Edith kurosaka

9 kreative Freelancerinnen über ihre Karriere

Erstmalig feierte Berlin am 08.03.19 den Internationalen Frauentag und schrieb damit ein kleines Stück Geschichte. Wir wollen diesen Monat nutzen und unseren Freelancerninnen die Möglichkeit geben, ihre persönlichen Geschichten zu erzählen.

Wir haben mit 9 kreativen Freelancerinnen über karriereverändernde Momente, das Überwinden von Hindernissen und die große Frage, warum sie tun, was sie tun, gesprochen. Ihre Erfahrungen sollen inspirieren und jede Frau ermutigen, das zu tun, was sie tun will. Nicht nur am Internationalen Frauentag, sondern immer.

Ericabortoloso

“Der Wendepunkt meiner Karriere war die Begegnung mit meinem Mentor. Ich machte gerade eine schwere Zeit durch und wusste nicht, auf was ich mich eigentlich konzentrieren sollte. Während dieser Zeit arbeitete ich in einer Umgebung, in der Illustrationen nicht als Kunstform akzeptiert waren und ich zweifelte nicht nur an meinen Fähigkeiten, sondern auch an mir selbst. Mein Mentor unterstützte mich jedoch und brachte mich dazu, diesen Pfad weiter zu verfolgen. Die vermutlich beste Entscheidung meines bisherigen Lebens.”

Ugnegumenikovai

“Der Knackpunkt in meiner Karriere kam als ich nach London zog. Mit gerade einmal 21 in so eine aufregende und künstlerische Stadt zu ziehen, hat mein Leben komplett umgeworfen. All die neuen Eindrücke, Menschen und Möglichkeiten veränderten nicht nur mich, sondern auch meinen Zeichenstil. Als ich damals landete, wusste ich, dass etwas großes in meinem Leben geschehen wird. Das nenne ich weibliche Intuition!”

Tomashevskaya

“Mein Moment war als ich in einem Buchladen einen Katalog mit modernen Illustrationen fand. Ich war begeistert von dem, was ich sah. Ich stand damals kurz vorm Abschluss meines Design-Studiums und beschloss, Illustrationen zu meinem Abschlussprojekt zu machen. Ich kreierte eine Reihe von Postkarten von der jede eine illustrierte Version eines Radiohead-Songs vom Album “Hail to the Thief” war.”

Ashleighgiesler

“Meine größte Herausforderung als Künstlerin ist es, selbstbewusst zu sein. Denn was sie dir auf der Kunstschule nicht beibringen, ist, dass künstlerischer Erfolg 50% Talent und 50% Motivation ist. Der große Unterschied zu anderen Jobs ist, dass du hier nicht nur deine Arbeit präsentierst, sondern oftmals auch dich selbst. Das macht es persönlich und somit wird auch negatives Feedback plötzlich persönlich. Doch je selbstbewusster ich werde, desto stärker wachse ich als Künstlerin, was es mir erlaubt das zu tun, was ich will, Risiken einzugehen und den Prozess zu genießen.”

Christyj27

“Ich hatte schon immer eine Leidenschaft fürs Zeichnen, doch ich wusste nie wirklich, was ich damit anfangen sollte. Mit der Zeit entwickelten sich meine Fähigkeiten zu Stilen und Ideen. Ich habe noch viel zu lernen, doch es ist ziemlich aufregend zu sehen, wie ich wachse und mich entwickle. Ich versuche alles als Möglichkeit zum Lernen zu verstehen. Selbst das Negative.”

Edithkurosaka

“Ich zog von Berlin nach Paris und das war die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Es ist eine wohltuende Stadt und auf ihre ganz eigene Art und Weise wunderschön. Diese neue Umgebung gab mir den Kick, den ich brauchte, um kreativ aufzublühen. Unsere Umgebung beeinflusst uns stark und manchmal reicht es, einfach nur in einem anderen Atelier zu arbeiten. Ich jedoch musste in ein anderes Land ziehen.”

Lornajameson

“Meine Illustration wurde durch einen Trip nach Griechenland inspiriert, was mich schlussendlich dazu gebracht hat, Vollzeit als Illustratorin zu arbeiten. Ich habe eine Woche an freien Projekten gearbeitet, während ich von meinem Tisch aus das Meer beobachten konnte. Das hat mir die Augen dafür geöffnet, wie wichtig eine gute Arbeitsumgebung ist. Ich liebte die Idee, von überall aus arbeiten zu können und so kündigte ich meinen Job und wurde Vollzeit-Freelancerin. Die beste Entscheidung, die ich jemals getan habe.”

Elyluu

“Mein karriereverändernder Moment war als ich in einem unterbezahlten Job in einem Designstudio arbeitete, wo sie mir ständig das Gefühl gaben, dass meine Arbeit wertlos wäre. Statt mich zu bemitleiden, arbeitete ich in meiner Freizeit an meinem eigenen Portfolio. Und schon bald fühlte ich mich selbstbewusst und mutig genug, meinen Job zu kündigen und Freelancerin zu werden. Es war nicht immer einfach, aber definitiv richtig.”

Lizadraws

“Das klingt vielleicht komisch, aber ich denke, dass ich mein volles Potential entfaltet und Freude an meiner Arbeit gefunden habe als ich mein erstes Grafiktablet bekommen habe. Ich bin ein Perfektionist, wenn es um Arbeit geht und ich hatte immer Probleme mit Stiften auf Papier zu zeichnen. Deshalb liebe ich mein Tablet. Es ist sauber, simpel und hat alle Stifte und Pinsel, die ich mir jemals wünschen kann. Digital zu arbeiten hat mir geholfen, meine kreativen Ziele zu erreichen und meine Karriere in eine Richtung zu lenken, die mir Freude bereitet.”

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