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Wie du XING-Marketing erfolgreich für dein Unternehmen nutzt

Viele Unternehmen unterschätzen das Potential von XING-Marketing. Ein Fehler. Denn mit 16 Millionen Nutzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist XING eine der wichtigsten sozialen Plattformen für deutsche Unternehmen. Hier erfährst du, wie du XING für dein Unternehmen nutzen kannst.

Bevor du an deiner XING-Marketingstrategie arbeitest, solltest du dir zwei Fragen stellen: 

Ist deine Zielgruppe auf XING aktiv?

Hilft dir XING-Marketing mit deinen Unternehmenszielen?

Die erste Frage lässt sich leicht beantworten. Sind deine Zielgruppe zum Beispiel Entscheider in deutschen Unternehmen, dann findest du sie definitiv auf XING. Versucht du internationale Manager in Startups zu erreichen, dann ist LinkedIn besser für dich.

Die zweite Frage ist ebenfalls simpel. Ganz konkret kann dir XING Marketing bei diesen Zielen helfen:

  • Employer Branding
  • Social Recruiting
  • Social Selling
  • Beziehungspflege zu Experten und Geschäftspartnern

Du siehst: XING ist ideal für Unternehmen, die im deutschsprachigen Raum rekrutieren oder Kontakte im B2B-Umfeld erreichen wollen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du deinen Business Account einrichtest, wie du dir die richtigen Ziele setzt und wie du diese erreichst.

Als kleines Extra findest du am Ende noch einmal eine Sammlung bewährter Tricks und Handgriffe, mit denen du dein XING-Marketing erfolgreich umsetzt. 

So richtest du deinen XING Business Account ein

Bevor du mit deinem XING-Marketing starten kannst, musst du für dein Unternehmen einen Business Account einrichten. Hierfür brauchst du ein eigenes Profil, das mit diesem verknüpft wird. Wie auch auf LinkedIN und Facebook musst du Mitglied sein, um eine Seite zu erstellen.

Wichtig für dich ist, dass die Erstellung einer Seite für dein Unternehmen kostenlos, aber auch eingeschränkt ist. Willst du zum Beispiel weitere Medien zu deiner Seite hinzufügen oder mehrere Admins ernennen, die deine Seite verwalten, musst du zahlen. 

Wenn du lediglich Bewerbern Informationen über dein Unternehmen geben willst, reicht die kostenfreie Variante. Nimmst du dein XING Marketing aber wirklich ernst, führt kein Weg an der Bezahlversion vorbei.

So richtest du eine kostenfreie Seite für dein Unternehmen ein:

  1. Logge dich in dein XING Account ein
  2. Klicke links auf “Unternehmen”
  3. Klicke auf den Reiter “Produkte und Dienstleistungen”
  4. Klicke oben rechts auf “Für Anbieter: Eigene Seite erstellen”
  5. Trage jetzt die Informationen zu deinem Unternehmen ein
  6. Klicke auf “Business Page erstellen”

Sobald deine Seite steht, solltest du noch ein Logo und eine Beschreibung hinzufügen. Achte darauf, dass in dieser Keywords vorkommen, die für dein Anliegen wichtig sind. Du kannst auch Keywords in deinen Unternehmenstitel einbauen. Zum Beispiel:

Lead GmbH | B2B Lead Generation Agentur

WICHTIG: Da du XING für dein Unternehmen nutzt und damit geschäftlich, musst du ein Impressum angeben. Dieses kannst du in „Über uns“ hinzufügen.

Hinweis: Du kannst jederzeit einen Experten beauftragen, der dein XING-Profil für dich erstellt und pflegt.

Jetzt, wo deine Seite fertig ist, musst du deine XING Marketing Ziele festlegen.

Ziele & Zielgruppe für dein XING Marketing festlegen

XING ist ein Marketingwerkzeug. Und damit es dir gute Dienste leistest, musst du wissen, was du damit anfangen willst. Das tust du mit den richtigen Ziele.

Ziele geben dir nicht nur die Richtung vor, sie zeigen dir auch, ob du auf einem guten Weg bist oder optimieren musst.

Egal, ob du XING für Leadgenerierung, Recruiting, als Kanal für Content Marketing oder Employer Branding nutzen willst, deine Ziele sollten SMART sein. SMARTE Ziele sind:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Wenn du dich an diesen Rahmen hältst, wird es dir leichter fallen, deinen Fortschritt zu dokumentieren und zu entscheiden, welche Schritte als nächstes getan werden müssen.

Ein schlechtes Ziel wäre also: 

Wir wollen mit XING-Marketing unseren Umsatz steigern!

Dieses Ziel ist zwar messbar und attraktiv, aber weder spezifisch, noch terminiert.

Ein besseres Ziel wäre:

Wir wollen mit XING-Marketing in den nächsten 3 Monaten 100 neue Leads generieren, von denen wir 10% konvertieren. 

Dieses Ziel ist besser, weil du genau weißt, wann du es erreicht hast oder was dazu noch fehlt.

SMART ist besonders bei weichen Zielen wie Employer Branding wichtig. Lege vorher fest, wie du Erfolg oder Misserfolg feststellst, bevor du am Ende immer wieder diskutieren musst, ob XING-Marketing sinnvoll ist.

Nachdem du deine Ziele festgelegt hast, musst du eine Zielgruppe festlegen. Deine Strategie für XING-Marketing muss berücksichtigen, wem du was sagen willst. Willst du zum Beispiel Entscheider in Unternehmen ansprechen, musst du vollkommen andere Inhalte liefern als wenn du Bewerber von deinem Unternehmen überzeugen willst.

So entwickelst du einen Plan für XING Marketing

Sobald du weißt, was und wen du mit XING erreichen willst, wird es Zeit für einen Schlachtplan.

Wie auf jeder anderen sozialen Plattform geht es auf XING darum, Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Dein Ziel muss es sein, von diesen Menschen auf eine Art und Weise wahrgenommen zu werden, die sie dazu bringt, zu handeln.

Willst du, dass Menschen sich bei dir bewerben, dann musst du ihnen zeigen, dass es toll ist, in deinem Unternehmen zu arbeiten.

Willst du Leads generieren, musst du Experten zeigen, dass du ihr Problem lösen kannst.

Willst du deine Reputation aufbauen, musst du als Branchenexperte wahrgenommen werden.

Egal, wie du wahrgenommen werden musst, der Weg dahin ist fast immer gleich.

Mit dem richtigen Content zum Ziel

Wenn du mit XING-Marketing Aufmerksamkeit für dein Unternehmen willst, brauchst du Content. Wie auch auf Facebook und LinkedIn versorgst du auf XING-Follower durch einen Newsfeed mit nützlichen Inhalten. Auf diese Art und Weise baust du eine nachhaltige Beziehung zu ihnen auf, von der du später profitierst.

Erst geben. Dann nehmen.

Konkret für dich bedeutet das, dass du die Content-Maschine anwerfen und Inhalte produzieren musst, die deiner Zielgruppe helfen. 

Diese kannst du über deinen Newsfeed verteilen, aber du solltest noch weiter gehen. XING-Gruppen sind eine tolle Möglichkeit, von neuen Menschen entdeckt zu werden. Hier kannst du aber nicht einfach nur Links zu deinen Inhalten posten. Du musst wirklich interagieren und Mehrwert liefern. Menschen in der Gruppe müssen das Gefühl haben, dass deine Mitgliedschaft eine Bereicherung für sie ist. 

Das tust du, indem du Gruppen über dein Kernthema findest und dich dort einbringst. Du kannst auch eine eigene Gruppe gründen, jedoch ist das weitaus schwieriger und zeitaufwendiger. 

Da XING kleiner als andere Plattformen ist, musst du dir weniger Gedanken über die Quantität deines Contents machen. Viel wichtiger ist seine Qualität. Da eher weniger Menschen deine Inhalte auf XING konsumieren werden, ist es umso wichtiger, dass sie wirklich gut und tiefgründig sind.

Konkret kannst du über Whitepaper, Fallstudien, eBooks, hochwertige Einblicke und ausgearbeitete Anleitungen nachdenken. Diese bilden die Eckpfeiler deines XING Marketings. Falls dir dazu die Zeit oder das Knowhow fehlt, kann dir ein Experte für Content helfen.

Was du vermeiden solltest, ist es, deine Produkte direkt zu bewerben. Die Menschen nutzen XING nicht, um noch mehr Werbung ausgesetzt zu sein. Sie wollen netzwerken, lernen und ihr Unternehmen und ihre Karriere voranbringen. Deine Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen.

Und falls du mal keinen eigenen Content hast, poste fremden. Wahre Experten verteilen nicht nur ihr eigenes Wissen.

So dürfte es dir nicht schwer fallen, eine sinnvolle Strategie für dein XING Marketing zu entwickeln. Im nächsten Abschnitt geben wir dir noch einige Tipps, mit denen du das meiste aus der Plattform herausholen kannst.

Kurze Tipps für erfolgreiches XING-Marketing

Gruppen sind ein toller Weg, um neue Menschen zu erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist jedoch, Beiträge von Influencern oder anderen Seiten zu kommentieren. Denn so sehen Menschen außerhalb deines Netzwerks, was du zu sagen hast. Das funktioniert aber nur, wenn du dabei wirklich Mehrwert lieferst. Sonst ist es Spam und darauf reagieren alle allergisch.

Für Gruppen und fremde Beiträge gilt, dass du so viel kommentieren solltest, wie du etwas beitragen kannst. Wenn du dich wirklich sinnvoll 5 Tage die Woche fast jeden Beitrag kommentieren kannst, dann solltest du es tun. Wenn du dich dabei aber ständig wiederholst, solltest du es sein lassen.

 

Wichtig ist die Konsistenz. Sorge also dafür, dass sich immer jemand um die Pflege deiner Business Seite kümmert. Falls du dafür keine Zeit hast, kannst du einen Social Media Manager beauftragen, deine XING-Seite zu pflegen.

Werben

Du kannst über XING auch Werbeanzeigen schalten. Der Nachteil ist, dass diese aber fast nur Basiskunden erreichen. XING-Premium-Nutzer genießen das Netzwerk werbefrei. 

Der Vorteil gegenüber Facebook ist jedoch, dass du Zielgruppen anhand von Branche, Karrierestufe, Tätigkeitsfelder und Unternehmensgröße auswählen kannst. Insbesondere B2B-Unternehmen können so den Streuverlust erheblich minimieren.

Wenn du dich für bezahlte Werbung auf XING entscheidest, solltest du nicht die gleiche Funktionalität oder die Ergebnisse wie auf Facebook erwarten. Unser Rat ist: probiere es aus und sieh, was passiert. Vielleicht ist es ein guter Kanal für deine Kommunikation, vielleicht solltest du dich aber eher auf andere Bereiche konzentrieren.

Eine Alternative zu klassischen Werbeanzeigen sind Gewinnspiele. Auf XING sind besonders Tickets für Messen und Events beliebt. 

Analyse

Falls du dich für einen bezahlten Premium Business Account entscheidest, gibt dir das Netzwerk ein mächtiges Hilfsmittel für dein XING Marketing an die Seite: Analysen.

Als Pro-Nutzer stehen du unterschiedliche Daten und Informationen über deine Seitenbesucher  zur Verfügung. Dies ist unschätzbar, um zu überprüfen, ob du mit deinem XING-Marketing die richtigen Menschen erreichst. Willst du dein Employer Branding aufpolieren, aber deine Besucher sind hauptsächlich Geschäftspartner? Dann scheinst du etwas falsch zu machen und solltest deine Content Strategie überdenken.

 

Jobangebote

Auch wenn das Ziel deines XING-Marketings nicht ist, Employer Branding zu betreiben, so schauen sich potentielle Bewerber dennoch deine Seite an. Deshalb solltest du darauf achten, dass deine Jobangebote aktuell, informativ sind und zu deiner Marke als Arbeitgeber passen. 

 

Tone of Voice

Gerade wenn mehrere Personen deine XING-Seite verwalten, brauchst du einen Tone of Voice Guide. Dieser regelt die Sprache, in der du kommunizierst. Er sagt, welche Wörter du verwendest und welche nicht. Texter und Social Media Manager sind dankbar über so einen Leitfaden und du kannst sicher sein, dass deine Kommunikation in deinem XING-Marketing immer den richtigen Ton trifft.

Bei der Erstellung eines Tone of Voice Guides ist es wichtig, deine Zielgruppe zu berücksichtigen. Diese erwartet auf XING vermutlich eine ganz andere Ansprache als auf Facebook. Der typische Fall ist, dass du im beruflichen Kontext seriöser kommunizierst.

Falls sich die Mitarbeiter in deinem Unternehmen siezen, solltest du das auch auf XING tun. Herrscht bei dir jedoch das „Du“, dann kannst du auch auf XING verwenden.

Zusammenfassung & Fazit XING Marketing für dein Unternehmen

Wenn du XING-Marketing erfolgreich für dein Unternehmen nutzen willst, musst du:

  • Deine Unternehmensseite auf Hochglanz bringen
  • Deine Ziele und Zielgruppe definieren
  • Deiner Zielgruppe den richtigen Content liefern
  • Die Plattform aktiv nutzen

XING wird immer wieder vernachlässigt und das ist eine große Chance. Denn dadurch herrscht viel weniger Konkurrenz als auf Facebook oder LinkedIn. Diese Chance solltest du nutzen und noch heute anfangen mit deinem XING-Marketing Erfolge zu feiern.

Welche Erfahrungen hast du mit XING für dein Unternehmen gemacht? Schreib es uns in die Kommentare!

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Start-Ups

Startup Marketing: Checkliste mit 100 Strategien für effektives Wachstum

Du hast die Entscheidung getroffen, dein eigenes Unternehmen zu gründen und wir werden dir dabei helfen, es wachsen zu lassen. In diesem Artikel findest du eine Checkliste mit 100 Startup Marketingstrategien für effektives Wachstum. 

Ganz gleich ob dein Unternehmen nur eine Idee ist oder es sich bereits in der Wachstumsphase befindet. In diesem Artikel findest du alles, was du wissen musst.

Startup Marketingstrategien vor der Markteinführung

StartUps

Zu Beginn musst du herausfinden, ob du deine Idee umsetzen kannst.

  1. Teste deine Idee – Du hast vermutlich hunderte Ideen für dein Startup. Aber lassen sie sich auch umsetzen? Und ergeben sie alle Sinn? Du solltest dir am Anfang Rat von Menschen holen, die einmal am gleichen Punkt waren wie du. Am leichtesten findest du diese auf Karriere- und Business Meetups in deiner Stadt.
  2. Erstelle eine Mindmap deiner Geschäftsidee – Sammle all deine  Fähigkeiten, Erfahrungen, Kenntnisse sowie die Produkte oder Dienstleistungen, die du anbieten kannst. Auf diese Weise entdeckst du Lücken und findest schnell neue Ideen für dein Unternehmen.  Du kannst dafür ein Online-Tool wie mindmeister.com verwenden.
  3. Frage Familie und Freunde – Niemand kennt deine Stärken und Schwächen besser als die, die dir am nächsten sind. Deine Familie und Freunde ermöglichen dir mit neutralen Augen auf deine Idee zu blicken und zu entscheiden, ob sie realistisch ist oder nicht.
  4. Nutze kostenlose lokale Ressourcen – Der Bund bietet dir als Gründer eine breite Palette an Beratungen. Dieses Wissen unterstützt dich dabei, dein Unternehmen zu planen und administrative Stolpersteine zu vermeiden. Ein Anlaufpunkt ist das Existenzgründungsportal.
  5. Schätze das Marktpotential deiner Idee ein – Unabhängig davon, ob du online oder vor Ort verkaufen wirst, ist es eine gute Idee, zu prüfen, ob deine Idee Erfolg hat. Wie unverwechselbar ist beispielsweise dein Produkt oder deine Dienstleistung? Wodurch unterscheidet sie sich von dem, was bereits auf dem Markt ist?
  6. Recherchiere Keywords – Wenn du das Potential deiner Idee für Online-Märkte testest, ist die Recherche von Keywords ein guter Anfang. Suchen die Leute danach? Welche Wörter oder Phrasen benutzen sie? Gibt es ein Marktbedürfnis? Unterscheiden sich die Wörter und Phrasen nach Standort? Solide Keyword-Recherchen können Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefern.

7. Schau dir die Konkurrenz an – Jedes Unternehmen hat Konkurrenz. Lass dich nicht vom Traum von „Null-Wettbewerb“ täuschen. Es sei denn, du erfindest etwas wirklich Neues und Einzigartiges. Null Wettbewerb bedeutet oft null Interesse. Betrachte daher die Erfolge und Misserfolge deiner Konkurrenten als Zeichen dessen, was zu tun ist und was nicht. Mit obiger Keyword-Recherche kannst du die Chancen besser verstehen und deiner Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein.

8. Definiere deine Zielgruppe – Wenn du weißt, dass deine Idee Potential hat und dass es Leute gibt, die danach suchen, besteht der nächste Schritt darin, deine Zielgruppe zu definieren. Du solltest eine detaillierte Beschreibung deines Zielkunden erstellen. Dabei kannst du demografische Daten wie Geschlecht, Altersgruppe und Bildung sowie „psychografische Daten“ verwenden. Dazu gehören auch die Dinge, die für sie wichtig sind, woran sie glauben, was sie unterstützen und vieles mehr.

9. Was hält deine Zielgruppe nachts wach? Wenn du deine Zielgruppe definiert hast, besteht der nächste Schritt darin, ihre Probleme in Bezug auf dein Produkt oder deine Dienstleistung zu ermitteln. Du findest dies heraus, indem du sie befragst. Hierfür eigenen sich Interviews und Umfragen. Außerdem kannst du in Online-Foren und auf „Q & A“-Seiten stöbern, die sich auf dein Thema oder deine Branche beziehen.

Wir müssen lernen, was Kunden wirklich wollen und nicht, was sie sagen, was sie wollen oder was sie denken, was sie wollen.

10. Wie kannst du deiner Zielgruppe helfen, ihre Ziele zu erreichen? Was kannst du für sie tun, wenn du weißt, wer sie sind und was sie beunruhigt? Mache eine Liste, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung für deine Zielgruppe von Nutzen sein kann und warum sie es interessant finden könnten.

11. Beurteile, wie realisierbar deine Idee ist – Es ist nicht ganz das Gleiche wie Nummer 5 in der Liste. Zu diesem Zeitpunkt möchten wir uns anschauen, wie „machbar“ deine Idee ist. Bewerte deine Idee aus allen Blickwinkeln: Welche Tools oder Services benötigst du, um sie zu verwirklichen? Welche Kosten kommen auf dich zu? Benötigst du ein Darlehen, um dein Geschäft zu finanzieren, oder bekommst du den Start selbst hin? 

12. Entwickle ein MVP zum Testen – Ein MVP ist ein Produkt mit minimalen Anforderungen und Eigenschaften. Dies kann eine abgespeckte Version oder eine Testversion deines vollständigen Produkts sein. Wenn du ein MVP entwickelst, kannst herausfinden, ob Kunden wirklich daran interessiert sind. Du erfährst, ob sie bereit sind, es zu kaufen, bevor du viel Geld in die weitere Entwicklung investierst.

13. Bewerte die Rentabilität deines Produkts/Service – Nur weil du ein Produkt herstellen kannst, das die Leute wollen, bedeutet dies nicht, dass es auch rentabel ist. Führe eine vollständige Schätzung der verbundenen Kosten durch und ermittele die Gewinnschwelle. Mit anderen Worten: Nachdem du die mit deinem Produkt verbundenen Kosten berücksichtigt hast, wie viele Einheiten müsstest du verkaufen, um deine Ausgaben auszugleichen?

 14. Entwirf einen Businessplan – Du hast also ein Produkt, ein Publikum, eine solide Gewinnspanne und Begeisterung für dein Produkt. Der nächste Schritt ist die Formulierung eines soliden Businessplans. 

15. Erstelle einen Plan zur Kundenakquise – Wie kannst du Kunden, die nach deinem Produkt suchen und daran interessiert sind, erreichen? Wie wirst du sie anziehen und, was vielleicht noch wichtiger ist, behalten? Es gibt viele Möglichkeiten, dies online und offline zu tun, einschließlich Gewinnspielen und Wettbewerben, Sonderangeboten, Gutscheinen und vielem mehr.

16. Setze Meilensteine und Ziele – Das Wachstum deines Unternehmens ist nur so zuverlässig wie der Treibstoff, den du nutzt. In diesem Fall kommt der Treibstoff in Form von Zielen. Sieh dir die Ressourcen an, die dir zur Verfügung stehen, und setze erreichbare Meilensteine und Ziele. Achte darauf, dich nicht zu überfordern und gehe die Dinge einzeln an. 

17. Definiere deine Botschaft – Deine Botschaft ist dein Verkaufsargument. Es ist, was dein Produkt im Vergleich zu anderen einzigartig macht. Es beschreibt den entscheidenden Unterschied zwischen dir und deinen Konkurrenten. Finde heraus, worin der Unterschied besteht, und stelle dann sicher, dass du sie klar, leicht verständlich und nachvollziehbar mitteilst.

18. Schreibe eine falsche PressemitteilungEine Pressemitteilung kann eine unschätzbare Quelle der Aufmerksamkeit sein, und es ist wichtig, dass du hierbei alles richtig machst. Es gibt keinen besseren Weg, dies zu tun, als eine falsche Pressemitteilung zum Üben zu schreiben. Erfahre, nach welchen Richtlinien Reporter suchen, damit deine echte Pressemitteilung später nicht untergeht.

19. Baue ein Rahmen für dein Marketing – Wie willst du dein Produkt oder deine Dienstleistung erfolgreich vermarkten? Welche Marketingkanäle und Dienste wirst du nutzen? Um einen Rahmen zu erstellen, solltest du einen Aktionsplan für jedes Social Media- und Marketing-Netzwerk erstellen, das du verwenden möchtest.

20. Definiere deine zukünftige Geschäftsstruktur – Sprechen wir über die Zukunft. Es ist es eine gute Idee, jetzt mit der Planung deiner zukünftigen Geschäftsstruktur zu beginnen. Gehst du deinen Weg allein als Einzelunternehmer? In einer Partnerschaft? Eine GmbH oder GBR? Es mag weit hergeholt erscheinen, sich jetzt bereits zu entscheiden, aber es kann dir später viel Kopfzerbrechen und Umstrukturierung ersparen.

21. Schätze deinen Bedarf an Cashflow für die nächsten Monate – Es mag auch verfrüht erscheinen, sich Gedanken über deinen Bedarf an Cashflow zu machen, bevor dein Unternehmen startet. Wenn du jedoch mindestens ein vorläufiges Budget für deine Pläne zusammenstellst, kannst du einen frühen Mangel an Cashflow vermeiden. Wenn du die Einnahmen und Ausgaben deines Cashflows im Laufe des ersten Quartals schätzt, kannst du besser feststellen, was gekauft werden muss und was einfach „schön zu haben“ ist.

22. Definiere deinen Verkaufsprozess – Da wir uns in der Definitionsphase befinden, ist es wichtig, deinen Verkaufsprozess zu definieren. Wie ist dein Sales Funnel? Wie erreichst du Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei deinem Publikum? Was ist mit dem Lebenszyklus deines Produkts? Es ist wichtig, schon vor dem Start darüber nachzudenken, da es dein Marketing und deinen Vertrieb beeinflusst.

23. Definiere eine Strategie – Die Erstellung einer langfristigen Strategie ist eine kluge Investition in die Zukunft deines Unternehmens – nicht nur im ersten Jahr, sondern auch nach 3-5 Jahren. Nimm dir die Zeit, um einen detaillierten Plan zu erstellen, einschließlich der Handhabung der Ziele, der zugewiesenen Prioritäten und der Behebung von Problemen, damit du beim endgültigen Start auf möglichst wenig Probleme stoßen.

24. Definiere deinen Betriebsplan – Nachdem du einen strategischen Plan erstellt hast, solltest du einen Plan für den täglichen Ablauf und die Verwaltung deines Unternehmens erstellen. Priorisiere Aufgaben und entscheide, wer für sie verantwortlich ist, wann sie fällig sind und wie viel es kosten wird, sie zu erledigen.

25. Lege deinen Preisplan fest – Die Preisgestaltung ist eine der wichtigsten, aber häufig übersehenen Phasen im Prozess der Unternehmensgründung. Wie wirst du dein Produkt bepreisen? Wie kannst du deinem Kunden einen Mehrwert liefern? Welche Preisstrategie wirst du umsetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

26. Suche Finanzierungsquellen – Die Finanzierung kann nicht nur aus eigener Tasche erfolgen. Du kannst Risikokapital aufnehmen, ein Geschäftsdarlehen beantragen oder in einigen Fällen einen Zuschuss erhalten. Crowdfunding ist auch eine großartige Möglichkeit, zusätzliches Geld für deine Idee zu generieren.

27. Lege einen Plan für den Start fest – Du brauchst einen detaillierten Plan für die Ereignisse vor, während und nach dem Start. Auf diese Weise kannst du Fallstricke, die deine Pläne stören, erkennen, und nach dem Start, wenn die eigentliche Arbeit beginnt, einen einheitlicheren Aktionsplan erstellen.

28. Wähle einen großartigen Namen für dein Business – Warum steht die Auswahl eines Firmennamens so weit unten auf der Liste? Menschen verbringen so viel Zeit damit, sich einen Namen für ihr Unternehmen auszudenken aber nicht annähernd so viel Zeit damit, Prozesse zu planen oder Strategien zu entwickeln. Ein guter Name ist wichtig, doch andere Aufgaben sind genauso wichtig. Nutze Freunde, Familie und Mitarbeiter, die dir beim Brainstorming helfen. Der Name sollte leicht zu buchstabieren, auszusprechen und zu tippen sein.

29. Entwirf ein Logo – Es gibt viele erfahrene Designer, die dir bei der Erstellung eines unverwechselbaren Logos, das sowohl im Druck als auch im Web großartig aussieht, helfen können. Dein Logo sollte wie dein Firmenname leicht erkennbar und markenfähig sein. Könntest du es dir auf T-Shirts, Briefköpfen oder auf der Wand Gebäudes vorstellen? Träume groß! 

30. Kaufe einen Domainnamen – Es wird immer schwieriger, eine verfügbare Domain zu finden. Daher suchen viele Unternehmen, insbesondere Startups, nach anderen Domain-Endungen wie .me, .io und .ly, um interessante, markenfähige Namen zu erstellen. Domains mit exakter Übereinstimmung bieten dir möglicherweise noch einen Vorteil. Bevor du jedoch fortfährst, solltest du das Google EMD-Update lesen.

31. Baue eine Landing-Page mit Call-to-Action und Opt-In-Form – Eine einfache Landing-Page mit einer Handlungsaufforderung und einem Anmeldeformular kann dir dabei helfen, eine E-Mail-Liste aufzubauen während du Interesse für dein neues Produkt zu erzeugst. Es gibt viele DIY-Landing-Pages oder die Möglichkeit einen Freelancer für das Design zu beauftragen, um etwas zu kreieren, das speziell auf dich zugeschnitten ist

32. Schütze deinen Firmennamen auf jedem Social-Media-Kanal, den du nutzen möchtest – Sobald du einen Firmennamen hast, solltest du ihn auf jeder Social-Media-Plattform, die du verwenden möchtest, reservieren. Das Letzte, was du willst, ist ein Konkurrent, der deinen Namen stiehlt oder sich als dein Geschäft ausgibt.

33. Baue deine Fangemeinde auf – Sobald du deinen Namen reserviert hast, kannst du loslegen und deine Fangemeinde aufbauen. Sprich potenzielle Fans, Blogger und Autoren an. Ermutige sie, dir in Sozialen Netzwerken zu folgen und mache sie zu Fans.

34. Finde Influencer/Blogger für deinen Nischenmarkt und baue Beziehungen auf – Blogger in deiner Branche können eine großartige Quelle für Traffic sein. Zögere nicht, sie anzusprechen und ihnen mitzuteilen, dass du ihnen regelmäßig folgst und Wertvolles mit ihnen zu teilen hast. Kein Spam.

35. Nutze AdWords, um Traffic auf deine Landingpage zu leitenMit zunehmender Präsenz in sozialen Medien möchtest du diese Landingpage nicht vergessen. Richte ein Konto bei Google AdWords ein, um bezahlten Traffic auf die Seite zu leiten, indem du Anzeigen erstellst und die richtigen Keywords auswählst. Du kannst auch Profis, die dich beim Einrichten deines AdWords-Kontos unterstützen, einstellen.

36. Baue über LinkedIn und Xing Beziehungen zu Journalisten auf – Journalisten sind immer auf der Suche nach News und Unternehmen sind da keine Ausnahme. Sprich sie über Webseiten wie LinkedIn und Xing an. Dort suchen Journalisten nach Branchenexperten, um sie für ihre Stories zu interviewen.

37. Sammle Feedback – Das Feedback der Besucher deiner Webseite, deiner sozialen Medien oder anderer Wege kann von unschätzbarem Wert sein, auch wenn dein Produkt noch nicht fertig ist. Auf Webseiten wie Usertesting kannst du deine Landing-Page mit den Augen eines potentiellen Kunden betrachten und wertvolles Feedback zu Verbesserungen geben.

38. Definiere umsetzbare Ziele für deine Landing-Page – Deine E-Mail-Liste ist nur der erste Schritt. Verwandle die Besucher deiner Landingpage in Follower oder bewirb Webinare. Lege Ziele fest, die für dein Unternehmen sinnvoll sind.

39. Richte Analytics ein, um deine Ziele zu verfolgen – Du wirst nie erfahren, wie gut deine Seite funktioniert, wenn du keine Analysen hast. Google Analytics ist kostenlos und einfach einzurichten. Es kann dir unter anderem zeigen, woher dein Traffic kommt oder ob Besucher auf deinen Seiten bleiben.

40. Wecke Interesse im Social Web – Eine Präsenz auf Facebook oder Instagram allein reicht nicht mehr aus. Die Durchführung von Wettbewerben, Umfragen und anderen Initiativen kann dazu beitragen, das Interesse an deinem Produkt zu steigern und mehr potentielle Kunden zu erreichen.

41. Nimm Vorbestellungen an – Sobald du damit begonnen hast, Social Media und bezahlte Werbung zu nutzen, kannst du das Interesse an Vorbestellungen erfassen. Einige Unternehmen geben Kunden sogar ein kleines Extra für Vorbestellungen. 

42. Plane dein Webseitendesign – Deine Webseite ist nicht deine Landingpage. Sie ist viel umfassender und komplexer. Bevor du einen Designer einstellen kannst, solltest du die Anzahl der Seiten, deren Inhalt usw. planen

43. Plane die Webseitenarchitektur – Wie viele Seiten wird deine Website haben? Wie werden sie verlinkt? Wenn du die Architektur deiner Webseite planst, kannst du einen „Flow“ erstellen, dem Benutzer problemlos folgen können. Du solltest wissen genau, wohin sie gehen müssen, wenn sie Fragen haben oder um einen Kauf zu tätigen.

44. Schreibe deine eigenen Webseiteninhalte – Niemand kennt dein Produkt oder deine Dienstleistung besser als du. Nimm dir also die Zeit, um eigene Webseiteninhalte zu verfassen, auch wenn du dich nicht wie ein Autor fühlst. Du kannst später jederzeit mit einem professionellen Texter zusammenarbeiten, um alles zu optimieren.

45. Erstelle eine Marketingstrategie für deine Inhalte – Diese Strategie unterscheidet sich von deiner Social-Media-Strategie und betrifft die Inhalte für deine Vermarktung. Die gängigsten Methoden hierfür sind das Teilen von Artikeln, Infografiken oder Videos. Du wirst bald feststellen, welche Inhaltstypen für deine speziellen Anforderungen am besten geeignet sind.   

46. Nutze Brainstorming für deine bevorstehende Marketingkampagne – Die Markteinführung rückt näher. Aus diesem Grund möchtest du Ideen für deine erste AdWords Marketingkampagne entwickeln. Was ist das Ziel der Kampagne? Welches Anzeigenformat wirst du verwenden? Sind deine Headlines effektiv? Was ist mit deiner Landingpage? Gibt es Handlungsaufforderungen? Es gibt eine Menge zu bedenken, aber wenn du diese Informationen richtig angehst, erhalten deine Anzeigen eine bessere Qualität. Dies bedeutet, dass du weniger bezahlst, aber dennoch eine hervorragende Anzeigenpräsenz erzielen kannst.     

47. Wähle einen zuverlässigen Webhost – Dein Webhost speichert deine Webseitendateien und es ist wichtig, dass es eine zuverlässige, gut bewertete Hosting-Plattform ist. Das Letzte, was du am Starttag willst, ist, dass die Server ausfallen. Prüfe die Webhosts gründlich und finde einen, der sowohl deinen Anforderungen als auch deinem Budget entspricht. Falls du Hilfe beim Migrationsprozess benötigst, bietet Fiverr die richtigen Experten.

48. Erstelle eine Webseite und achte darauf, dass sie für Mobilgeräte geeignet ist – Wenn du eine Webseite erstellst, stelle sicher, dass das Endergebnis „reaktionsschnell“ ist, das bedeutet, dass sie auf Smartphones, Tablets und Mobilgeräten genauso gut angezeigt werden kann wie auf dem Desktop. Achte darauf, dass dein Entwickler die Bedeutung dieser Aufgabe kennt und versteht, da Google Webseiten, die nicht für Mobilgeräte geeignet sind bei der mobile Suche benachteiligt werden.

49. Blockiere deine neue Website mithilfe von robots.txt für Suchmaschinen. – Robots.txt ist eine spezielle Datei, die auf deinem Server gespeichert ist und Suchmaschinen-Robots daran hindert, deine Seiten zu crawlen. Warum solltest du das machen? Weil die Seite noch nicht für die Primetime bereit ist und du nicht möchten, dass jemand sie sieht, wenn sie sich noch im Aufbau befindet.

50. Richte einen Kundenservice ein – Ein Unternehmen ist nur so gut wie sein Kundenservice. Deshalb solltest du einen fantastischen Service einrichten. Die gute Nachricht ist, dass es alle Arten von Service-Softwareprogrammen gibt. Hier findest du eine praktische Vergleichstabelle, anhand derer du entscheiden kannst, welcher für dich der richtige ist.

51. Optimiere deine Webseite für Suchmaschinen – Auch wenn deine Webseite (noch) nicht von Suchmaschinen gefunden werden kann, ist es eine gute Idee, sie vollständig zu optimieren, damit deine Inhalte, wenn sie fertig sind, so suchmaschinenfreundlich wie möglich sind.

52. Synchronisiere Google Search Console und Google Analytics– Du kannst die Daten deiner Search Console in Google Analytics integrieren, um zu sehen, wie deine Webseite in organischen Suchergebnissen angezeigt wird und wie gut sie funktioniert. Hier erfährst du, wie es geht.

53. Synchronisiere Google AdWords und Google Analytics– Zum Analysieren der Kundenaktivität auf deiner Webseite nach dem Klicken auf eine Anzeige kannst du einfach Google Analytics mit deinem AdWords-Konto verknüpfen. Hier erfährst du, wie es geht.

54. Lies deine Seite Korrektur – Grammatik- und Rechtschreibfehler können dazu führen, dass deine schön gestaltete Webseite amateurhaft und schlecht geplant aussieht. Nimm dir die Zeit für ein professionelles Korrekturlesen, damit beim Start alles richtig aussieht.   

55. Achte darauf, dass deine Webseite PCI-kompatibel ist, wenn du Kreditkarten verarbeitest – Wenn du Kreditkarten verarbeitest, solltest du sicher sein, dass deine Webseite die neueste Transaktionssicherheit verwendet. Dies kannst du tun, indem du sicherstellst, dass es PCI-kompatibel ist. Lies mehr über die PCI-Sicherheitsstandards und wie du deren Einhaltung sicherstellen kannst indem du hier klickst.

56. Erstelle eine404-Fehlerseite – Die 404-Seite wird angezeigt, wenn auf deiner Webseite etwas nicht gefunden wird. Warum sollte dieser Traffic verschwendet werden? Mithilfe einer benutzerdefinierten 404-Seite können Benutzer (und Suchmaschinen) in die richtige Richtung gelenkt und die Anzahl der von Suchmaschinen indizierten Seiten erhöht werden.

Startup Marketingstrategien zum Abheben

Header 2 Startup Marketing

Du hast endlich die LAUNCH-Taste für dein neues Unternehmen gedrückt – herzlichen Glückwunsch! Jetzt möchtest du sicherstellen, dass alles auf einem optimalen Niveau läuft, damit dir deine Mitbewerber von Anfang nichts anhaben können. Folgendes solltest du tun:

57. Teile deine Schlüsselbotschaft mit Journalisten und Bloggern – Es gibt nichts, was Blogger und Journalisten mehr lieben als einen einzigartigen Blickwinkel. Deine Schlüsselbotschaft könnte genau den richtigen Blickwinkel haben, um deine Branche abzudecken. Stelle sicher, dass sie wissen, was dein Unternehmen auszeichnet – und warum sie es im Auge behalten sollten.

58. Baue Spannung auf  Auch wenn du kurz vor dem offiziellen Start stehst, kannst du noch einige Schritte unternehmen, um die Spannung zusätzlich aufzubauen. Lasse deine potenziellen Kunden wissen, was sich hinter dem digitalen Vorhang verbirgt – mache ein Spiel daraus in den sozialen Medien.

59. Mache deinen Launch zum EVENT – Starte auf keinen Fall leise. Mache ein Event daraus – wenn auch nur ein digitales. Du kannst Preise oder Werbegeschenke anbieten. Alles, um die Leute an deinen Launch zu erinnern, solange du Aufregung erzeugst.

60. Erstelle ein Eventvideo – Vergiss nicht, ein Video von dem Event (oder den Teilnehmern) aufzunehmen, damit du in einem Jahr oder länger zurückblicken und sehen kannst, wie stark dein Unternehmen gewachsen ist.

61. Entwickle eine Markengeschichte – Wenn du unvergessliche Ereignisse schaffst, gestaltest du die Anfänge einer Geschichte. Was ist deine Marke? Für was steht sie? Wofür stehst du?

62. Mache dein Produkt/Dienstleistung für wichtige Influencer verfügbar– Die richtigen Influencer haben die Möglichkeit, deine Botschaft an Tausende und Abertausende von Followern weiterzuleiten. Scheue dich nicht, dein Produkt oder deine Dienstleistung von ihnen auszuprobieren zu lassen damit sie ein Feedback dazu geben.

63. Involviere Partner – Influencer werden immer wieder auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam. Aus diesem Grund solltest du strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Eigentümern eingehen, die keine direkten Konkurrenten sind.

An diesem Punkt sind die Kernprobleme schnelles Wachstum und die Finanzierung dieses Wachstums.

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64. Biete kostenlose Testversionen, Downloads, Produktvideos und Demos an – Der Schlüssel zum Handeln besteht darin, dass du Produkte oder Dienstleistungen zum ausprobieren zur Verfügung stellst, auch wenn es sich nur um eine „Lite“-Version oder Demo handelt. Sobald potentielle Kunden es selbst sehen und ausprobieren, werden sie es mit größerer Wahrscheinlichkeit kaufen und weiterempfehlen.

65. Baue eine Landingpage für deine AdWords-Kampagne – Erinnerst du dich, worüber wir in #31 gesprochen haben? Jetzt ist es an der Zeit für die Landingpage, auf die nun alle die auf deine Anzeigen klicken, geleitet werden. Achte darauf, dass sich die Erfahrung, die Verbraucher hier machen, auf deinen Anzeigenrang sowie auf deine Kosten pro Klick und Position auswirkt. Erfahre hier mehr.

66. Richte eine Danke-Seite für deine Kampagne ein – Um Verwirrung zu vermeiden, solltest du deinen Abonnenten dafür danken, dass sie ihre Informationen eingegeben haben, um deine Datei herunterzuladen oder einen Kauf zu tätigen. Stellen Sie sicher, dass sie wissen, dass du sie schätzt.

67. Verfolge deine Kampagne in Analytics – Du möchtest sehen, wie erfolgreich deine Kampagne und wie hoch die von dir erzielte Reichweite ist? Stelle daher sicher, dass du Kampagnenziele in deinem Analytics-Dashboard einrichtest. Hier erfährst du, wie du das mit Google Analytics machst.

68. Nutze bezahlte Vertriebskanäle – Bezahlte Mediennetzwerke wie Facebook, Twitter und AdWords sind ein hervorragender Ausgangspunkt für deine Werbung. Vergiss aber nicht, Retargeting-Netzwerke wie AdRoll (www.adroll.com) einzurichten, um die Kunden zu erreichen, die deine Anzeige gesehen, aber zunächst nicht darauf reagiert haben. 

69. Biete zeitlich limitierte Boni und Rabatte an – Nichts regt mehr an zu handeln, als Boni und Rabatte. Besonders bei Erstkunden sind Rabatte meist Anreiz genug.

70. Veröffentliche eine Umfrage, die den Wert deines Produkts unterstützt – Wenn du Kunden befragst oder abstimmen lässt, suche nach Möglichkeiten, diese Informationen zu verwenden, um den Wert deines Produkts zu unterstützen und darauf aufzubauen. Es gibt viele kostenlose Online-Abfragedienste, mit denen du durch einfaches Zeigen und Klicken loslegen kannst.

71. Laß die Veröffentlichung laufen – Selbst wenn der Einführungstag zu Ende ist, kannst du den Schwung beibehalten, indem du dich erneut an deine Kunden wendest, nach ihren Erfahrungen fragst, Hilfe oder Anleitungen anbietest.

72. Sende E-Mails zur Kundenzufriedenheit als Follow Up – Wie zufrieden sind sie mit dem Produkt? Stießen sie auf Fehler oder Probleme? Würden sie den Service einem Freund empfehlen? Frage deine Kunden regelmäßig, was sie von deinem Produkt denken.

73. Optimiere deine Produkte oder Dienstleistungen auf der Grundlage des ersten Feedbacks deiner ersten Kunden – Niemand hat jemals behauptet, dass eine Markteinführung ein einmaliges Ereignis ist. Dein Produkt wird wahrscheinlich mehrere Variationen durchlaufen, bevor du den „Sweet Spot“ bei den Kunden erreichst. Hab keine Angst, basierend auf dem Feedback zu verfeinern und zu optimieren.

Startup Marketingstrategien für Wachstum

Header 3 Startup Marketing

Sobald du gestartet bist, hast du eine große Hürde genommen, von der viele angehende Unternehmer nur träumen können. Damit der Schwung erhalten bleibt, solltest du Folgendes tun:

74. Verfolge deine wichtigsten Konkurrenten zurück – Du musst das Rad in deinem Unternehmen nicht neu erfinden. Finde heraus, was deine Konkurrenten tun, und prüfe, ob du deine Bemühungen verändern oder ausbauen kannst. Womit sind deine Konkurrenten erfolgreich und wie kannst du diesen Erfolg für dich nutzen (ohne sie direkt zu kopieren)? Du kannst diese Art von Details mit einem Online-Tool wie SEMrush checken. Das Reverse Engineering der Webseite eines Mitbewerbers ist auch eine hervorragende Möglichkeit zum Linkaufbau und um Ideen zu Inhaltsthemen zu finden.    

75. Möglichkeiten für defekte links finden – Jeder defekte Link ist eine Chance. Wenn eine Seite den Fehler „Nicht gefunden“ (404) zurückgibt, kannst du dies zu deinem Vorteil nutzen, indem du einen ähnlichen Inhalt zum gleichen Thema erstellst. Wende dich dann an die Quelle, die auf die nicht gefundene Seite verlinkt, und teile ihnen mit, dass der Link nicht funktioniert, du jedoch ein aktualisiertes Stück zum selben Thema hast. Die Chancen stehen sehr hoch, dass sie stattdessen auf dich verlinken.

76. Werde Gastautor, um zielgerichteten Traffic und Backlinks zu erhalten und dein SEO zu nutzen – Das Bloggen von Gastbeiträgen für andere ist eine großartige Möglichkeit, um deine Präsenz und Backlinks zu maximieren. Es ist auch eine ideale Möglichkeit, deinen Namen und dein Unternehmen als Kompetenz in deiner Branche zu etablieren. Viele Webseiten begrüßen Gastautoren und einigen wird sogar ein kleiner Betrag bezahlt.

77. Biete laufenden Support an – Kunden möchten wissen, dass sie betreut werden, und eine der besten Möglichkeiten, dies zu tun, ist der laufende Support. Unabhängig davon, ob es sich um eine Erweiterung des Standard-Supports handelt, der mit dein Produkt oder Service geliefert wird, oder um ein laufendes Abonnement. Du kannst bestehende Einnahmequellen erweitern, indem du deinen Kunden fortlaufende Support-Optionen anbietest.

78. Sende einen angekündigten oder Überraschungsbonus an deine Kunden und Demonutzer– Eine weitere großartige Verkaufstaktik (und für den Aufbau von Beziehungen mit Kunden) besteht darin, ihnen einen unangekündigten Bonus oder ein spezielles Überraschungsgeschenk zu schicken. Kunden schätzen die Geste nicht nur als etwas Wertvolles (sie muss kein großes Werbegeschenk sein), sondern du verdienst dir auch weiterhin ihre Loyalität.

79. Setze dir Ziele für die Zukunft – Denke nicht nur über Möglichkeiten nach, dein Geschäft heute auszubauen, sondern denke auch an die Zukunft. Welches Businessziel hast du in einem Jahr? In 5 Jahren? In 10 Jahren? Wirf einen Blick zurück auf den Strategieplan, den du in Schritt 23 entwickelt hast. Wie nah bist du deinem Ziel?

80. Überdenke den Weg deiner Kunden zum Verkauf – Was sind die häufigsten Gründe, warum kein Verkauf stattgefunden hat? Denk über alle Gründe und mögliche Ursachen nach, aus denen du möglicherweise keinen Verkauf erhalten hast. Sieh dir den Weg deiner Kunden zum Verkauf an, um festzustellen, ob sich in deinem Trichter Reibungspunkte oder Hindernisse befinden, die deine Kunden vom Kauf abhalten könnten.

81. Neubeurteilung des Conversion Funnels– Schaue dir auch deinen Conversion Funnel genauer an. Möglicherweise fühlen sich Kunden zu stark zum Kauf gedrängt, oder sie erhalten nicht genügend Informationen, um eine fundiertere Entscheidung treffen zu können. Wie können kannst du das beheben?

82. Konzentriere dich auf die Kundenbindung – Ab einem bestimmten Zeitpunkt haben sich in deiner Branche Marken Bekanntheit verdient. Wenn dies geschehen ist, konzentriere dich auf die Kundenbindung. Was kannst du tun, um Kunden zu binden und sie dazu zu bringen, zurückzukehren oder ein Upgrade durchzuführen? Denke daran, dass es ist viel billiger, Kunden zu binden, als neue zu finden. Baue diese Loyalität aus.

83. Knüpfe Kontakte zu Personen und Gruppen in Foren – Unternehmen gedeihen tatsächlich, wenn sie Kontakte zu anderen Personen knüpfen. Zögere also nicht, Kunden und Unterstützer über Benutzergruppen und Foren gleichermaßen zu erreichen. Dies ist kein Ort, an dem du Spam versenden oder deine Verkaufsgespräche anbringen solltest. Vielmehr geht es darum, Probleme und Sorgen kennenzulernen und zu überlegen, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung diese Probleme lösen könnte. Ermutige sie, zu dir zu kommen – auf natürliche Weise.

84. Erstelle einen Strategieplan für deinen Blog (Richtlinien, Themenvorschläge, Redaktionsplaner) – Eine weitere großartige Methode, um mehr potenzielle Kunden zu erreichen und die Nutzerbasis deiner Webseite zu vergrößern, ist ein Blog. Um erfolgreich zu bloggen, brauchst du einen strategischen Plan, der Richtlinien, Themen und einen redaktionellen Kalender enthält. Wende dich an Influencer oder Fans, um Gastbeiträge zu verfassen.

85. Identifiziere häufig geteilte Inhalte deiner Konkurrenz – Sieh dir an, was deine Konkurrenten am häufigsten geteilt haben, um Ideen für deinen Blog zu sammeln. Welche Art von Inhalten erzielt die meisten Klicks oder Likes?

86. Richte einen Blog ein – Das Einrichten eines Blogs ist einfach und in wenigen Minuten erledigt. WordPress ist eine beliebte Blogging-Plattform, die von den meisten Webseiten verwendet wird. Dein Blog kann auch so angepasst werden, dass er dem Erscheinungsbild deiner vorhandenen Webseite entspricht.      

87. Richte ein E-Mail-Anmeldeformular ein – Dies unterscheidet sich von dem Anmeldeformular, das du für deine ursprüngliche Landingpage eingerichtet hast. Viele Menschen, die dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen, möchten über neue Produkte oder Dienstleistungen, die du anbieten wirst, auf dem Laufenden bleiben. Sie geben dazu einfach ihre E-Mail-Adresse in ein Formular ein und erhalten einen kostenlosen Newsletter.

88. Entwirf und erstelle zwei Handlungsaufforderungen – Ein Aufruf zum Handeln (call to action) ist die Aktion, die Benutzer ausführen sollen, wenn sie auf deiner Seite landen. Das könnte sein, um zu bestellen, zu abonnieren oder eine Rezension zu hinterlassen, um nur einige Dinge zu nennen. Warum zwei? Auf diese Weise kannst du testen, welche von deinen Kunden am häufigsten verwendet wird. Dies kannst du nur anhand deiner Analysen feststellen.

89. Veröffentliche 2-3 Blogposts pro Monat – Mit einem redaktionellen Kalender kannst du 2-3 Blogposts pro Monat (oder mehr, wenn du möchtest) planen und veröffentlichen. So sind deine Kunden und Benutzer immer auf dem neuesten Stand und erfahren aktuelle Informationen aus deiner Branche.

90. Synchronisiere deine Blog-Inhalte über Buffer Buffer ist ein Social Media-Sharing-Tool, mit dem du deine Bloginhalte auf einfache Weise für Social Media synchronisieren kannst. Das Erstellen eines Kontos ist kostenlos und dauert nur eine Minute. 

91. Versende eine Re-Engagement-Kampagne – Erinnerst du dich an alle Nutzer, die deine Webseite besucht, aber nicht gekauft haben? Jetzt ist die Zeit gekommen, deinen E-Mail-Marketing-Service zu nutzen, um sich erneut mit ihnen zu beschäftigen und sie an dein Produkt oder deine Dienstleistung zu erinnern. Vielleicht haben sie es einfach vergessen oder waren von anderen Dingen abgelenkt? Eine Re-Engagement-Kampagne kann deine Kunden auf eine nicht aufdringliche Weise daran erinnern.

92. Baue eine Squeeze-Page – Eine Squeeze-Page ist eine Art Landing-Page, auf der du etwas für die E-Mail-Adresse des Benutzers preisgibst. Es ist nicht ganz so aufwendig wie eine vollständige Landing Page, aber es ist trotzdem eine großartige Möglichkeit, deine E-Mail-Liste mit einem Freebie zu erweitern.

93. Verfolge die Leistung und passe sie an – Während der gesamten Zeit solltest du deine Webanalysen überprüfen und Kurskorrekturen sowie Anpassungen vornehmen, um zu erfahren, woher deine wertvolleren Zugriffe und Aufträge mit dem höchsten Volumen stammen.

94. Optimiere deine Social-Media-Konten – Vernachlässige nie deine Social Media-Konten. Jetzt ist eine gute Zeit, um deine Konten zu optimieren, dein Profil- oder Titelbild zu aktualisieren und Diskussionen mit deinen Followern zu beginnen.

95. Nimm an Branchenveranstaltungen und Konferenzen teil – Wenn du auf Netzwerkveranstaltungen und Konferenzen vor Ort präsent bist, kann dies dazu beitragen, dass dein Produkt oder deine Dienstleistung noch stärker wahrgenommen wird, als wenn du dein Geschäft  ausschließlich online betreibst. Finde heraus, welche Branchenkonferenzen und Workshops in deiner Nähe stattfinden, und lege Wert darauf, dabei zu sein!

96. Halte Präsentationen und Vorträge – Wenn du in einer einzigartigen oder spezialisierten Nische tätig bist, zögere nicht, deinen Hut in den Ring zu werfen und einen Vortrag oder eine Präsentation auf der Veranstaltung anzubieten. Die Leute werden dein Insiderwissen und deine Expertise schätzen.

97. Baue einen YouTube-Kanal auf YouTube ist ein weiterer Bereich, auf den du dich konzentrieren solltest, insbesondere wenn du zeigen kannst, dass dein Produkt gebaut oder entworfen wird und welche Qualität und Mühen du in das Produkt gesteckt hast. Vergiss nicht, dass du deinen YouTube-Kanal auch für Suchmaschinen optimieren kannst. Da Google YouTube besitzt, kannst du darauf wetten, dass deine Videos auch in den Suchergebnissen angezeigt werden.

98. Verwende Experten-Roundups, um Links und Social Shares zu generieren – Wenn du zu den wahren Experten auf deinem Gebiet aufschaust, warum macht du nicht ein Interview oder stellst ihnen eine Frage zu einem bestimmten Anliegen in deiner Branche? Wenn du genügend Antworten erhalten hast, kannst du eine „Experten-Zusammenfassung“ zu deinem ausgewählten Thema erstellen und diese zum Erstellen von Backlinks und Freigaben in sozialen Medien verwenden.

99. Steigere deinen Umsatz mit Affiliate-Marketing – Affiliates sind eine weitere großartige Quelle für wiederkehrende Einnahmen, bei der beide Parteien gewinnen. Affiliate-Marketing wird zwar kein großer Umsatzbringer sein, aber es wird den Umsatz steigern, wenn es richtig gemacht wird. Insbesondere digitale Produkte sind ein heißes Thema für Affiliate-Vermarkter.

100. Erschließe neue Märkte an neuen geografischen Standorten – Wenn sich dein Geschäft beschleunigt, solltest du erwägen, in neue geografische Standorte oder ganz neue Märkte zu expandieren – Märkte, die deine vorhandenen Fähigkeiten und Produkte/Dienstleistungen ergänzen.

Wie du siehst, ist ein Unternehmen wachsen zu lassen keine leichte Aufgabe. Doch wenn du unserer Checkliste folgst, bist du auf einem guten Weg, die richtigen Schritte zu gehen.