum nächsten Abschnitt.

YouTube gehört zur Google-Familie. Dementsprechend brauchst du ein Google-Konto, um deinen YouTube-Kanal zu erstellen. Wenn du einen Kanal für dein Unternehmen einrichten willst, solltest du ein komplett neues Google-Konto erstellen. So wird dein Unternehmen Eigentümer deines zukünftigen Kanals. Das macht in Zukunft vieles einfacher. 

Dein neues Google-Konto kannst du hier einrichten. 

Nachdem du dein Google-Konto eingerichtet hast, musst du ein Brand-Konto einrichten. Das klingt komplizierter als es ist. Ein Brand-Konto ist ein separates YouTube-Konto, welches mit deinem Google-Konto verknüpft ist. Stell dir dein Brand-Konto als deine Identität auf YouTube vor.

So erstellst du es.

Brand-Konto erstellen

    1. Besuche YouTube und melde dich oben rechts mit deinem Google-Konto an falls du noch nicht eingeloggt bist
    2. Klicke oben rechts auf dein Profil und anschließend auf “Kanal erstellen
    3. Wähle einen Namen für deinen YouTube-Kanal (diesen kannst du später wieder ändern)
    4. Klicke auf “Erstellen

Nachdem du dein Brand-Konto erstellt hast, musst du es mit Informationen füllen.

Du brauchst:

    • Kanalsymbol
    • Titelbild 
    • Kanalinfo
    • Kanalbeschreibung

Dein Kanalname taucht in jedem Video auf. Dieser muss nicht zwingend dein Markenname sein, sollte aber zu deinem Branding passen. Sonst verwirrst du dein Publikum nur.

Das Kanalsymbol ist vergleichbar mit dem Profilbild auf Facebook oder Instagram. Du solltest ein Bild wählen, welches deine Zielgruppe wiedererkennt. Am besten dein Logo im Format 800 x 800 Pixel.

Das Titelbild deines YouTube-Kanals ist wie das Titelbild bei Facebook. Wähle ein Bild im Format 2560 x 1440 Pixel.

Falls es in deinem Unternehmen niemanden gibt, der gute Grafiken erstellen kann, findest du hier kinderleicht einen Profi für YouTube-Grafiken.

Informationen wie E-Mail-Adresse und Links zur Webseite kannst du unter “Kanalinfo” hinzufügen. 

Unter “Kanalbeschreibung” kannst du dein Unternehmen vorstellen. Dieser Bereich erklärt Nutzern, was sie auf deinem YouTube-Kanal erwartet. Die Beschreibung beeinflusst dein Suchmaschinenranking. Platziere also relevante Keywords, um besser gefunden zu werden.

Rollen verteilen

Wenn du Youtube-Marketing ernst nimmst, dann brauchst du ein Team. Denn für eine Person allein, kann ein YouTube-Kanal schnell zum Vollzeitjob werden. 

Wie auch bei Facebook kannst du verschiedene Personen zu deinem Kanal hinzufügen. Dabei kannst du ihnen unterschiedliche Berechtigungen zuweisen. Dies nennt man „Rollen verteilen„.

So fügst du jemanden zu deinem Kanal hinzu:

    • Klicke auf „Mein Kanal
    • Klicke auf das Zahnradsymbol
    • Wähle „Konto“ und danach „Administratoren hinzufügen oder entfernen
    • Klicke auf „Berechtigung verwalten“ und anschließend auf das Symbol oben rechts
    • Gib die Gmail der Person ein und lege eine Rolle fest

Diese Rollen gibt es:

Inhaber: Inhaber verfügen über alle Berechtigungen. Sie können alle Informationen bearbeiten, neue Administratoren hinzufügen, entfernen, auf Kommentare antworten usw.

Administrator: Administratoren haben gleiche Rechte wie Inhaber. Einziger Unterschied: Sie können keine Einträge löschen und keine Rollen verteilen.

Kommunikationsadministrator: Kommunikationsadministratoren helfen dir, deine Community zu betreuen. Sie können auf Kommentare antworten, haben aber keinen Zugriff auf den Video-Manager, Upload-Funktionen oder Analytics.

Genug mit den Basics. Lass uns jetzt schauen, wen du mit YouTube Marketing erreichen kannst.

Wen kannst du mit YouTube Marketing erreichen?

Selbst 2019 sind Unternehmen skeptisch. Sollten sie in YouTube Marketing investieren? Erreicht man auf YouTube nicht nur Kinder, die anderen Kindern beim Zocken oder Schminken zuschauen?

Nicht ganz.

Bevor du mit YouTube Marketing startest, musst du dich fragen, ob du dadurch deine Zielgruppe erreichst. Die gute Nachricht ist, dass die Wahrscheinlichkeit dafür hoch ist. Denn fast jeder nutzt YouTube.

Noch ein paar Worte zu YouTube, bevor wir uns die Demografie von YouTube anschauen. YouTube ist keine Videoplattform wie zum Beispiel Vimeo. Es ist eine Videosuchmaschine. 

Warum erzählen wir dir das? Der Unterschied klingt banal, ist aber gewaltig. Denn Videoplattformen bieten Nutzern eine unkomplizierte Möglichkeit, Videos hochzuladen und zu teilen. Eine Videosuchmaschine hingegen bietet Nutzern die Möglichkeit, über einen intelligenten Suchalgorithmus das zu finden, was sie suchen. In Videoform.

Durch diesen feinen Unterschied erreicht YouTube in den USA allein auf mobilen Geräten mehr 18 – 49 Jährige als alle Nachrichtensender und Kabelfernsehen zusammen. Denn im Gegensatz zu diesen ermöglicht es YouTube seinen Nutzern, selbst zu bestimmen, was sie schauen wollen. 

YouTube ist nach Google die zweit meistbesuchte Webseite und Suchmaschine der Welt. Die Positionierung als Suchmaschine hat dabei nicht nur dafür gesorgt, dass YouTube konkurrenzlos bleibt, sondern gleichzeitig die Spielregel für moderne Medien komplett neu geschrieben. Ein Blick auf die Daten hinter der Suchmaschine zeigt, dass das nicht übertrieben ist.

Jede Minute werden 72 Stunden Content auf YouTube hochgeladen und jeden Monat werden 4 Milliarden Stunden Videos auf YouTube geschaut. Das entspricht ungefähr 456.621 Jahren

Kommen wir aber zur interessanten Frage. 

Wer sitzt jeden Monat 4 Milliarden Stunden vor YouTube und schaut?

Leider sind die letzten offiziellen Zahlen für Deutschland schon zwei Jahre alt. Trotzdem geben sie dir einen guten Überblick. Hier ist die Verteilung von deutschen Internetnutzern, die YouTube nutzen:

    • 100% der 14 – 19 Jährigen
    • 96% der 20 bis 29 Jährigen
    • 86% der 30 bis 39 Jährigen
    • 77% der 40 – 49 Jährigen
    • 70% der 50 bis 59 Jährigen

Insgesamt nutzen in Deutschland 76% der Internetnutzer YouTube. Zum Vergleich: Whatsapp nutzen 75% und Facebook 63%.

Du siehst, YouTube ist nicht nur bei jungen Menschen beliebt.

Aber was schauen diese Menschen?

Die Antwort:

    • 19% informieren sich über Produkte
    • 51% wollen etwas Neues lernen
    • 30% lassen sich unterhalten

YouTube hat das Image, Kinder mit oberflächlichen Content zu unterhalten. Doch die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt sein. Ältere Menschen strömen in Scharen zu YouTube und über die Hälfte aller Nutzer wollen auf der Plattform etwas Neues lernen.

Das macht YouTube Marketing zur Goldgrube für jedes Unternehmen, welches diese Disziplin meistert.

Im nächsten Abschnitt schauen wir, wie dir das gelingen kann.

 

YouTube Marketing Strategie

Kommen wir zum spannenden Teil. Wie kannst du YouTube Marketing für dein Unternehmen nutzen?

Zwei Optionen: 

Option 1: YouTube als Hostingplattform für Videos nutzen. Hochgeladene Videos kannst du über deinen Facebook-Account teilen oder auf Homepage oder Blog einbinden. 

Dies Option ist legitim aber auch eine Verschwendung von Potential. Der Vorteil ist, dass für dieses Vorgehen weder Plan noch Strategie brauchst. Du produzierst Videos lediglich, um andere Kanäle – wie deine Homepage – aufzupeppen. 

Option 2: Du nutzt YouTube als Mittel, um eine Community aufzubauen. 

Mit dieser Option schöpfst du das volle Potential von YouTube Marketing aus. Das bedeutet jedoch auch wesentlich mehr Aufwand. Denn hierbei musst du mit deiner Community interagieren, regelmäßig neuen Content produzieren und immer nah an deinem Publikum sein.

Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Beide Optionen sind legitim. Denn YouTube Marketing muss deinen Unternehmenszielen dienen. Und wenn dir Kreativität oder Man Power fehlt, dann ist es vollkommen okay, auf Option 1 zu setzen. Selbst wenn dir dadurch Potential entgeht.

Was Nicole jedoch oft beobachtet, ist, dass viele Unternehmen einen Zwischenweg zu gehen. Sie investieren den Aufwand von Option 1, erwarten aber Ergebnisse von Option 2. Das funktioniert natürlich nie und irgendwann fallen die verbitterten Worte:

„YouTube funktioniert für uns einfach nicht.“

Wir glauben, dass YouTube für fast jedes Unternehmen funktioniert. Aber nur mit der richtigen Strategie. 

Schauen wir uns an, wie du eine gepfefferte Strategie für dein Unternehmen entwickelst.

Eine YouTube-Marketing-Strategie erarbeiten

Die wichtigste Frage zuerst:

Was willst du mit YouTube Marketing erreichen? 

Anders:

Wie kann YouTube Marketing dein Unternehmen voranbringen?

 Ein paar Vorschläge:

    • Neue Zielgruppe erreichen
    • Markenbekanntheit steigern
    • Traffic steigern
    • Newsletter-Abonnenten gewinnen
    • Mehr YouTube Subscriber
    • Social Shares

Ein Hinweis von Nicole:

Um Produkte über YouTube zu verkaufen, braucht eine Marke Vertrauen. Der schnellere Weg ist, mit Influencern zu arbeiten und den eigenen Kanal für den Markenaufbau zu nutzen. Unternehmen, die ihren Kanal nur nutzen, um aggressiv zu werben, werden scheitern.

Du kannst mit YouTube Marketing alles tun, außer aggressiv verkaufen. Stell dir YouTube also mehr wie ein soziales Netzwerk vor, welches du nutzt, Gleichgesinnte zu finden.

Aber wie geht das?

Laut Nicole gibt es dafür zwei Wege. Happy or Help. Das heißt, dein Content muss entweder unterhalten oder helfen.

Unterhaltung erreicht mehr Menschen und bindet sie stärker an deinen Kanal. Jedoch nur wenn sie gut ist und das ist verdammt schwierig. Nur wenige Marken schaffen den Spagat zwischen guter Unterhaltung und sinnvollem Marketing. 

BlendTec zum Beispiel:

Hilfreicher Content ist wesentlich einfacher zu produzieren. Du musst lediglich die Fragen deiner Zielgruppe aufgreifen und diese in Video- und Serienformat beantworten. Wichtig ist aber, dass auch Help Content unterhalten muss. Du musst keine Show bieten, jedoch sollte dein Content leicht konsumierbar sein. Verzichte auf steife Fakten und setze lieber auf kreatives Storytelling.

Ein gutes Beispiel dafür ist Skillshare:

Happy or Help?

Ob du dich für Happy oder Help entscheidest, hängt von deiner Marke und deinen Fähigkeiten ab. 

Falls du dir unsicher bist, dann setze auf Help. Denn niemand braucht einen weiteren Unternehmenskanal, der versucht ohne Trendgefühl und Witz sein Publikum zu unterhalten.

Aber das ist vollkommen okay. Denn Ziel deines Unternehmens ist es nicht, Menschen zu unterhalten. Ziel ist es, dein Produkt zu verkaufen. Und das funktioniert wunderbar mit Help Content. 

Um sinnvollen Help Content zu erstellen, musst du wissen, welche Fragen deine Zielgruppe rund um dein Produkt hat. Welche Probleme deines Publikums kannst du mit Content lösen?

Das Geheimnis eines erfolgreichen YouTube-Kanals liegt darin, diese Fragen mit regelmäßigen Videos zu beantworten. Die Betonung liegt dabei auf regelmäßig. Nicole rät Unternehmen, in Serienformat zu denken statt in einzelnen Videos.

Anmerkung zu viralen Videos

Bevor wir schauen, wie du gute Videos erstellst, noch ein paar Worte zu Viralität.

Viele Unternehmen glauben, dass sie nur einen viralen Hit vom Durchbruch entfernt sind.

Die Wahrheit ist jedoch, dass virale Videos zwar helfen, aber niemals der Kern deiner YouTube-Marketing-Strategie sein sollten.

Denn virale Videos sind nicht planbar. Egal, was dir Videomarketing-Gurus versprechen.

Wenn du virale Videos produzieren willst, brauchst du einen Prozess, durch den du regelmäßig Videos nach viralen Spielregeln produzierst und verteilst. Früher oder später wird dann ein Video durch die Decke gehen. Dafür braucht es aber Zeit und viel Mut zum experimentieren. 

Ein weiterer Nachteil von viralen Videos, ist der wirkliche Nutzen.

Denn virale Videos sind langfristig betrachtet gar nicht so effizient, wie sie scheinen.

Stell dir ein virales Video wie ein Plakat am beliebtesten Platz in einer Großstadt vor. Du erreichst zwar unzählige Menschen, aber diese vergessen sofort wieder, dass du existierst.

Deshalb empfiehlt Nicole, auf eine nachhaltige Strategie zu setzen. Dafür brauchst du eine loyale Community, die deine Marke liebt, weil du sie mit hilfreichen Inhalten unterstützt.

Deine YouTube-Strategie baut also auf zwei Komponenten.

Du musst eine Community aufbauen, indem du ihnen gibst, was sie wollen.

Zusätzlich muss deine Community verstehen, dass du kein individueller Content Creator bist, sondern ein Unternehmen, bei dem sie auch Produkte oder Dienstleistungen kaufen können.

Das klingt abstrakt, weiter unten im Artikel zeigen wir dir aber verschiedene bewährte Videoformate, die dir den Einstieg in YouTube Marketing einfach machen.

Schauen wir uns an, was du für die Videoproduktion brauchst.

Wie du gute Videos für dein YouTube Marketing produzierst

Die richtige Kamera

Du weißt, mit welcher Strategie du dein Publikum erreichen willst. Jetzt wird es an der Zeit, dass du dein erstes Video produzierst.

Videoproduktion schreckt viele Unternehmen ab. Sie glauben, dass Videoproduktion teuer und aufwendig sei. Doch Nicole bestätigt, dass Videoproduktion für YouTube Marketing weitaus einfacher und günstiger ist als viele glauben.

Fangen wir mit der richtigen Kamera an.

Für YouTube Marketing brauchst du keine professionelle High-End-Kamera. Bereits ein aktuelles Smartphone liefert ausreichend gute Videoqualität.

Hier eine Liste mit Smartphones, die sich für Videoproduktion eignen:

  • iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone X, iPhone XR, iPhone 8 Plus, iPhone 8
  • Samsung Galaxy S10 Plus, Galaxy Note 9, Galaxy S10, Galaxy S9 Plus, Galaxy S9, Galaxy 10e 
  • Huawei P20
  • HTC U12 Plus
  • OnePlus 6
  • Google Pixel 2, Pixel 2XL

Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit besitzt du oder jemand in deinem Unternehmen bereits eines dieser Smartphones.

Natürlich kannst du auch mehr Geld in eine Spiegelreflexkamera investieren. Was du aber sowohl für Smartphone als auch für DSLR brauchst, ist ein Stativ, um stabile Bilder aufzunehmen.

Ton

Deine Bildqualität ist wichtig, viel entscheidender als eine DSLR mit Profiobjektiv ist jedoch deine Tonqualität. Ist sie schlecht, werden Zuschauer sofort abspringen.

Deshalb solltest du in ein gutes Mikrofon (zum Beispiel ein Lavalier-Mikrofon) investieren und für eine schallarme Umgebung sorgen. Hierfür gibt es spezielle Schallabsorber, die du an deinen Wänden anbringen kannst.

Komischer Tipp: Falls du Voiceover über dein Video legen willst, aber kein ruhigen, schallarmen Ort findest, dann nimm dich in einem Auto auf.

Licht

Der nächste Punkt ist Licht. Je schlechter die Lichtverhältnisse, desto schlechter ist deine Bildqualität. Egal wie teuer deine Kamera war.

Um für perfektes Licht zu sorgen, eigenen sich Softboxen. Alternativ kannst du versuchen, einen Weg zu finden, um natürliches Licht zu nutzen. Dieses kannst du etwa durch Reflektoren verstärken.

Schnitt

Professionelle Schnittsoftware wie Adobe Premiere Pro kann teuer sein. Aber wusstest du, dass du vermutlich bereits ein Schnittprogramm besitzt, das von Weltmarken für Werbespots genutzt wird?

Wir sprechen von iMovie, einem Schnittprogramm, das auf jedem Mac installiert ist. Die Software ist einfach zu nutzen und der Autohersteller Bentley hat folgenden Werbespot mit einem iPhone aufgenommen und auf einem iPad in iMovie geschnitten.

Hier findest du hervorragende Video Editoren, die aus deinem Filmmaterial ein Meisterwerk machen.

Die richtigen Mitarbeiter

Der größte Nachteil an YouTube Marketing ist der Aufwand. Trotzdem glauben wir nicht, dass du deine Videoproduktion an eine teure Agentur auslagern musst. Stattdessen kannst du nach Expertise in deinem Unternehmen suchen. Gibt es kreative Menschen in deinem Unternehmen, die vielleicht sogar schon Erfahrung mit der Erstellung und Bearbeitung von Videos gemacht haben?

Falls ja, dann spann sie in deine Marketing-Prozesse ein.

Falls du niemanden findest, dann findest du hier professionelle Videoexperten für jedes Budget. 

Die richtigen Formate

Neben der richtigen Ausrüstung ist entscheidend, dass du den richtigen Content produzierst. Du musst wissen, worum es in deinen Videos gehen soll und unzählige Unternehmen scheitern an dieser Aufgabe.

Die gute Nachricht: Du musst das Rad nicht neu erfinden. Halte dich einfach an etablierte Content-Formate und dein Publikum wird sich in dich verlieben.

Testimonials

Videotestimonials sind kurze Videos, in denen deine Kunden zu Wort kommen. Sie berichten, warum sie sich für dein Produkt entschieden haben, wie sie es nutzen und warum sie es mögen.

Die richtigen Testimonials sind heutzutage unerlässlich für erfolgreiches Marketing. Sie machen deine Marke glaubwürdig und schaffen Vertrauen. Außerdem kannst du Testimonials gut auf deine Webseite einbauen und so Besucher ganz automatisch auf deinen YouTube-Kanal aufmerksam machen.

Produktdemos

Du hast ein vielseitiges oder erklärungsbedürftiges Produkt? Dann ist Video die beste Plattform, um es deiner Zielgruppe zu erklären. Dabei hast du gleich zwei Vorteile. Erstens zeigst du deinen Kunden, wie sie das Produkt richtig bedienen können. Zweitens gibst du unsicheren Zuschauern die Möglichkeit, mehr über dein Produkt zu lernen.

Wichtig: Produziere Produktdemos nur, wenn du wirklich ein erklärungsbedürftiges Produkt hast und Nutzer oft Fragen dazu stellen. Gibt es keine Nachfrage nach der Erklärung, wird  auch niemand das Video schauen.

Explainer

Explainer sind ideal für komplexe Software-Produkte oder SaaS-Lösungen. In so einem Video geht es nicht darum, einen groben Überblick über dein Produkt zu bieten, sondern ausführlich zu zeigen, wie man mit ihm ein konkretes Problem lösen kann. Stell dir Explainer als Tutorials vor.

Der schnellste Weg, ein Explainer für dein Unternehmen zu erstellen? Arbeite mit einem Experten für Video Explainer!

Interviews

Interviews sind eine hervorragende Möglichkeit, ansprechenden Content für dein YouTube Marketing zu erstellen. Als Unternehmen bedienst du ein bestimmtes Segment im Markt und genau in diesem Segment gibt es Meinungsführer, Vordenker oder andere Persönlichkeiten, für deren Meinung sich deine Zielgruppe interessiert. Finde sie, interviewe sie und veröffentliche das Ergebnis als Video.

Fallstudien

Fallstudien eigenen sich nicht nur hervorragend für deinen Blog, sondern auch für deinen YouTube-Kanal. Zeige deinen Zuschauern, welche Probleme deine Kunden mit deinem Produkt überwunden haben. 

Fallstudien funktionieren, weil sie dein Unternehmen glaubwürdig und dein Produkt greifbar machen. Außerdem zeigen sie besser als jeder andere Content, welchen Nutzen dein Publikum aus deinem Produkt ziehen kann.

Live Videos

Live Videos sind eine tolle Möglichkeit, um mit deinem Publikum zu interagieren. Jedoch solltest du erst über Live Videos nachdenken, sobald du deinen YouTube-Kanal erfolgreich ausgebaut hast. Denn für Live Videos brauchst du eine Community, die sich für dich interessiert.

Live Videos eignen sich nicht nur für Events, sondern auch für Webinare.

Vlogs

Vlogs (Video Blogs) sind ideal, um deinen Zuschauern Woche für Woche neuen Content zu bieten. In Vlogs kannst du Highlights aus deinem Unternehmen präsentieren oder Blog Posts auf Video festhalten.

Vlogs sind der beste Weg, eine Beziehung zu deinen Zuschauern aufzubauen. Jedoch nur, wenn du sie unterhalten kannst oder ihnen etwas bietet, was sie wirklich interessiert. 

Ein Vlog über das Leben von Designern bei Google, gefilmt von Mitarbeitern, ist spannend.

Ein Vlog über Events, die du vergangene Woche besucht hast, ist langweilig

Event Videos

Event Videos sind eine gute Möglichkeit, neue Menschen zu erreichen. Denn was tun Besucher nach einer Messe oder einem Event? Sie suchen online nach Zusammenfassungen, Insights und Learnings.

Wenn du schnell genug in der Produktion und im Schnitt bist, kannst du einen Teil dieser Suchanfragen abgreifen und so organisch wachsen.

Der letzte Schritt: Ein Skript schreiben

Du hast die Strategie, die Ausrüstung und du weißt, welches Video du drehen willst. Jetzt fehlt nur noch ein Schritt für das perfekte Video.

Du musst ein Skript schreiben. 

Ein Skript ist das Grundgerüst deines Videos. In ihm findest du, was du im Video sagen wirst, welche Personen auftreten und so weiter. 

Wie bei deiner YouTube Marketing Strategie verfolgt dein Skript ein Ziel. Dein YouTube-Kanal kann durchaus mehrere Ziele in sich vereinen, ein Video sollte jedoch nur ein einziges Ziel haben. 

Wenn du aufwendigere Videos mit mehreren Szenen- und Standortwechselen planst, brauchst du ein Storyboard. Es ist eine Art Blaupause für dein Video. 

Ein Storyboard enthält:

  • Ein Frame für jede Hauptszene
  • Eine kurze Beschreibung über die Szene (Tageszeit, Charaktere)
  • Inhalt der Szene (Ausgeschrieben, wer sagt was)
  • Anweisungen für die Kamera

So optimierst du deine Videos für YouTube Marketing

Du hast dein Video geplant, gedreht und geschnitten. Damit ist dein Job aber leider noch nicht vorbei. Denn damit dein Video gesehen wird, muss es gefunden werden. Sicherlich hast du nicht vergessen, dass YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist. Und wie auch bei der größten Suchmaschine der Welt, dreht sich bei YouTube alles um Rankings.

Wenn du dich ein bisschen mit Marketing auskennst, weißt du, dass du deine Homepage und Blog Artikel für Suchmaschinen optimieren musst. Genau das gleiche musst du auch mit deinen Videos tun. Das ist jedoch etwas komplizierter.

Die wichtigsten Faktoren, die über dein Videoranking entscheiden:

  • Watch Time (Wie lange ein Nutzer dein Video schaut)
  • Session Time (Wie lang bleiben Nutzer nach deinem Video auf der Plattform?)
  • Videolänge (Längere Videos sind idR hochwertiger)
  • Anzahl der Abonennten (Je mehr Abonnenten, desto höher deine Autorität)
  • Engagement (Kommentare, Teilen, Liken)

Einen Artikel oder deine Homepage kannst du jederzeit optimieren. Bei Videos ist das schwierig. Denn das Ranking wird vor allem durch den Inhalt bestimmt. Wenn du deinen Content für dein YouTube Marketing optimieren willst, musst du also ständig die Reaktion deiner Community beobachten und daraus lernen.

Doch eine gute Nachricht: Metadaten sind ebenfalls wichtig für dein Ranking und diese kannst du jederzeit anpassen.

Metadaten

Das tolle an Metadaten ist, dass du sie jederzeit ändern kannst, selbst, wenn dein Video bereits online ist. Hier die wichtigsten Metadaten für deine Suchmaschinenoptimierung.

Titel

Der Titel deines Videos sollte einerseits Keywords enthalten, die für dich wichtig sind, andererseits aber auch Zuschauer neugierig machen. Beides miteinander zu vereinen kann ein schmaler Grat sein und erfordert, Fingerspitzengefühl und Übung. Teste verschiedene Dinge und beobachte, wie dein Publikum reagiert.

Videobeschreibung

YouTube Beschreibung

Nutzer sehen lediglich die ersten zwei bis drei Zeilen deiner Videobeschreibung. Das sind gerade einmal 100 Zeichen. Da nur die wenigsten auf “Mehr Ansehen” klicken, solltest du deine CTA direkt an den Anfang deiner Beschreibung packen. Weiterhin kannst du relevante Keywords und informative Links in deiner Beschreibung unterbringen.

Tags

Tags sind Kategorien. Du kannst Tags selbst festlegen und solltest dein wichtigstes Keyword immer an erste Stelle setzen. Für den Rest kannst du normale und Longtail Keywords nutzen.

Kategorie

Unter “Erweiterte Einstellungen” kannst du, nachdem du ein Video hochgeladen hast, dein Video in eine bestimmte Kategorie einsortieren.

Untertitel

Closed Captions helfen Menschen mit Hörproblemen dabei, deine Videos zu verstehen. Untertitel helfen Menschen, die eine andere Sprache sprechen, den Inhalt deines Videos zu verstehen. Wenn du die Ressourcen hast, solltest du beide zu jedem Video hinzufügen. Sie helfen nicht nur mehr Menschen, deine Inhalte zu schauen, sondern verbessern auch dein Ranking. Denn Captions sind voller Keywords. 

Der einfachste Weg, um Closed Captions hinzuzufügen, ist ein Video bei YouTube hochzuladen. Die Plattform erstellt automatisch Captions, die du anschließend bearbeiten kannst. Gehe dazu, nachdem du ein Video hochgeladen hast, in dein Creator Studio und bearbeite dein Video.

Wähle hierbei “CC Untertitel” und wähle die Sprache deines Videos. Jetzt generiert YouTube automatisch deine Untertitel. Diese Untertitel kannst du nun bearbeiten und das solltest du auch.

Wichtig: Untertitel geben den Inhalt nicht Wort für Wort wieder. Gesprochen Sprache funktioniert anders als geschriebene Sprache. Achte insbesondere darauf, Füllwörter, die wir beim Sprechen nutzen, wegzulassen.

Wenn du fertig bist, kannst du die Untertitel speichern und das passende SRT-File herunterladen, falls du die Untertitel für weitere Plattformen benötigst.

Karten

Karten sind klickbare Fenster, die in einem Video erscheinen und die deine Zuschauer auf eine von dir bestimmte Seite schicken. Insgesamt kannst du 5 Karten pro Video hinzufügen und gleichmäßig verteilen. Wir empfehlen dir, mindestens eine Karte am Ende eines jeden Videos hinzuzufügen. 

Du kannst Karten einfach im Creator Studio hinzufügen. Wähle dazu ein Video aus, gehe auf Bearbeiten und wähle Karten aus. Jetzt erscheint ein neues Menü, indem du Karten hinzufügen kannst.

Nicht vergessen: Egal was für ein Video du drehst. Fordere deine Zuschauer am Ende immer auf, dem Video einen Daumen hoch zu geben und deinen Kanal zu abonnieren. Stelle auch eine Frage passend zum Inhalt des Videos und fordere sie auf, ihre Antwort zu kommentieren.

Videopromotion

Zwar wirst du Traffic über den Suchalgorithmus von YouTube erhalten, doch gerade zu Beginn kommt dieser schleppend. Deshalb ist es wichtig, deinen YouTube-Kanal auf deinen bestehenden Kanälen zu bewerben.

Hier solltest du deine YouTube-Videos bewerben:

Erzähl deinen Followern von deinem YouTube-Kanal und erkläre ihnen, wieso sie ihn abonnieren sollen. Anders: Erkläre, wie dein Kanal das Leben deiner Follower bereichern kann.

Ein weiterer Weg, um die Bekanntheit deines Kanals zu steigern, ist mit Influencern und anderen Creators zusammenzuarbeiten.

Unsere Experten für Influencer Marketing können dir dabei helfen.

YouTube-Werbung

Wenn du mit YouTube Marketing richtig durchstarten willst, kannst du dich nicht nur auf organische Videos verlassen. Du musst auch Werbung schalten, die vor anderen Videos angezeigt wird.

YouTube-Werbung hat einen unschlagbaren Vorteil gegenüber Videowerbung auf Facebook: Du zahlst nur, wenn Nutzer dein Videoclip auch schauen. Der Preis pro Aufruf hängt vom Keyword ab. 

Es gibt verschiedene Arten von Werbeclips.

Discovery Ads erscheinen in den Suchergebnissen von YouTube, auf der Homepage und als empfohlenes Video in der Seitenleiste. 

In Stream Ads erscheinen vor oder während eines YouTube-Videos eines anderen Kanals. Werbeclips, die davor angezeigt werden, bezeichnet man als Trueview Ads. Werbeclips, die in der Mitte angezeigt werden (nur bei Videos über 10 Minuten) nennt man Mid Roll Ads.

Sicherlich ist dir schon einmal aufgefallen, dass du manche Werbeclips vor Videos nach 5 Sekunden überspringen kannst, andere jedoch nicht. Dies hängt einerseits von der Dauer der Werbeclips ab. Clips, die nicht übersprungen werden können, dürfen maximal 15 bis 20 Sekunden lang sein. Der Zeitraum ist abhängig davon, in welchem Land sich der Zuschauer befindet. 

Unsere Experten für Videomarketing wissen, wie sie dein Kanal nach vorn bringen.

Analysiere dein YouTube Marketing

Wenn du mit YouTube Marketing wirklich durchstarten willst, dann musst du dich mit YouTube Analytics auseinandersetzen. Denn nur wenn du verstehst, was auf deinem Kanal funktioniert und was nicht, kannst du dich weiterentwickeln und deiner YouTube Marketing Strategie den Feinschliff verpassen, den sie benötigt.

Standardmäßig zeigt dir YouTube Analytics die Daten der vergangenen 28 Tagen an. Diesen Zeitraum kannst du nach belieben ändern. Du kannst auch nach Ländern und anderen Kriterien filtern.

Die wichtigste Kennzahl für dein YouTube-Video ist die Wiedergabezeit (Watch Time) pro Tag. Also die absolute Zeit, die Nutzer deine Inhalt geschaut haben. Die kannst du über deinen gesamten Kanal betrachten oder auch über einzelne Videos. 

Früher galt für YouTube die Anzahl der Aufrufe als Hauptkennzahl, heute ist es die Wiedergabezeit. Je höher diese für ein Video, desto wertvoller ist es in den Augen von YouTube.

Ebenso interessant wie die Wiedergabezeit ist der durchschnittliche Prozentsatz der Wiedergabe. Was ziemlich kompliziert klingt, ist nichts weiter als eine Zahl, die dir sagt, zu wie viel Prozent Nutzer ein Video im Durchschnitt geschaut haben.

Diese Zahl ist interessant für dich, weil sie dir hilft, zu verstehen, welche Videos Nutzer bei der Stange halten und welche nicht. 

Die Zuschauerbindung (in %) verrät dir, an welcher Stelle Nutzer in einem Video abspringen.

Interaktionen verraten dir, wie deine Videos bewertet werden. Jeder Nutzer kann auf YouTube Videos mit Gefällt mir und Gefällt mir nicht bewerten (Daumen hoch, Daumen runter). Weiterhin verrät dir die Anzahl der Shares, wie viral ein Video ist. Teilen deine Zuschauer es gern.

Klickraten der Impressionen zeigen dir, wie gut dein Titel und Thumbnail funktioniert. Der Wert misst, wie viele Nutzer auf dein Video geklickt haben nachdem YouTube es ihnen angezeigt hat. 

Weiterhin solltest du deine Demografie im Auge behalten. Hier erfährst du, wer die Menschen sind, die deine Videos schauen. Zumindest in Bezug auf Alter und Geschlecht. Dies kann dir helfen, zu verstehen, ob du mit deinen Videos die richtige Zielgruppe erreichst und ob dein YouTube Marketing auf dein Unternehmensziel einzahlt oder nicht.

Tipps & Tricks von der YouTube Marketing Expertin

Wie immer haben wir unsere Expertin nach Tipps gefragt, die du in den typischen Leitfäden nicht findest.

Tipp 1: Custom URL

Wenn du ein YouTube-Kanal erstellst, dann erhältst du von YouTube eine automatisch erzeugte URL. Da diese zufällig generiert ist, ist sie weder schön noch einprägsam. Sobald dein Kanal jedoch älter als 30 Tage ist, du ein Kanalsymbol festgelegt hast, ein Kanalbild hochgeladen hast und 100 Abonnenten, dann kannst du eine eigene URL festlegen.

Tipp 2: Kanaltrailer für Nicht-Abonnenten 

Wenn Menschen deinen Kanal besuchen, dann werden sie von Inhalten erschlagen. Deshalb ist es für deine Reichweite unheimlich wichtig, dass du einen Trailer drehst und einrichtest, den nur Nicht-Abonnenten sehen. Dieser hilft ihnen sofort zu verstehen, worum es in deinem Kanal geht und natürlich, wieso sie ihn sofort abonnieren sollten.

    1. Wähle “Kanal anpassen
    2. Gehe auf “Startseite
    3. Klicke auf “Für neue Besucher
    4. Klicke auf “Bearbeiten
    5. Wähle “Trailer ändern” oder „Trailer entfernen

Satt einen Trailer kannst du auch dein derzeitiges Kampagnen-Video prominent platzieren. So wie wir:

Halte dich in deinem Trailer kurz und gib deinen Zuschauern einen unschlagbaren Grund, warum sie dir in Zukunft ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenken sollten.

Du hast keine Ahnung, wie du einen Trailer erstellst? Such dir einfach einen Experten, der das für dich erledigt.

Tipp 3: Passe den Dateinamen deines Videos an

Wenn du ein Video schneidest und renderst, dann hat es vermutlich einen Dateinamen wie “iMovie-2019-06-19.mp4”. Wenn du die Datei vor dem Upload jedoch umbenennst, dann kann YouTube besser verstehen, worum es in deinem Video geht. Am besten nutzt du einfach deinen Videotitel als Dateinamen. 

Tipp 4: Erstelle Playlisten

Playlisten eigenen sich hervorragend, um Videos zu bündeln. Das kannst du tun, wenn du ein kompliziertes Thema über mehrere Videos erklärst oder unterschiedliche Seiten beleuchtest. Erstellst du dann eine Playlist, hilft das Zuschauern, die Videos zu sehen, die sie wirklich interessieren.

Der Vorteil für dich: Bei Playlisten wird das nächste Video automatisch abgespielt. Deine Zuschauer müssen also nichts tun und schauen somit auch länger.

Tipp 5: Individuelle Thumbnails

Deine Videos können noch so gut sein, wenn du keinen guten Titel oder Thumbnail erstellst, wird sie niemand schauen. 90% der Videos auf YouTube nutzen ein selbst erstelltest Thumbnail und du solltest diesem Trend folgen. Damit du eigene Thumbnails hochladen kannst, musst du deinen Account verifizieren.

Thumbnails wirken banal, sind aber essenziell. Falls du dafür kein Händchen hast, lass dir von einem Experten für Thumbnails helfen.
 

 Tipp 6: Musik

Wir empfehlen dir, Musik und Soundeffekte zu deinen Videos hinzuzufügen. Hier bietet dir YouTube eine eigene Bibliothek mit lizenzfreier Musik, doch diese wird schnell langweilig.

Der einfachste Weg, deine Videos mit einzigartiger Musik aufzuwerten, ist mit Musikexperten zusammenzuarbeiten. Hier findest du Produzenten & Komponisten, die in jedes Budget passen.

Mit diesem Wissen bist du bereit, mit deinem YouTube Marketing durchzustarten. Doch wie immer gilt:

Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Am Ende musst du selbst herausfinden, was für dein Unternehmen und Publikum funktioniert und was nicht.

Doch nach diesem Leitfaden kennst du dich gut genug aus, um eigene Experimente zu starten und dir eine loyale Community aufzubauen.

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