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13 legendäre Albumcover neu interpretiert

Nie war es leichter, neue Musik zu entdecken als heute, im Zeitalter von Streamingdiensten. Während Algorithmen eine wichtige Rolle in der Erstellung von perfekten Playlisten spielen, ist es nach wie vor ein einmalig nostalgisches Erlebnis, in Plattenläden Kisten voller Vinyl-Schallplatten zu durchstöbern.

Um dieses Gefühl zu zelebrieren und es gleichzeitig mit aktuellen technologischen Entwicklungen zu verbinden, haben wir unsere talentierte Fiverr-Community gebeten, einige der legendärsten Albumcover aller Zeiten neu zu interpretieren.

Zwar stammt der Großteil der Werke aus Großbritannien und den USA, doch auch ein Juwel deutscher Musikgeschichte hat es in die Sammlung geschafft: Kraftwerks viertes Studioalbum „Autobahn“ von 1974, neu gestaltet vom Schweizer Brand Designer Dave Hänggi.

Seht euch hier alle Cover an:

Kraftwerk Autobahn

In den 45 Jahren seit Erscheinen des Albums ist die Technologie vorangeschritten, soviel ist klar: In Daves „Autobahn“-Version düsen moderne Wagen an futuristischen Gebäuden vorbei,  in der Ferne erkennt man ein Flugzeug, über der Szene schwebt eine Drohne. Wer genau hinschaut, entdeckt auf dem Display im Armaturenbrett allerdings auch noch die Autobahn von damals. Direkt darüber eine weiteren Reminiszenz, die den vier Mitgliedern der Elektro-Band gefallen dürfte: Ihre Porträtaufnahme von damals fährt ebenfalls mit. Design: @rundumel

The Beatles Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band

„Das Original bildet unterschiedliche kulturelle Klassen zusammen ab und fängt den Zeitgeist der späten 60er-Jahre durch ikonische Persönlichkeiten ein. Ich wollte das gleiche für die späten 2010er-Jahre kreieren. Die dargestellten Figuren folgen alle dem Pfad der Popkultur.“ @trippiesteff

Nirvana Nevermind

„Nirvana war stets ein Symbol gegen die Mainstream-Kultur. Die originellen Ideen der Band sind auf heutige Zeiten übertragbar: Das neu gestaltete Artwork denkt die ursprüngliche Idee weiter, doch hier haben wir es mit einem Elternteil zu tun, der nicht nur die Kultur befürwortet, Geld hinterherzujagen, sondern sein Baby dabei außerdem noch stolz filmt. Natürlich mit der Absicht, das Video anschließend auf Social Media zu stellen und Likes einzusammeln, die für Teile der Gesellschaft inzwischen zum obersten Ziel geworden sind.“ @gagadesign

Elvis Presley Elvis Presley

„Die Inspiration für dieses Design? Ich wollte es nach einer Fusion aus Pablo Picasso und einem bunten, psychedelischen Vintage-Comic aussehen lassen.“ @lizardsalt

Joy Division Unknown Pleasures

„In der Musik von Joy Division erkenne ich etwas Wunderschönes und Geheimnisvolles. Wenn ich sie höre, habe ich die Vision von einem Herz und einem Auge, die eins werden.“ @tonymidi

Supertramp Breakfast in America

„Ich habe mich von dem originalen Cover mit der Kellnerin inspirieren lassen. Und ich habe irgendwo gelesen, dass das Cover ursprünglich Cheerios im Grand Canyon zeigen sollte, also habe ich das ebenfalls mit aufgenommen.“ @Leonardo_araujo

Prince Purple Rain

„Ich bemerke einen großen Einfluss von Prince-Songs auf meine eigene Arbeit: Eine energetische, bunte Atmosphäre, knallig und in Neonfarben. Das inspiriert mich wirklich sehr.“ @dvincentgomes

Bruce Springsteen Born In The U.S.A.

„Für dieses Cover wollte ich einen Weg finden, Amerika nicht durch die üblichen stereotypen Bilder darzustellen, sondern auf eine andere Weise.“ @boxofwolves

Pink Floyd Dark Side Of The Moon

„Hierfür habe ich einfach mal um die Ecke gedacht und mir kam die Idee, dass das Prisma selbst mit Licht herumspielen könnte und durch die Ergebnisse zum halluzinieren gebracht wird.“ @melinarobledo

The Velvet Underground & Nico The Velvet Underground & Nico

„Ich wollte dieses ikonische Werk modernisieren und dabei gleichzeitig dem Original treu bleiben. Also habe ich Bewegung und Komplementärfarben reingebracht, etwas, womit auch Warhol selbst experimentiert hat und woraus ich während des Prozesses Inspiration ziehen konnte.“ @Georgefairbairn

Blondie Parallel Lines

„Wir haben die Regenbogenfarben hinzugefügt, um zu zeigen, dass die Welt heute viel mehr als nur Schwarz-Weiß ist.“ @viz_a_viz

David Bowie Aladdin Sane

„Für mich war David Bowie, auch unabhängig von seinem Style oder seiner Musik, immer ein Vertreter von Futurismus und Avantgardismus. Auch, wenn er diese Welt verlassen hat, ist er immer noch bei uns und könnte in einer digitalen Welt weiterleben.“ @jetzon

N.W.A. Straight Outta Compton

„Die Inspiration für diese Illustration ist der bedauernswerte Zustand unserer Gesellschaft, in der Entwicklungen fast schon wieder rückwärtsgewandt sind.“ @lannyhoang

Welches Motiv ist euer Favorit? Lasst es uns in einem Kommentar wissen.

YouTube Marketing

YouTube Marketing: Der ultimative Leitfaden für Anfänger und Profis

YouTube Marketing ist zwar die schwierigste, dafür aber auch die lukrativste Marketingdisziplin, die du meistern kannst. Denn mit YouTube Marketing kannst du weltweit bis zu 2 Milliarden Menschen erreichen. Dieser Leitfaden zeigt dir wie.

Nicole Renard

Für diesen YouTube Marketing Leitfaden stand uns Nicole Renard zur Seite. Derzeit ist sie Head of Content bei Fiverr, hat vorher Videostrategie für Konzerne wie Zalando erstellt und davor für YouTube in London und Dublin gearbeitet.

Dieser Leitfaden ist also nicht nur Standardwissen. Du erhältst außerdem wertvolle Insights einer echten Expertin.

Erstelle deinen eigenen YouTube-Kanal

Im folgenden Kapitel erfährst du, wie du deinen YouTube-Kanal erstellst. Falls du das bereits hast, springe hier zum nächsten Abschnitt.

YouTube gehört zur Google-Familie. Dementsprechend brauchst du ein Google-Konto, um deinen YouTube-Kanal zu erstellen. Wenn du einen Kanal für dein Unternehmen einrichten willst, solltest du ein komplett neues Google-Konto erstellen. So wird dein Unternehmen Eigentümer deines zukünftigen Kanals. Das macht in Zukunft vieles einfacher. 

Dein neues Google-Konto kannst du hier einrichten. 

Nachdem du dein Google-Konto eingerichtet hast, musst du ein Brand-Konto einrichten. Das klingt komplizierter als es ist. Ein Brand-Konto ist ein separates YouTube-Konto, welches mit deinem Google-Konto verknüpft ist. Stell dir dein Brand-Konto als deine Identität auf YouTube vor.

So erstellst du es.

Brand-Konto erstellen

    1. Besuche YouTube und melde dich oben rechts mit deinem Google-Konto an falls du noch nicht eingeloggt bist
    2. Klicke oben rechts auf dein Profil und anschließend auf “Kanal erstellen
    3. Wähle einen Namen für deinen YouTube-Kanal (diesen kannst du später wieder ändern)
    4. Klicke auf “Erstellen

Nachdem du dein Brand-Konto erstellt hast, musst du es mit Informationen füllen.

Du brauchst:

    • Kanalsymbol
    • Titelbild 
    • Kanalinfo
    • Kanalbeschreibung

Dein Kanalname taucht in jedem Video auf. Dieser muss nicht zwingend dein Markenname sein, sollte aber zu deinem Branding passen. Sonst verwirrst du dein Publikum nur.

Das Kanalsymbol ist vergleichbar mit dem Profilbild auf Facebook oder Instagram. Du solltest ein Bild wählen, welches deine Zielgruppe wiedererkennt. Am besten dein Logo im Format 800 x 800 Pixel.

Das Titelbild deines YouTube-Kanals ist wie das Titelbild bei Facebook. Wähle ein Bild im Format 2560 x 1440 Pixel.

Falls es in deinem Unternehmen niemanden gibt, der gute Grafiken erstellen kann, findest du hier kinderleicht einen Profi für YouTube-Grafiken.

Informationen wie E-Mail-Adresse und Links zur Webseite kannst du unter “Kanalinfo” hinzufügen. 

Unter “Kanalbeschreibung” kannst du dein Unternehmen vorstellen. Dieser Bereich erklärt Nutzern, was sie auf deinem YouTube-Kanal erwartet. Die Beschreibung beeinflusst dein Suchmaschinenranking. Platziere also relevante Keywords, um besser gefunden zu werden.

Rollen verteilen

Wenn du Youtube-Marketing ernst nimmst, dann brauchst du ein Team. Denn für eine Person allein, kann ein YouTube-Kanal schnell zum Vollzeitjob werden. 

Wie auch bei Facebook kannst du verschiedene Personen zu deinem Kanal hinzufügen. Dabei kannst du ihnen unterschiedliche Berechtigungen zuweisen. Dies nennt man „Rollen verteilen„.

So fügst du jemanden zu deinem Kanal hinzu:

    • Klicke auf „Mein Kanal
    • Klicke auf das Zahnradsymbol
    • Wähle „Konto“ und danach „Administratoren hinzufügen oder entfernen
    • Klicke auf „Berechtigung verwalten“ und anschließend auf das Symbol oben rechts
    • Gib die Gmail der Person ein und lege eine Rolle fest

Diese Rollen gibt es:

Inhaber: Inhaber verfügen über alle Berechtigungen. Sie können alle Informationen bearbeiten, neue Administratoren hinzufügen, entfernen, auf Kommentare antworten usw.

Administrator: Administratoren haben gleiche Rechte wie Inhaber. Einziger Unterschied: Sie können keine Einträge löschen und keine Rollen verteilen.

Kommunikationsadministrator: Kommunikationsadministratoren helfen dir, deine Community zu betreuen. Sie können auf Kommentare antworten, haben aber keinen Zugriff auf den Video-Manager, Upload-Funktionen oder Analytics.

Genug mit den Basics. Lass uns jetzt schauen, wen du mit YouTube Marketing erreichen kannst.

Wen kannst du mit YouTube Marketing erreichen?

Selbst 2019 sind Unternehmen skeptisch. Sollten sie in YouTube Marketing investieren? Erreicht man auf YouTube nicht nur Kinder, die anderen Kindern beim Zocken oder Schminken zuschauen?

Nicht ganz.

Bevor du mit YouTube Marketing startest, musst du dich fragen, ob du dadurch deine Zielgruppe erreichst. Die gute Nachricht ist, dass die Wahrscheinlichkeit dafür hoch ist. Denn fast jeder nutzt YouTube.

Noch ein paar Worte zu YouTube, bevor wir uns die Demografie von YouTube anschauen. YouTube ist keine Videoplattform wie zum Beispiel Vimeo. Es ist eine Videosuchmaschine. 

Warum erzählen wir dir das? Der Unterschied klingt banal, ist aber gewaltig. Denn Videoplattformen bieten Nutzern eine unkomplizierte Möglichkeit, Videos hochzuladen und zu teilen. Eine Videosuchmaschine hingegen bietet Nutzern die Möglichkeit, über einen intelligenten Suchalgorithmus das zu finden, was sie suchen. In Videoform.

Durch diesen feinen Unterschied erreicht YouTube in den USA allein auf mobilen Geräten mehr 18 – 49 Jährige als alle Nachrichtensender und Kabelfernsehen zusammen. Denn im Gegensatz zu diesen ermöglicht es YouTube seinen Nutzern, selbst zu bestimmen, was sie schauen wollen. 

YouTube ist nach Google die zweit meistbesuchte Webseite und Suchmaschine der Welt. Die Positionierung als Suchmaschine hat dabei nicht nur dafür gesorgt, dass YouTube konkurrenzlos bleibt, sondern gleichzeitig die Spielregel für moderne Medien komplett neu geschrieben. Ein Blick auf die Daten hinter der Suchmaschine zeigt, dass das nicht übertrieben ist.

Jede Minute werden 72 Stunden Content auf YouTube hochgeladen und jeden Monat werden 4 Milliarden Stunden Videos auf YouTube geschaut. Das entspricht ungefähr 456.621 Jahren

Kommen wir aber zur interessanten Frage. 

Wer sitzt jeden Monat 4 Milliarden Stunden vor YouTube und schaut?

Leider sind die letzten offiziellen Zahlen für Deutschland schon zwei Jahre alt. Trotzdem geben sie dir einen guten Überblick. Hier ist die Verteilung von deutschen Internetnutzern, die YouTube nutzen:

    • 100% der 14 – 19 Jährigen
    • 96% der 20 bis 29 Jährigen
    • 86% der 30 bis 39 Jährigen
    • 77% der 40 – 49 Jährigen
    • 70% der 50 bis 59 Jährigen

Insgesamt nutzen in Deutschland 76% der Internetnutzer YouTube. Zum Vergleich: Whatsapp nutzen 75% und Facebook 63%.

Du siehst, YouTube ist nicht nur bei jungen Menschen beliebt.

Aber was schauen diese Menschen?

Die Antwort:

    • 19% informieren sich über Produkte
    • 51% wollen etwas Neues lernen
    • 30% lassen sich unterhalten

YouTube hat das Image, Kinder mit oberflächlichen Content zu unterhalten. Doch die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt sein. Ältere Menschen strömen in Scharen zu YouTube und über die Hälfte aller Nutzer wollen auf der Plattform etwas Neues lernen.

Das macht YouTube Marketing zur Goldgrube für jedes Unternehmen, welches diese Disziplin meistert.

Im nächsten Abschnitt schauen wir, wie dir das gelingen kann.

 

YouTube Marketing Strategie

Kommen wir zum spannenden Teil. Wie kannst du YouTube Marketing für dein Unternehmen nutzen?

Zwei Optionen: 

Option 1: YouTube als Hostingplattform für Videos nutzen. Hochgeladene Videos kannst du über deinen Facebook-Account teilen oder auf Homepage oder Blog einbinden. 

Dies Option ist legitim aber auch eine Verschwendung von Potential. Der Vorteil ist, dass für dieses Vorgehen weder Plan noch Strategie brauchst. Du produzierst Videos lediglich, um andere Kanäle – wie deine Homepage – aufzupeppen. 

Option 2: Du nutzt YouTube als Mittel, um eine Community aufzubauen. 

Mit dieser Option schöpfst du das volle Potential von YouTube Marketing aus. Das bedeutet jedoch auch wesentlich mehr Aufwand. Denn hierbei musst du mit deiner Community interagieren, regelmäßig neuen Content produzieren und immer nah an deinem Publikum sein.

Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Beide Optionen sind legitim. Denn YouTube Marketing muss deinen Unternehmenszielen dienen. Und wenn dir Kreativität oder Man Power fehlt, dann ist es vollkommen okay, auf Option 1 zu setzen. Selbst wenn dir dadurch Potential entgeht.

Was Nicole jedoch oft beobachtet, ist, dass viele Unternehmen einen Zwischenweg zu gehen. Sie investieren den Aufwand von Option 1, erwarten aber Ergebnisse von Option 2. Das funktioniert natürlich nie und irgendwann fallen die verbitterten Worte:

„YouTube funktioniert für uns einfach nicht.“

Wir glauben, dass YouTube für fast jedes Unternehmen funktioniert. Aber nur mit der richtigen Strategie. 

Schauen wir uns an, wie du eine gepfefferte Strategie für dein Unternehmen entwickelst.

Eine YouTube-Marketing-Strategie erarbeiten

Die wichtigste Frage zuerst:

Was willst du mit YouTube Marketing erreichen? 

Anders:

Wie kann YouTube Marketing dein Unternehmen voranbringen?

 Ein paar Vorschläge:

    • Neue Zielgruppe erreichen
    • Markenbekanntheit steigern
    • Traffic steigern
    • Newsletter-Abonnenten gewinnen
    • Mehr YouTube Subscriber
    • Social Shares

Ein Hinweis von Nicole:

Um Produkte über YouTube zu verkaufen, braucht eine Marke Vertrauen. Der schnellere Weg ist, mit Influencern zu arbeiten und den eigenen Kanal für den Markenaufbau zu nutzen. Unternehmen, die ihren Kanal nur nutzen, um aggressiv zu werben, werden scheitern.

Du kannst mit YouTube Marketing alles tun, außer aggressiv verkaufen. Stell dir YouTube also mehr wie ein soziales Netzwerk vor, welches du nutzt, Gleichgesinnte zu finden.

Aber wie geht das?

Laut Nicole gibt es dafür zwei Wege. Happy or Help. Das heißt, dein Content muss entweder unterhalten oder helfen.

Unterhaltung erreicht mehr Menschen und bindet sie stärker an deinen Kanal. Jedoch nur wenn sie gut ist und das ist verdammt schwierig. Nur wenige Marken schaffen den Spagat zwischen guter Unterhaltung und sinnvollem Marketing. 

BlendTec zum Beispiel:

Hilfreicher Content ist wesentlich einfacher zu produzieren. Du musst lediglich die Fragen deiner Zielgruppe aufgreifen und diese in Video- und Serienformat beantworten. Wichtig ist aber, dass auch Help Content unterhalten muss. Du musst keine Show bieten, jedoch sollte dein Content leicht konsumierbar sein. Verzichte auf steife Fakten und setze lieber auf kreatives Storytelling.

Ein gutes Beispiel dafür ist Skillshare:

Happy or Help?

Ob du dich für Happy oder Help entscheidest, hängt von deiner Marke und deinen Fähigkeiten ab. 

Falls du dir unsicher bist, dann setze auf Help. Denn niemand braucht einen weiteren Unternehmenskanal, der versucht ohne Trendgefühl und Witz sein Publikum zu unterhalten.

Aber das ist vollkommen okay. Denn Ziel deines Unternehmens ist es nicht, Menschen zu unterhalten. Ziel ist es, dein Produkt zu verkaufen. Und das funktioniert wunderbar mit Help Content. 

Um sinnvollen Help Content zu erstellen, musst du wissen, welche Fragen deine Zielgruppe rund um dein Produkt hat. Welche Probleme deines Publikums kannst du mit Content lösen?

Das Geheimnis eines erfolgreichen YouTube-Kanals liegt darin, diese Fragen mit regelmäßigen Videos zu beantworten. Die Betonung liegt dabei auf regelmäßig. Nicole rät Unternehmen, in Serienformat zu denken statt in einzelnen Videos.

Anmerkung zu viralen Videos

Bevor wir schauen, wie du gute Videos erstellst, noch ein paar Worte zu Viralität.

Viele Unternehmen glauben, dass sie nur einen viralen Hit vom Durchbruch entfernt sind.

Die Wahrheit ist jedoch, dass virale Videos zwar helfen, aber niemals der Kern deiner YouTube-Marketing-Strategie sein sollten.

Denn virale Videos sind nicht planbar. Egal, was dir Videomarketing-Gurus versprechen.

Wenn du virale Videos produzieren willst, brauchst du einen Prozess, durch den du regelmäßig Videos nach viralen Spielregeln produzierst und verteilst. Früher oder später wird dann ein Video durch die Decke gehen. Dafür braucht es aber Zeit und viel Mut zum experimentieren. 

Ein weiterer Nachteil von viralen Videos, ist der wirkliche Nutzen.

Denn virale Videos sind langfristig betrachtet gar nicht so effizient, wie sie scheinen.

Stell dir ein virales Video wie ein Plakat am beliebtesten Platz in einer Großstadt vor. Du erreichst zwar unzählige Menschen, aber diese vergessen sofort wieder, dass du existierst.

Deshalb empfiehlt Nicole, auf eine nachhaltige Strategie zu setzen. Dafür brauchst du eine loyale Community, die deine Marke liebt, weil du sie mit hilfreichen Inhalten unterstützt.

Deine YouTube-Strategie baut also auf zwei Komponenten.

Du musst eine Community aufbauen, indem du ihnen gibst, was sie wollen.

Zusätzlich muss deine Community verstehen, dass du kein individueller Content Creator bist, sondern ein Unternehmen, bei dem sie auch Produkte oder Dienstleistungen kaufen können.

Das klingt abstrakt, weiter unten im Artikel zeigen wir dir aber verschiedene bewährte Videoformate, die dir den Einstieg in YouTube Marketing einfach machen.

Schauen wir uns an, was du für die Videoproduktion brauchst.

Wie du gute Videos für dein YouTube Marketing produzierst

Die richtige Kamera

Du weißt, mit welcher Strategie du dein Publikum erreichen willst. Jetzt wird es an der Zeit, dass du dein erstes Video produzierst.

Videoproduktion schreckt viele Unternehmen ab. Sie glauben, dass Videoproduktion teuer und aufwendig sei. Doch Nicole bestätigt, dass Videoproduktion für YouTube Marketing weitaus einfacher und günstiger ist als viele glauben.

Fangen wir mit der richtigen Kamera an.

Für YouTube Marketing brauchst du keine professionelle High-End-Kamera. Bereits ein aktuelles Smartphone liefert ausreichend gute Videoqualität.

Hier eine Liste mit Smartphones, die sich für Videoproduktion eignen:

  • iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone X, iPhone XR, iPhone 8 Plus, iPhone 8
  • Samsung Galaxy S10 Plus, Galaxy Note 9, Galaxy S10, Galaxy S9 Plus, Galaxy S9, Galaxy 10e 
  • Huawei P20
  • HTC U12 Plus
  • OnePlus 6
  • Google Pixel 2, Pixel 2XL

Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit besitzt du oder jemand in deinem Unternehmen bereits eines dieser Smartphones.

Natürlich kannst du auch mehr Geld in eine Spiegelreflexkamera investieren. Was du aber sowohl für Smartphone als auch für DSLR brauchst, ist ein Stativ, um stabile Bilder aufzunehmen.

Ton

Deine Bildqualität ist wichtig, viel entscheidender als eine DSLR mit Profiobjektiv ist jedoch deine Tonqualität. Ist sie schlecht, werden Zuschauer sofort abspringen.

Deshalb solltest du in ein gutes Mikrofon (zum Beispiel ein Lavalier-Mikrofon) investieren und für eine schallarme Umgebung sorgen. Hierfür gibt es spezielle Schallabsorber, die du an deinen Wänden anbringen kannst.

Komischer Tipp: Falls du Voiceover über dein Video legen willst, aber kein ruhigen, schallarmen Ort findest, dann nimm dich in einem Auto auf.

Licht

Der nächste Punkt ist Licht. Je schlechter die Lichtverhältnisse, desto schlechter ist deine Bildqualität. Egal wie teuer deine Kamera war.

Um für perfektes Licht zu sorgen, eigenen sich Softboxen. Alternativ kannst du versuchen, einen Weg zu finden, um natürliches Licht zu nutzen. Dieses kannst du etwa durch Reflektoren verstärken.

Schnitt

Professionelle Schnittsoftware wie Adobe Premiere Pro kann teuer sein. Aber wusstest du, dass du vermutlich bereits ein Schnittprogramm besitzt, das von Weltmarken für Werbespots genutzt wird?

Wir sprechen von iMovie, einem Schnittprogramm, das auf jedem Mac installiert ist. Die Software ist einfach zu nutzen und der Autohersteller Bentley hat folgenden Werbespot mit einem iPhone aufgenommen und auf einem iPad in iMovie geschnitten.

Hier findest du hervorragende Video Editoren, die aus deinem Filmmaterial ein Meisterwerk machen.

Die richtigen Mitarbeiter

Der größte Nachteil an YouTube Marketing ist der Aufwand. Trotzdem glauben wir nicht, dass du deine Videoproduktion an eine teure Agentur auslagern musst. Stattdessen kannst du nach Expertise in deinem Unternehmen suchen. Gibt es kreative Menschen in deinem Unternehmen, die vielleicht sogar schon Erfahrung mit der Erstellung und Bearbeitung von Videos gemacht haben?

Falls ja, dann spann sie in deine Marketing-Prozesse ein.

Falls du niemanden findest, dann findest du hier professionelle Videoexperten für jedes Budget. 

Die richtigen Formate

Neben der richtigen Ausrüstung ist entscheidend, dass du den richtigen Content produzierst. Du musst wissen, worum es in deinen Videos gehen soll und unzählige Unternehmen scheitern an dieser Aufgabe.

Die gute Nachricht: Du musst das Rad nicht neu erfinden. Halte dich einfach an etablierte Content-Formate und dein Publikum wird sich in dich verlieben.

Testimonials

Videotestimonials sind kurze Videos, in denen deine Kunden zu Wort kommen. Sie berichten, warum sie sich für dein Produkt entschieden haben, wie sie es nutzen und warum sie es mögen.

Die richtigen Testimonials sind heutzutage unerlässlich für erfolgreiches Marketing. Sie machen deine Marke glaubwürdig und schaffen Vertrauen. Außerdem kannst du Testimonials gut auf deine Webseite einbauen und so Besucher ganz automatisch auf deinen YouTube-Kanal aufmerksam machen.

Produktdemos

Du hast ein vielseitiges oder erklärungsbedürftiges Produkt? Dann ist Video die beste Plattform, um es deiner Zielgruppe zu erklären. Dabei hast du gleich zwei Vorteile. Erstens zeigst du deinen Kunden, wie sie das Produkt richtig bedienen können. Zweitens gibst du unsicheren Zuschauern die Möglichkeit, mehr über dein Produkt zu lernen.

Wichtig: Produziere Produktdemos nur, wenn du wirklich ein erklärungsbedürftiges Produkt hast und Nutzer oft Fragen dazu stellen. Gibt es keine Nachfrage nach der Erklärung, wird  auch niemand das Video schauen.

Explainer

Explainer sind ideal für komplexe Software-Produkte oder SaaS-Lösungen. In so einem Video geht es nicht darum, einen groben Überblick über dein Produkt zu bieten, sondern ausführlich zu zeigen, wie man mit ihm ein konkretes Problem lösen kann. Stell dir Explainer als Tutorials vor.

Der schnellste Weg, ein Explainer für dein Unternehmen zu erstellen? Arbeite mit einem Experten für Video Explainer!

Interviews

Interviews sind eine hervorragende Möglichkeit, ansprechenden Content für dein YouTube Marketing zu erstellen. Als Unternehmen bedienst du ein bestimmtes Segment im Markt und genau in diesem Segment gibt es Meinungsführer, Vordenker oder andere Persönlichkeiten, für deren Meinung sich deine Zielgruppe interessiert. Finde sie, interviewe sie und veröffentliche das Ergebnis als Video.

Fallstudien

Fallstudien eigenen sich nicht nur hervorragend für deinen Blog, sondern auch für deinen YouTube-Kanal. Zeige deinen Zuschauern, welche Probleme deine Kunden mit deinem Produkt überwunden haben. 

Fallstudien funktionieren, weil sie dein Unternehmen glaubwürdig und dein Produkt greifbar machen. Außerdem zeigen sie besser als jeder andere Content, welchen Nutzen dein Publikum aus deinem Produkt ziehen kann.

Live Videos

Live Videos sind eine tolle Möglichkeit, um mit deinem Publikum zu interagieren. Jedoch solltest du erst über Live Videos nachdenken, sobald du deinen YouTube-Kanal erfolgreich ausgebaut hast. Denn für Live Videos brauchst du eine Community, die sich für dich interessiert.

Live Videos eignen sich nicht nur für Events, sondern auch für Webinare.

Vlogs

Vlogs (Video Blogs) sind ideal, um deinen Zuschauern Woche für Woche neuen Content zu bieten. In Vlogs kannst du Highlights aus deinem Unternehmen präsentieren oder Blog Posts auf Video festhalten.

Vlogs sind der beste Weg, eine Beziehung zu deinen Zuschauern aufzubauen. Jedoch nur, wenn du sie unterhalten kannst oder ihnen etwas bietet, was sie wirklich interessiert. 

Ein Vlog über das Leben von Designern bei Google, gefilmt von Mitarbeitern, ist spannend.

Ein Vlog über Events, die du vergangene Woche besucht hast, ist langweilig

Event Videos

Event Videos sind eine gute Möglichkeit, neue Menschen zu erreichen. Denn was tun Besucher nach einer Messe oder einem Event? Sie suchen online nach Zusammenfassungen, Insights und Learnings.

Wenn du schnell genug in der Produktion und im Schnitt bist, kannst du einen Teil dieser Suchanfragen abgreifen und so organisch wachsen.

Der letzte Schritt: Ein Skript schreiben

Du hast die Strategie, die Ausrüstung und du weißt, welches Video du drehen willst. Jetzt fehlt nur noch ein Schritt für das perfekte Video.

Du musst ein Skript schreiben. 

Ein Skript ist das Grundgerüst deines Videos. In ihm findest du, was du im Video sagen wirst, welche Personen auftreten und so weiter. 

Wie bei deiner YouTube Marketing Strategie verfolgt dein Skript ein Ziel. Dein YouTube-Kanal kann durchaus mehrere Ziele in sich vereinen, ein Video sollte jedoch nur ein einziges Ziel haben. 

Wenn du aufwendigere Videos mit mehreren Szenen- und Standortwechselen planst, brauchst du ein Storyboard. Es ist eine Art Blaupause für dein Video. 

Ein Storyboard enthält:

  • Ein Frame für jede Hauptszene
  • Eine kurze Beschreibung über die Szene (Tageszeit, Charaktere)
  • Inhalt der Szene (Ausgeschrieben, wer sagt was)
  • Anweisungen für die Kamera

So optimierst du deine Videos für YouTube Marketing

Du hast dein Video geplant, gedreht und geschnitten. Damit ist dein Job aber leider noch nicht vorbei. Denn damit dein Video gesehen wird, muss es gefunden werden. Sicherlich hast du nicht vergessen, dass YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist. Und wie auch bei der größten Suchmaschine der Welt, dreht sich bei YouTube alles um Rankings.

Wenn du dich ein bisschen mit Marketing auskennst, weißt du, dass du deine Homepage und Blog Artikel für Suchmaschinen optimieren musst. Genau das gleiche musst du auch mit deinen Videos tun. Das ist jedoch etwas komplizierter.

Die wichtigsten Faktoren, die über dein Videoranking entscheiden:

  • Watch Time (Wie lange ein Nutzer dein Video schaut)
  • Session Time (Wie lang bleiben Nutzer nach deinem Video auf der Plattform?)
  • Videolänge (Längere Videos sind idR hochwertiger)
  • Anzahl der Abonennten (Je mehr Abonnenten, desto höher deine Autorität)
  • Engagement (Kommentare, Teilen, Liken)

Einen Artikel oder deine Homepage kannst du jederzeit optimieren. Bei Videos ist das schwierig. Denn das Ranking wird vor allem durch den Inhalt bestimmt. Wenn du deinen Content für dein YouTube Marketing optimieren willst, musst du also ständig die Reaktion deiner Community beobachten und daraus lernen.

Doch eine gute Nachricht: Metadaten sind ebenfalls wichtig für dein Ranking und diese kannst du jederzeit anpassen.

Metadaten

Das tolle an Metadaten ist, dass du sie jederzeit ändern kannst, selbst, wenn dein Video bereits online ist. Hier die wichtigsten Metadaten für deine Suchmaschinenoptimierung.

Titel

Der Titel deines Videos sollte einerseits Keywords enthalten, die für dich wichtig sind, andererseits aber auch Zuschauer neugierig machen. Beides miteinander zu vereinen kann ein schmaler Grat sein und erfordert, Fingerspitzengefühl und Übung. Teste verschiedene Dinge und beobachte, wie dein Publikum reagiert.

Videobeschreibung

YouTube Beschreibung

Nutzer sehen lediglich die ersten zwei bis drei Zeilen deiner Videobeschreibung. Das sind gerade einmal 100 Zeichen. Da nur die wenigsten auf “Mehr Ansehen” klicken, solltest du deine CTA direkt an den Anfang deiner Beschreibung packen. Weiterhin kannst du relevante Keywords und informative Links in deiner Beschreibung unterbringen.

Tags

Tags sind Kategorien. Du kannst Tags selbst festlegen und solltest dein wichtigstes Keyword immer an erste Stelle setzen. Für den Rest kannst du normale und Longtail Keywords nutzen.

Kategorie

Unter “Erweiterte Einstellungen” kannst du, nachdem du ein Video hochgeladen hast, dein Video in eine bestimmte Kategorie einsortieren.

Untertitel

Closed Captions helfen Menschen mit Hörproblemen dabei, deine Videos zu verstehen. Untertitel helfen Menschen, die eine andere Sprache sprechen, den Inhalt deines Videos zu verstehen. Wenn du die Ressourcen hast, solltest du beide zu jedem Video hinzufügen. Sie helfen nicht nur mehr Menschen, deine Inhalte zu schauen, sondern verbessern auch dein Ranking. Denn Captions sind voller Keywords. 

Der einfachste Weg, um Closed Captions hinzuzufügen, ist ein Video bei YouTube hochzuladen. Die Plattform erstellt automatisch Captions, die du anschließend bearbeiten kannst. Gehe dazu, nachdem du ein Video hochgeladen hast, in dein Creator Studio und bearbeite dein Video.

Wähle hierbei “CC Untertitel” und wähle die Sprache deines Videos. Jetzt generiert YouTube automatisch deine Untertitel. Diese Untertitel kannst du nun bearbeiten und das solltest du auch.

Wichtig: Untertitel geben den Inhalt nicht Wort für Wort wieder. Gesprochen Sprache funktioniert anders als geschriebene Sprache. Achte insbesondere darauf, Füllwörter, die wir beim Sprechen nutzen, wegzulassen.

Wenn du fertig bist, kannst du die Untertitel speichern und das passende SRT-File herunterladen, falls du die Untertitel für weitere Plattformen benötigst.

Karten

Karten sind klickbare Fenster, die in einem Video erscheinen und die deine Zuschauer auf eine von dir bestimmte Seite schicken. Insgesamt kannst du 5 Karten pro Video hinzufügen und gleichmäßig verteilen. Wir empfehlen dir, mindestens eine Karte am Ende eines jeden Videos hinzuzufügen. 

Du kannst Karten einfach im Creator Studio hinzufügen. Wähle dazu ein Video aus, gehe auf Bearbeiten und wähle Karten aus. Jetzt erscheint ein neues Menü, indem du Karten hinzufügen kannst.

Nicht vergessen: Egal was für ein Video du drehst. Fordere deine Zuschauer am Ende immer auf, dem Video einen Daumen hoch zu geben und deinen Kanal zu abonnieren. Stelle auch eine Frage passend zum Inhalt des Videos und fordere sie auf, ihre Antwort zu kommentieren.

Videopromotion

Zwar wirst du Traffic über den Suchalgorithmus von YouTube erhalten, doch gerade zu Beginn kommt dieser schleppend. Deshalb ist es wichtig, deinen YouTube-Kanal auf deinen bestehenden Kanälen zu bewerben.

Hier solltest du deine YouTube-Videos bewerben:

Erzähl deinen Followern von deinem YouTube-Kanal und erkläre ihnen, wieso sie ihn abonnieren sollen. Anders: Erkläre, wie dein Kanal das Leben deiner Follower bereichern kann.

Ein weiterer Weg, um die Bekanntheit deines Kanals zu steigern, ist mit Influencern und anderen Creators zusammenzuarbeiten.

Unsere Experten für Influencer Marketing können dir dabei helfen.

YouTube-Werbung

Wenn du mit YouTube Marketing richtig durchstarten willst, kannst du dich nicht nur auf organische Videos verlassen. Du musst auch Werbung schalten, die vor anderen Videos angezeigt wird.

YouTube-Werbung hat einen unschlagbaren Vorteil gegenüber Videowerbung auf Facebook: Du zahlst nur, wenn Nutzer dein Videoclip auch schauen. Der Preis pro Aufruf hängt vom Keyword ab. 

Es gibt verschiedene Arten von Werbeclips.

Discovery Ads erscheinen in den Suchergebnissen von YouTube, auf der Homepage und als empfohlenes Video in der Seitenleiste. 

In Stream Ads erscheinen vor oder während eines YouTube-Videos eines anderen Kanals. Werbeclips, die davor angezeigt werden, bezeichnet man als Trueview Ads. Werbeclips, die in der Mitte angezeigt werden (nur bei Videos über 10 Minuten) nennt man Mid Roll Ads.

Sicherlich ist dir schon einmal aufgefallen, dass du manche Werbeclips vor Videos nach 5 Sekunden überspringen kannst, andere jedoch nicht. Dies hängt einerseits von der Dauer der Werbeclips ab. Clips, die nicht übersprungen werden können, dürfen maximal 15 bis 20 Sekunden lang sein. Der Zeitraum ist abhängig davon, in welchem Land sich der Zuschauer befindet. 

Unsere Experten für Videomarketing wissen, wie sie dein Kanal nach vorn bringen.

Analysiere dein YouTube Marketing

Wenn du mit YouTube Marketing wirklich durchstarten willst, dann musst du dich mit YouTube Analytics auseinandersetzen. Denn nur wenn du verstehst, was auf deinem Kanal funktioniert und was nicht, kannst du dich weiterentwickeln und deiner YouTube Marketing Strategie den Feinschliff verpassen, den sie benötigt.

Standardmäßig zeigt dir YouTube Analytics die Daten der vergangenen 28 Tagen an. Diesen Zeitraum kannst du nach belieben ändern. Du kannst auch nach Ländern und anderen Kriterien filtern.

Die wichtigste Kennzahl für dein YouTube-Video ist die Wiedergabezeit (Watch Time) pro Tag. Also die absolute Zeit, die Nutzer deine Inhalt geschaut haben. Die kannst du über deinen gesamten Kanal betrachten oder auch über einzelne Videos. 

Früher galt für YouTube die Anzahl der Aufrufe als Hauptkennzahl, heute ist es die Wiedergabezeit. Je höher diese für ein Video, desto wertvoller ist es in den Augen von YouTube.

Ebenso interessant wie die Wiedergabezeit ist der durchschnittliche Prozentsatz der Wiedergabe. Was ziemlich kompliziert klingt, ist nichts weiter als eine Zahl, die dir sagt, zu wie viel Prozent Nutzer ein Video im Durchschnitt geschaut haben.

Diese Zahl ist interessant für dich, weil sie dir hilft, zu verstehen, welche Videos Nutzer bei der Stange halten und welche nicht. 

Die Zuschauerbindung (in %) verrät dir, an welcher Stelle Nutzer in einem Video abspringen.

Interaktionen verraten dir, wie deine Videos bewertet werden. Jeder Nutzer kann auf YouTube Videos mit Gefällt mir und Gefällt mir nicht bewerten (Daumen hoch, Daumen runter). Weiterhin verrät dir die Anzahl der Shares, wie viral ein Video ist. Teilen deine Zuschauer es gern.

Klickraten der Impressionen zeigen dir, wie gut dein Titel und Thumbnail funktioniert. Der Wert misst, wie viele Nutzer auf dein Video geklickt haben nachdem YouTube es ihnen angezeigt hat. 

Weiterhin solltest du deine Demografie im Auge behalten. Hier erfährst du, wer die Menschen sind, die deine Videos schauen. Zumindest in Bezug auf Alter und Geschlecht. Dies kann dir helfen, zu verstehen, ob du mit deinen Videos die richtige Zielgruppe erreichst und ob dein YouTube Marketing auf dein Unternehmensziel einzahlt oder nicht.

Tipps & Tricks von der YouTube Marketing Expertin

Wie immer haben wir unsere Expertin nach Tipps gefragt, die du in den typischen Leitfäden nicht findest.

Tipp 1: Custom URL

Wenn du ein YouTube-Kanal erstellst, dann erhältst du von YouTube eine automatisch erzeugte URL. Da diese zufällig generiert ist, ist sie weder schön noch einprägsam. Sobald dein Kanal jedoch älter als 30 Tage ist, du ein Kanalsymbol festgelegt hast, ein Kanalbild hochgeladen hast und 100 Abonnenten, dann kannst du eine eigene URL festlegen.

Tipp 2: Kanaltrailer für Nicht-Abonnenten 

Wenn Menschen deinen Kanal besuchen, dann werden sie von Inhalten erschlagen. Deshalb ist es für deine Reichweite unheimlich wichtig, dass du einen Trailer drehst und einrichtest, den nur Nicht-Abonnenten sehen. Dieser hilft ihnen sofort zu verstehen, worum es in deinem Kanal geht und natürlich, wieso sie ihn sofort abonnieren sollten.

    1. Wähle “Kanal anpassen
    2. Gehe auf “Startseite
    3. Klicke auf “Für neue Besucher
    4. Klicke auf “Bearbeiten
    5. Wähle “Trailer ändern” oder „Trailer entfernen

Satt einen Trailer kannst du auch dein derzeitiges Kampagnen-Video prominent platzieren. So wie wir:

Halte dich in deinem Trailer kurz und gib deinen Zuschauern einen unschlagbaren Grund, warum sie dir in Zukunft ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenken sollten.

Du hast keine Ahnung, wie du einen Trailer erstellst? Such dir einfach einen Experten, der das für dich erledigt.

Tipp 3: Passe den Dateinamen deines Videos an

Wenn du ein Video schneidest und renderst, dann hat es vermutlich einen Dateinamen wie “iMovie-2019-06-19.mp4”. Wenn du die Datei vor dem Upload jedoch umbenennst, dann kann YouTube besser verstehen, worum es in deinem Video geht. Am besten nutzt du einfach deinen Videotitel als Dateinamen. 

Tipp 4: Erstelle Playlisten

Playlisten eigenen sich hervorragend, um Videos zu bündeln. Das kannst du tun, wenn du ein kompliziertes Thema über mehrere Videos erklärst oder unterschiedliche Seiten beleuchtest. Erstellst du dann eine Playlist, hilft das Zuschauern, die Videos zu sehen, die sie wirklich interessieren.

Der Vorteil für dich: Bei Playlisten wird das nächste Video automatisch abgespielt. Deine Zuschauer müssen also nichts tun und schauen somit auch länger.

Tipp 5: Individuelle Thumbnails

Deine Videos können noch so gut sein, wenn du keinen guten Titel oder Thumbnail erstellst, wird sie niemand schauen. 90% der Videos auf YouTube nutzen ein selbst erstelltest Thumbnail und du solltest diesem Trend folgen. Damit du eigene Thumbnails hochladen kannst, musst du deinen Account verifizieren.

Thumbnails wirken banal, sind aber essenziell. Falls du dafür kein Händchen hast, lass dir von einem Experten für Thumbnails helfen.
 

 Tipp 6: Musik

Wir empfehlen dir, Musik und Soundeffekte zu deinen Videos hinzuzufügen. Hier bietet dir YouTube eine eigene Bibliothek mit lizenzfreier Musik, doch diese wird schnell langweilig.

Der einfachste Weg, deine Videos mit einzigartiger Musik aufzuwerten, ist mit Musikexperten zusammenzuarbeiten. Hier findest du Produzenten & Komponisten, die in jedes Budget passen.

Mit diesem Wissen bist du bereit, mit deinem YouTube Marketing durchzustarten. Doch wie immer gilt:

Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Am Ende musst du selbst herausfinden, was für dein Unternehmen und Publikum funktioniert und was nicht.

Doch nach diesem Leitfaden kennst du dich gut genug aus, um eigene Experimente zu starten und dir eine loyale Community aufzubauen.

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Griiip Race Car Fiverr Design

Rennsport neu gedacht: Fiverr und Griiip

Was haben Business und Rennsport gemeinsam? Alles dreht sich um Geschwindigkeit! Deshalb freuen wir uns, unser globales Sponsoring von Griiip bekannt zu geben, dem Startup. das Rennsport für immer verändern will.

Wie auch wir glaubt Griiip an Innovation, Geschwindigkeit, Einfachheit und Technologie, die jedem hilft, seiner Leidenschaft zu folgen. Gegründet wurde das Rennsport-Startup 2015 mit dem Wunsch, Motorsport für mehr Menschen zugänglich zu machen. Sowohl für Fahrer als auch für das Publikum.

Dazu hat Griiip einen kostengünstigen Rennwagen entwickelt und ihn mit unzähligen Sensoren ausgestattet. So können Fahrer für vergleichsweise wenig Geld am Rennsport teilnehmen und Zuschauer sind durch Dashboards und interaktive Aufzeichnungen näher an der Action als jemals zuvor.

 

„Es ist selten, dass man die Möglichkeit hat, mit Menschen zusammenzuarbeiten, welche die gleichen Werte vertreten“, sagt Tamir Plachinsky, CEO von Griiip. „Die globale Community von Fiverr zeigt die gleichen Qualitäten, die wir bei Fans und Partnern suchen, und die Chance, mit einer vielfältigen und talentierten Gruppe zusammenzuarbeiten, spiegelt die Einstellung aller an Griiip Beteiligten wider.“

Unsere Zusammenarbeit beschränkt sich jedoch nicht nur Logos und Banner auf Webseite und Rennstrecke. Wir haben unsere Community dazu aufgerufen, sich an dieser Zusammenarbeit zu beteiligen. Die Aufgabe: Designer und Kreative konnten einen kompletten Rennwagen designen. Wir haben das beste Design ausgewählt und es auf einem echten Rennwagen finalisiert.

Gewonnen hat der talentierte Trippiesteff der bereits seit einiger Zeit als Fiverr Pro außergewöhnliche Designs für Unternehmen und Projekte erstellt. 

Das Auto mit dem Gewinner-Design ist Anfang November das erste Mal über die Rennstrecke des Autodromo di Varano gejagt und mit Fahrer Luca Filippi auf einem erfolgreichen zweiten Platz gelandet.

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Fiverr Rockstars Lioba

„Ich will mich auf meine Leidenschaft konzentrieren, und den Rest abgeben“ – Interview mit Sängerin Lioba

Mit Fiverr Rockstars wollen wir zeigen, dass jedes Projekt gelingen kann, solang du mit den richtigen Experten zusammenarbeitest. Deshalb haben wir ein junges Musiktalent gesucht, dem wir helfen können, Business-Aufgaben auszulagern, damit er oder sie sich voll und ganz auf seine oder ihre Musik konzentrieren kann.

So haben wir Lioba gefunden, die Social Media Marketing, Videodreh, Mixing & Mastering, Photoshooting, Branding und die Produktion eines Musikvideos einfach an Fiverr Freelancer abgegeben hat, damit sie ihre Musikkarriere voranbringen kann. 

Hier kannst du einen Blick hinter die Kulissen des Projekts werfen:

Wir haben mit Lioba über ihre Karriere gesprochen und wie wichtig es ist, Aufgaben abzugeben.

Hallo Lioba, danke, dass du dir heute Zeit für uns genommen hast. Die Frage, die uns am brennendsten interessiert: Wie bist du zu Musik gekommen?

Das ist eine schwierige Frage, muss ich zugeben, denn ich singe, seit ich denken kann.

Zum Beispiel bin ich bereits mit 8 als Vorband meiner Mutter – die Musikpädagogin und Hobbysängerin ist – auf Veranstaltungen bei uns im Dorf aufgetreten. Etwas später – mit 11 – habe ich dann an einem Gesangswettbewerb teilgenommen und gewonnen. Danach habe ich dann Unterricht genommen, aber wirklich begriffen, dass man mit Sängerin werden kann, habe ich erst in der 7. Klasse. Da habe ich gelernt, dass es dafür ein richtiges Studium gibt und von da an war klar, dass ich Sängerin werden will.

Nach 3 Jahren Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin, bin ich dann mit 18 nach Hamburg gezogen, um genau das zu tun. Ich habe mich an der Uni eingeschrieben, meine ersten Schritte gemacht und wirklich ernsthaft begonnen, eine Musikkarriere aufzubauen.

Hast du jemals überlegt, weiterhin als Pädagogin zu arbeiten?

Für mich war schnell klar, dass Pädagogin nur mein Plan B ist. Nach meinem Studium habe ich ein halbes Jahr in der Krippe gearbeitet un war in dieser Zeit 3 oder 4 mal krank. Das klappt einfach nicht, wenn ich auch noch singen will.

Derzeit fahre ich auch ganz gut mit meiner Musik.

Das klingt ja großartig. Kannst du von der Musik bereits leben?

Ich lebe mal besser und mal schlechter von der Musik. Aus diesem Grund jobbe ich nebenbei ab und zu noch als Babysitterin. Insgesamt läuft es aber ganz gut. 

Wie hast du dich bislang um Sachen wie Social Media, Branding, Webseite usw. gekümmert?

Ich habe in der Vergangenheit viel alleine gemacht oder im Freundes- und Bekanntenkreis herumgefragt. Das hat ganz gut funktioniert, aber hauptsächlich, weil wir viel Glück hatten.

Nimm Social Media. Ich weiß, dass es wichtig ist, aber ich will mich nicht davon bestimmen lassen. Um auf Social Media erfolgreich zu sein, musst du jeden Tag etwas zu sagen haben. Aber ich habe nicht jeden Tag etwas zu sagen und wenn ich mich dann darum kümmere, schränkt mich das in meiner Kreativität ein. Das ist nicht gut.

Ja, das kann ganz schön stressen. Wie ist es mit komplexeren Themen, wie deiner Homepage?

Ich hatte Glück, mein ehemaliger Schlagzeuger hat sich darum gekümmert. Er hat ein Programm gefunden, das günstig war und gut aussah. So haben wir uns die Seite zurecht gebastelt. Das Ergebnis war okay, aber hier musste definitiv was neue her und ich bin unglaublich happy mit der Homepage, die Kirstyn als Expertin für Branding für mich erstellt hat.

Fällt es dir leicht, Aufgaben wie diese abzugeben?

Anfangs ist es unheimlich schwer, Aufgaben abzugeben. Aber wenn man es einmal tut, merkt man, wie gut es ist, wenn man sich nicht mehr um alles selbst kümmern muss. Zum Beispiel Social Media. Ich mag das nicht sonderlich und die Unterstützung hier tut unheimlich gut.

Dann gibt es natürlich auch noch Sachen, wo ich gar keine Wahl habe. Die Webseite zum Beispiel. Das an einen Fiverr Freelancer abzugeben, hat mich krass entlastet. Genau wie all die anderen wundervollen Dinge, die ich durch Fiverr Rockstars auslagern konnte wie mein Social Media Marketing, Branding, Mixing & Mastering, professionelle Videos, der Dreh eines Musikvideos und ein neues Logo. Dadurch konnte ich mich voll und ganz auf meine Musik und meinen Auftritt konzentrieren. Und das hört man in der Musik, wie ich finde.

Zum Abschluss: Hast du einen Rat für andere Musiker?

Durch diese Chance mit euch zu arbeiten, habe ich gemerkt, wie befreiend es ist, Business-Aufgaben abzugeben. Dadurch habe ich mehr Zeit und Energie für meine Leidenschaft gefunden und ich würde jedem Musiker oder Künstler raten, genau das gleiche zu tun. Eure Leidenschaft ist zu wichtig, um sie durch Dinge zu ersticken, die auch jemand anderes tun könnte. 

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Wie du XING-Marketing erfolgreich für dein Unternehmen nutzt

Viele Unternehmen unterschätzen das Potential von XING-Marketing. Ein Fehler. Denn mit 16 Millionen Nutzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist XING eine der wichtigsten sozialen Plattformen für deutsche Unternehmen. Hier erfährst du, wie du XING für dein Unternehmen nutzen kannst.

Bevor du an deiner XING-Marketingstrategie arbeitest, solltest du dir zwei Fragen stellen: 

Ist deine Zielgruppe auf XING aktiv?

Hilft dir XING-Marketing mit deinen Unternehmenszielen?

Die erste Frage lässt sich leicht beantworten. Sind deine Zielgruppe zum Beispiel Entscheider in deutschen Unternehmen, dann findest du sie definitiv auf XING. Versucht du internationale Manager in Startups zu erreichen, dann ist LinkedIn besser für dich.

Die zweite Frage ist ebenfalls simpel. Ganz konkret kann dir XING Marketing bei diesen Zielen helfen:

  • Employer Branding
  • Social Recruiting
  • Social Selling
  • Beziehungspflege zu Experten und Geschäftspartnern

Du siehst: XING ist ideal für Unternehmen, die im deutschsprachigen Raum rekrutieren oder Kontakte im B2B-Umfeld erreichen wollen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du deinen Business Account einrichtest, wie du dir die richtigen Ziele setzt und wie du diese erreichst.

Als kleines Extra findest du am Ende noch einmal eine Sammlung bewährter Tricks und Handgriffe, mit denen du dein XING-Marketing erfolgreich umsetzt. 

So richtest du deinen XING Business Account ein

Bevor du mit deinem XING-Marketing starten kannst, musst du für dein Unternehmen einen Business Account einrichten. Hierfür brauchst du ein eigenes Profil, das mit diesem verknüpft wird. Wie auch auf LinkedIN und Facebook musst du Mitglied sein, um eine Seite zu erstellen.

Wichtig für dich ist, dass die Erstellung einer Seite für dein Unternehmen kostenlos, aber auch eingeschränkt ist. Willst du zum Beispiel weitere Medien zu deiner Seite hinzufügen oder mehrere Admins ernennen, die deine Seite verwalten, musst du zahlen. 

Wenn du lediglich Bewerbern Informationen über dein Unternehmen geben willst, reicht die kostenfreie Variante. Nimmst du dein XING Marketing aber wirklich ernst, führt kein Weg an der Bezahlversion vorbei.

So richtest du eine kostenfreie Seite für dein Unternehmen ein:

  1. Logge dich in dein XING Account ein
  2. Klicke links auf “Unternehmen”
  3. Klicke auf den Reiter “Produkte und Dienstleistungen”
  4. Klicke oben rechts auf “Für Anbieter: Eigene Seite erstellen”
  5. Trage jetzt die Informationen zu deinem Unternehmen ein
  6. Klicke auf “Business Page erstellen”

Sobald deine Seite steht, solltest du noch ein Logo und eine Beschreibung hinzufügen. Achte darauf, dass in dieser Keywords vorkommen, die für dein Anliegen wichtig sind. Du kannst auch Keywords in deinen Unternehmenstitel einbauen. Zum Beispiel:

Lead GmbH | B2B Lead Generation Agentur

WICHTIG: Da du XING für dein Unternehmen nutzt und damit geschäftlich, musst du ein Impressum angeben. Dieses kannst du in „Über uns“ hinzufügen.

Hinweis: Du kannst jederzeit einen Experten beauftragen, der dein XING-Profil für dich erstellt und pflegt.

Jetzt, wo deine Seite fertig ist, musst du deine XING Marketing Ziele festlegen.

Ziele & Zielgruppe für dein XING Marketing festlegen

XING ist ein Marketingwerkzeug. Und damit es dir gute Dienste leistest, musst du wissen, was du damit anfangen willst. Das tust du mit den richtigen Ziele.

Ziele geben dir nicht nur die Richtung vor, sie zeigen dir auch, ob du auf einem guten Weg bist oder optimieren musst.

Egal, ob du XING für Leadgenerierung, Recruiting, als Kanal für Content Marketing oder Employer Branding nutzen willst, deine Ziele sollten SMART sein. SMARTE Ziele sind:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Wenn du dich an diesen Rahmen hältst, wird es dir leichter fallen, deinen Fortschritt zu dokumentieren und zu entscheiden, welche Schritte als nächstes getan werden müssen.

Ein schlechtes Ziel wäre also: 

Wir wollen mit XING-Marketing unseren Umsatz steigern!

Dieses Ziel ist zwar messbar und attraktiv, aber weder spezifisch, noch terminiert.

Ein besseres Ziel wäre:

Wir wollen mit XING-Marketing in den nächsten 3 Monaten 100 neue Leads generieren, von denen wir 10% konvertieren. 

Dieses Ziel ist besser, weil du genau weißt, wann du es erreicht hast oder was dazu noch fehlt.

SMART ist besonders bei weichen Zielen wie Employer Branding wichtig. Lege vorher fest, wie du Erfolg oder Misserfolg feststellst, bevor du am Ende immer wieder diskutieren musst, ob XING-Marketing sinnvoll ist.

Nachdem du deine Ziele festgelegt hast, musst du eine Zielgruppe festlegen. Deine Strategie für XING-Marketing muss berücksichtigen, wem du was sagen willst. Willst du zum Beispiel Entscheider in Unternehmen ansprechen, musst du vollkommen andere Inhalte liefern als wenn du Bewerber von deinem Unternehmen überzeugen willst.

So entwickelst du einen Plan für XING Marketing

Sobald du weißt, was und wen du mit XING erreichen willst, wird es Zeit für einen Schlachtplan.

Wie auf jeder anderen sozialen Plattform geht es auf XING darum, Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Dein Ziel muss es sein, von diesen Menschen auf eine Art und Weise wahrgenommen zu werden, die sie dazu bringt, zu handeln.

Willst du, dass Menschen sich bei dir bewerben, dann musst du ihnen zeigen, dass es toll ist, in deinem Unternehmen zu arbeiten.

Willst du Leads generieren, musst du Experten zeigen, dass du ihr Problem lösen kannst.

Willst du deine Reputation aufbauen, musst du als Branchenexperte wahrgenommen werden.

Egal, wie du wahrgenommen werden musst, der Weg dahin ist fast immer gleich.

Mit dem richtigen Content zum Ziel

Wenn du mit XING-Marketing Aufmerksamkeit für dein Unternehmen willst, brauchst du Content. Wie auch auf Facebook und LinkedIn versorgst du auf XING-Follower durch einen Newsfeed mit nützlichen Inhalten. Auf diese Art und Weise baust du eine nachhaltige Beziehung zu ihnen auf, von der du später profitierst.

Erst geben. Dann nehmen.

Konkret für dich bedeutet das, dass du die Content-Maschine anwerfen und Inhalte produzieren musst, die deiner Zielgruppe helfen. 

Diese kannst du über deinen Newsfeed verteilen, aber du solltest noch weiter gehen. XING-Gruppen sind eine tolle Möglichkeit, von neuen Menschen entdeckt zu werden. Hier kannst du aber nicht einfach nur Links zu deinen Inhalten posten. Du musst wirklich interagieren und Mehrwert liefern. Menschen in der Gruppe müssen das Gefühl haben, dass deine Mitgliedschaft eine Bereicherung für sie ist. 

Das tust du, indem du Gruppen über dein Kernthema findest und dich dort einbringst. Du kannst auch eine eigene Gruppe gründen, jedoch ist das weitaus schwieriger und zeitaufwendiger. 

Da XING kleiner als andere Plattformen ist, musst du dir weniger Gedanken über die Quantität deines Contents machen. Viel wichtiger ist seine Qualität. Da eher weniger Menschen deine Inhalte auf XING konsumieren werden, ist es umso wichtiger, dass sie wirklich gut und tiefgründig sind.

Konkret kannst du über Whitepaper, Fallstudien, eBooks, hochwertige Einblicke und ausgearbeitete Anleitungen nachdenken. Diese bilden die Eckpfeiler deines XING Marketings. Falls dir dazu die Zeit oder das Knowhow fehlt, kann dir ein Experte für Content helfen.

Was du vermeiden solltest, ist es, deine Produkte direkt zu bewerben. Die Menschen nutzen XING nicht, um noch mehr Werbung ausgesetzt zu sein. Sie wollen netzwerken, lernen und ihr Unternehmen und ihre Karriere voranbringen. Deine Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen.

Und falls du mal keinen eigenen Content hast, poste fremden. Wahre Experten verteilen nicht nur ihr eigenes Wissen.

So dürfte es dir nicht schwer fallen, eine sinnvolle Strategie für dein XING Marketing zu entwickeln. Im nächsten Abschnitt geben wir dir noch einige Tipps, mit denen du das meiste aus der Plattform herausholen kannst.

Kurze Tipps für erfolgreiches XING-Marketing

Gruppen sind ein toller Weg, um neue Menschen zu erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist jedoch, Beiträge von Influencern oder anderen Seiten zu kommentieren. Denn so sehen Menschen außerhalb deines Netzwerks, was du zu sagen hast. Das funktioniert aber nur, wenn du dabei wirklich Mehrwert lieferst. Sonst ist es Spam und darauf reagieren alle allergisch.

Für Gruppen und fremde Beiträge gilt, dass du so viel kommentieren solltest, wie du etwas beitragen kannst. Wenn du dich wirklich sinnvoll 5 Tage die Woche fast jeden Beitrag kommentieren kannst, dann solltest du es tun. Wenn du dich dabei aber ständig wiederholst, solltest du es sein lassen.

 

Wichtig ist die Konsistenz. Sorge also dafür, dass sich immer jemand um die Pflege deiner Business Seite kümmert. Falls du dafür keine Zeit hast, kannst du einen Social Media Manager beauftragen, deine XING-Seite zu pflegen.

Werben

Du kannst über XING auch Werbeanzeigen schalten. Der Nachteil ist, dass diese aber fast nur Basiskunden erreichen. XING-Premium-Nutzer genießen das Netzwerk werbefrei. 

Der Vorteil gegenüber Facebook ist jedoch, dass du Zielgruppen anhand von Branche, Karrierestufe, Tätigkeitsfelder und Unternehmensgröße auswählen kannst. Insbesondere B2B-Unternehmen können so den Streuverlust erheblich minimieren.

Wenn du dich für bezahlte Werbung auf XING entscheidest, solltest du nicht die gleiche Funktionalität oder die Ergebnisse wie auf Facebook erwarten. Unser Rat ist: probiere es aus und sieh, was passiert. Vielleicht ist es ein guter Kanal für deine Kommunikation, vielleicht solltest du dich aber eher auf andere Bereiche konzentrieren.

Eine Alternative zu klassischen Werbeanzeigen sind Gewinnspiele. Auf XING sind besonders Tickets für Messen und Events beliebt. 

Analyse

Falls du dich für einen bezahlten Premium Business Account entscheidest, gibt dir das Netzwerk ein mächtiges Hilfsmittel für dein XING Marketing an die Seite: Analysen.

Als Pro-Nutzer stehen du unterschiedliche Daten und Informationen über deine Seitenbesucher  zur Verfügung. Dies ist unschätzbar, um zu überprüfen, ob du mit deinem XING-Marketing die richtigen Menschen erreichst. Willst du dein Employer Branding aufpolieren, aber deine Besucher sind hauptsächlich Geschäftspartner? Dann scheinst du etwas falsch zu machen und solltest deine Content Strategie überdenken.

 

Jobangebote

Auch wenn das Ziel deines XING-Marketings nicht ist, Employer Branding zu betreiben, so schauen sich potentielle Bewerber dennoch deine Seite an. Deshalb solltest du darauf achten, dass deine Jobangebote aktuell, informativ sind und zu deiner Marke als Arbeitgeber passen. 

 

Tone of Voice

Gerade wenn mehrere Personen deine XING-Seite verwalten, brauchst du einen Tone of Voice Guide. Dieser regelt die Sprache, in der du kommunizierst. Er sagt, welche Wörter du verwendest und welche nicht. Texter und Social Media Manager sind dankbar über so einen Leitfaden und du kannst sicher sein, dass deine Kommunikation in deinem XING-Marketing immer den richtigen Ton trifft.

Bei der Erstellung eines Tone of Voice Guides ist es wichtig, deine Zielgruppe zu berücksichtigen. Diese erwartet auf XING vermutlich eine ganz andere Ansprache als auf Facebook. Der typische Fall ist, dass du im beruflichen Kontext seriöser kommunizierst.

Falls sich die Mitarbeiter in deinem Unternehmen siezen, solltest du das auch auf XING tun. Herrscht bei dir jedoch das „Du“, dann kannst du auch auf XING verwenden.

Zusammenfassung & Fazit XING Marketing für dein Unternehmen

Wenn du XING-Marketing erfolgreich für dein Unternehmen nutzen willst, musst du:

  • Deine Unternehmensseite auf Hochglanz bringen
  • Deine Ziele und Zielgruppe definieren
  • Deiner Zielgruppe den richtigen Content liefern
  • Die Plattform aktiv nutzen

XING wird immer wieder vernachlässigt und das ist eine große Chance. Denn dadurch herrscht viel weniger Konkurrenz als auf Facebook oder LinkedIn. Diese Chance solltest du nutzen und noch heute anfangen mit deinem XING-Marketing Erfolge zu feiern.

Welche Erfahrungen hast du mit XING für dein Unternehmen gemacht? Schreib es uns in die Kommentare!

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Logo Design

Mini-Fallstudie: Ein neues Logo ist keine Raketenwissenschaft

Jedes Unternehmen braucht ein Logo. Doch wie schwierig oder leicht ist es, 2019 ein Logo zu finden, dass zu deinem Unternehmen passt? 

In dieser Mini-Fallstudie beantworten wir diese Frage. Und zwar an einem echten Beispiel. Wir haben dazu mit Felix Schröder gesprochen, Mitgründer von Chatchamp. Chatchamp ist ein Münchener Startup, das Unternehmen hilft, ohne großen Aufwand Chatbots zu nutzen, um mehr Leads zu generieren und zu qualifizieren.

Das Tech-Unternehmen steht seit seiner Gründung auf eigenen Beinen. Ohne große Investoren im Rücken haben die drei Gründer von Anfang an alles selbst in die Hand genommen. Auch ihr Logo.

Es war nicht wunderschön, aber “done is better than perfect” und für den Anfang war es mehr als ausreichend. Doch mit der Zeit wuchs das Unternehmen und begann, stärker auf Marketing zu setzen. Inhalte wurden für Suchmaschinen optimiert und es wurden Anzeigen auf Social Media geschaltet. Kurz: die Werbetrommel wurde gerührt. Der Traffic wuchs und Tag für Tag kamen neue Besucher auf die Seite.

Das Unternehmen professionalisierte sich, doch das Logo aus den Anfangstagen blieb. Das Gründungsteam entschied, dass es das Thema anpacken musste. Der erste Eindruck zählt und langsam war es Zeit für ein neues Logo.

Doch wie?

Die Möglichkeiten:

    1. Einen freien Designer finden
    2. Das eigene Netzwerk aktivieren und Kontakte abklappern

Das Team entschied sich für keine der beiden Varianten. Stattdessen suchten sie auf Fiverr nach einem passenden Logodesign, denn sie hatten bereits gute Erfahrungen mit der Gig Economy gemacht und wussten somit, worauf sie achten mussten.

So fingen sie an, nach passenden Logodesigns zu suchen. Sie legten einige Kriterien fest, um die Auswahl der Angebote einzuschränken. Nun schauten sie sich vorhergehende Arbeiten der Anbieter an und legten eine engere Auswahl fest. Diesen schickten sie dann ein grobes Briefing und fragten, wie schnell sie es fertigstellen könnten und was es kosten würde. 

Die Antworten kamen schnell, eine Entscheidung wurde getroffen und wenige Klicks später war der Auftrag abgeschickt.

Eine Woche und eine Revision später war das neue Logo fertig und an allen Stellen integriert.

Logo Chatchamp. Made on Fiverr
Logo Chatchamp. Made on Fiverr

Im Gespräch verrät uns Felix Schröder, dass Auslagerung ein wichtiges Thema für ihn und sein Business ist. So wichtig, dass es ein Grundpfeiler der Unternehmenskultur ist. 

Felix dazu: “Wir erledigen nur die Aufgaben selbst, die relevant und wichtig sind. Alles andere lagern wir aus.”

So lagert Chatchamp hauptsächlich Kreativarbeiten aus und konzentriert sich mit seinen 15 Mitarbeitern darauf, das eigene Produkt weiterzuentwickeln und zu verkaufen. Wenn neue, strategisch wichtige Themen auftauchen, dann eignen sie sich das Wissen an oder holen Leute ins Team, die es besitzen. Bei weniger wichtigen oder einmaligen Aufgaben arbeiten sie mit Freelancern oder mit Plattformen wie Fiverr zusammen. 

Als kleines Unternehmen ist die Liste der Todos endlos. Und was immer fehlt ist Zeit und Expertise. Doch dank des Internets ist sowohl das eine als auch das andere nur wenige Klicks entfernt.

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Ein Halbporträt von Anna Roschker

Der Spagat zwischen Kunst und Karriere [Interview]

Digitale Freelancer sind überall in der Welt zuhause. Denn alles, was sie brauchen, ist eine stabile Internetverbindung und die findet man heutzutage fast überall. Dennoch bleibt das Auswandern oder ein Leben als digitaler Nomade für viele Freelancer mehr Möglichkeit als konkretes Vorhaben. Deshalb wollten wir mit jemanden sprechen, der diese Freiheit genutzt hat.

Anna Roschker ist freiberufliche Illustratorin und vergangenes Jahr vom beschaulichen Graz ins quirlige Berlin gezogen. Was als Gespräch über Auswandern für Freelancer geplant war, wurde zu einer Unterhaltung über Selbstständigkeit, eigene Grenzen und den Spagat zwischen Kunst und Karriere.

Wenn du überlegst als Freelancer auszuwandern oder dich fragst, wie du Kunst und Karriere unter einen Hut kriegen kannst, dann ist dieses Interview für dich.

Hey Anna, danke für deine Zeit heute. Stell dich doch kurz vor.

Hey, ich bin Anna, 23 Jahre alt und freiberufliche Illustratorin. Ich komme aus Graz und lebe seit einem Jahr in Berlin. Damals bin ich nur für ein Praktikum bei zwei Graffiti-Künstlern hergezogen, habe aber nach einem Monat entschieden, hier zu bleiben und Interfacedesign im Master zu studieren.

Seit wann bist du selbstständig?

Noch gar nicht so lange. Seit 01. Januar diesen Jahres. Ich habe einen Instagram Account, der ganz gut läuft und mit der Zeit kamen immer mehr Anfragen für Aufträge über die Direktnachrichten. Irgendwann waren es so viele, dass ich das nicht mehr gratis nebenbei machen konnte und so habe ich entschieden, mich ganz offiziell selbstständig zu machen. 

Hattest du Angst davor?

Ja, ich hatte schon ein bisschen Angst. Aber ich hatte auch richtig Glück. Mein damaliger Chef hat mir sehr geholfen, indem er mir Mut zugesprochen hat, es einfach auszuprobieren. Es konnte wenig schief gehen, also habe ich seinen Rat angenommen und es gemacht.

Und wieso Illustrationen?

Das kam durch meinen ersten, richtig schlechten Job. Ich habe damals als Grafikerin gearbeitet und das war super unkreativ. Im Endeffekt war alles, was ich getan habe, für Apotheken und Banken Pixel auf Banner hin und herzuschieben. Durch die Langeweile habe ich angefangen zu zeichnen. In dieser Zeit habe ich erkannt, dass ich es liebe zu zeichnen und zu illustrieren und habe es dann jeden Tag gemacht. Ich habe angefangen meine Arbeiten bei Instagram zu posten und zu meiner Überraschung gemerkt, dass es Menschen gibt, denen gefällt, was ich mache. 

 

Wie gesagt, mit der Zeit kamen immer mehr geschäftliche Anfragen und so habe ich gemerkt, dass man damit wirklich Geld verdienen kann. Ab diesem Punkt war für mich klar, dass ich als Illustratorin arbeiten will.

fiverillustration
Illustration von Anna Roschker

Wie muss ich mir den Job als Illustratorin vorstellen? Was machst du für deine Kunden?

Das ist total unterschiedlich. Ich bekomme oft Anfragen für Flyer und Poster, aber manchmal auch für ungewöhnliche Dinge. Letztens hat mich jemand angeschrieben, der eine Charakterillustration für ein Spielbuch brauchte….

Für ein Pen-&-Paper-Rollenspiel?

Ja, ein wenig wie Dungeons & Dragons. Mein Kunde brauchte für das Buch einen illustrierten Charakter. Das war zwar ein privates Projekt, doch er hatte Budget für eine professionelle Illustratorin. Das war ein ziemlich cooles Projekt. 

Viele Anfragen sind aber ganz normal. Wie zum Beispiel Datenvisualisierung, Infografiken, Porträts, Albencover und so weiter.

Ich verstehe, dass Unternehmen Infografiken und Datenvisualisierung brauchen, aber wozu brauchen sie Illustrationen?

Man darf Illustrationen nicht unterschätzen. Nimm ein Magazin zum Beispiel. Der Text ist der Inhalt, aber erst durch eine Illustration schaffst du ein wirklich rundes Erlebnis. Auf den ersten Blick sind Illustrationen nur etwas fürs Auge, aber das Visuelle ist für uns Menschen enorm wichtig. Wenn etwas gut aussieht, bleibt es eher im Gedächtnis.

Davon profitiert jedes Unternehmen, ganz egal, ob es Illustrationen auf Flyern, Social Media oder ihrer Homepage nutzt.

Es klingt so als ob du eine Künstlerin bist, die einen Weg gefunden hat, statt mit ihrer Kunst, Geld mit ihren Fähigkeiten zu verdienen. Gibt es für dich einen Konflikt zwischen Kunst und Karriere?

Bei dem, was ich tue, gibt es für mich zwei Seiten. Zum einen meine Karriere. Da habe ich Kundenprojekte mit genauen Vorgaben und Vorstellungen. Diese machen Spaß, aber sind natürlich nicht immer das, was ich selbst auch möchte.

Deshalb gibt es auf der anderen Seite meine eigenen Projekte. Diese sind frei und ich kann mich voll reinhängen, austesten und auch Neues ausprobieren. In meinem Portfolio stechen diese Projekte sofort heraus. Sie sind viel kreativer, aufregender und zeigen, was ich wirklich kann. 

Ich glaube aber, dass meine Kunst meine Karriere durchaus fördert. Nimm meine Graphic Novel zum Beispiel. Wenn Kunden diese sehen, verstehen sie viel besser, was ich alles für ihr Unternehmen tun kann. 

Für mich ist es wichtig, beide Seiten auszubalancieren und in beiden gut zu sein. Denn am Ende zählt nur, ob du cool mit dem bist, was du tust.

Instagram Illustration Anna Roschker 2
Illustration von Anna Roschker

Würdest du dir wünschen nur noch eins von beiden zu machen?

Jeder Künstler wünscht sich, nur das zu tun, was er will. Ich glaube auch, dass man das schaffen kann, aber das ist ein langer Weg und es braucht Zeit, ihn zu gehen. Man kann nicht einfach von heute auf morgen sagen “Ich bin Illustrator und jetzt gebt mir euer Geld.”

Meine Kunden sind super und ich liebe es, mit ihnen zu arbeiten. Und für jemanden anderen zu arbeiten, ist auch nicht immer dieser riesige Kompromiss. Als Illustratorin bringe ich Expertise und Ideen mit ein und wenn ich etwas sehe, was anders besser wäre, dann sage ich das. Kunden sind keine engstirnigen Kinder. Sie sind froh über die Perspektive von außen und konstruktive Verbesserungsvorschläge.

Du hast gesagt, dass deine Kunst deine Karriere fördert. Wie ist es umgekehrt?

Meine Karriere hilft mir definitiv, mein Zeitmanagement in den Griff zu kriegen. Ich mache mir mittlerweile To-Do-Listen und setze mir Meilensteine, auch für meine eigenen Projekte. Ich habe gelernt, dass ich in meine privaten Projekte die gleiche Aufmerksamkeit investieren muss, wie in meine Karriere. Das hilft mir, besser und kreativer zu arbeiten. 

Neben der Selbstorganisation habe ich aber auch noch gelernt, wie wichtig Außendarstellung ist. Gerade als Künstlerin, musst du dich auch trauen, stolz auf dein Werk zu sein und es der Welt zu zeigen.

Du bist für deine Karriere von Graz nach Berlin gezogen und hast über diese Erfahrung eine Graphic Novel geschrieben. Wie war der Schritt des Auswanderns für dich?

Schön, aufregend aber auch schwierig. Ich mochte Graz sehr, aber ich wusste, dass, falls ich dort bleiben würde, ich bleiben würde, wie ich war. Das war nichts schlechtes, aber ich wollte mehr sein als nur Grafikerin. Ich wollte mein Potential entfalten.

Nach einem Monat in Berlin habe ich entschlossen, dass ich es hier versuchen werde. Das war natürlich schwierig, schließlich habe ich Freunde, Familie und Katze in der Heimat zurückgelassen, die ich alle sehr vermisse. 

Aber Berlin macht es einem ziemlich einfach, herzuziehen. Die Stadt bietet so viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Überall triffst du spannende Menschen, von denen du lernen kannst oder die dich anderen interessanten Menschen vorstellen. Allein in einem Jahr habe ich so viel gelernt, gesehen und erlebt, das ich alles nicht missen will. Würde ich noch in Graz leben, würde das anders aussehen.

Du nutzt Fiverr, um online leicht neue Kunden zu finden. Wie bist du dazu gekommen und was gefällt dir daran?

Ich bin durch Berlin gelaufen und habe eure Plakate gesehen. Daraufhin habe ich Freunde gefragt, worum es da genau geht und sie haben mir die Fiverr App empfohlen. Ich habe sie mir danach angeschaut und fand das System intuitiv und ansprechend. Also dachte ich mir, warum nicht einfach mal ausprobieren?

Ich mag das Preis- und Paketsystem. Durch die verschiedenen Pakete kann ich meine Angebote simpel strukturieren und meine Kunden wissen auf einen Blick, was sie bekommen und was es sie kostet. Das macht den gesamten Prozess simpel und entspannt.

Danke für deine Zeit, Anna.

Zum Tag der deutschen Einheit haben wir Anna gebeten, ihre Vision einer Welt mit weniger Grenzen festzuhalten. Das Ergebnis hat die Illustration im Berliner Mauerpark verewigt. Hier seht ihr das fertige Kunstwerk.

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Fiverr-Zuschuss: 500€ für dein nächstes Projekt

Es ist kein Geheimnis. Unsere Mission ist es, Menschen zu helfen, ihre Visionen zu verwirklichen. Wir wissen aber, wie schwer es sein kann, anzufangen und manchmal fehlen dir einfach die notwendigen finanziellen Mittel. Deshalb freuen wir uns, dir unseren Fiverr-Zuschuss vorzustellen. 500€ für dein nächstes Projekt. Einfach so.

Jeden Monat unterstützen wir 4 Projekte von deutschen Unternehmern und Unternehmerinnen mit insgesamt 500€ Fiverr-Guthaben. Alles was du dafür tun musst, ist dich zu bewerben und uns von deinem Projekt zu erzählen und mit etwas Glück, unterstützen wir dich. Alles was wir wissen wollen: Wofür würdest du das Geld nutzen?

Du kannst dich jeden Monat bewerben und pro Jahr kannst du zweimal gewinnen. 

Dein Unternehmen ist bisher nur eine Idee? Kein Problem. Du kannst dich auch mit deiner Geschäftsidee bei uns bewerben. Erzähl uns einfach, wie wir dir helfen können und vielleicht begleiten wir dich bald auf deiner Reise.

Du kannst dich hier für den Fiverr-Zuschuss bewerben.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Fiverr Zuschuss?
Der Fiverr Zuschuss ist ein einmaliges 500€ Guthaben für Fiverr. Den weltweit führenden Marktplatz für digitale Dienstleistungen, die dein Unternehmen voranbringen.

Wofür kann ich mein Fiverr Zuschuss verwenden? 
Bei Fiverr findest du alles, was dein Unternehmen braucht. Lass dir ein neues Logo gestalten, Artikel für deinen Blog schreiben, eine Markenstrategie entwickeln uvm. Auf Fiverr findest du Freelancer aus über 200 Kategorien, die deine Projekte stressfrei erledigen.

Wer darf sich für ein Fiverr Zuschuss bewerben 
Unternehmer mit Wohnsitz in Deutschland dürfen sich für den Fiverr Zuschuss bewerben. Weiterhin müssen sie ein Unternehmen mit 1-50 Mitarbeitern führen oder eine Geschäftsidee mit Startdatum besitzen. Die Hälfte der Fiverr Zuschüsse pro Monat geht an Fiverr-Nutzer, die andere Hälfte an Nicht-Fiverr-Nutzer.

Falls ich gewinne, veröffentlicht Fiverr dann Details meiner Aktivitäten? 
Falls du den Fiverr Zuschuss erhältst, teilt Fiverr eventuell deinen Namen, eine Zusammenfassung, was dein Unternehmen tut, und deine Bewerbung mit unserer Community und der Presse. Dies ist eine einmalige Chance für dich, im Rampenlicht zu stehen und Anerkennung für deine harte Arbeit zu erhalten.

Falls ich nicht gewinne, kann ich mich dann noch einmal bewerben? 
Selbstverständlich! Du kannst dich jeden Monat bewerben.

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Wie entscheidet Fiverr, wer den Fiverr Zuschuss erhält?
Wir fördern die Unternehmen und Unternehmer die uns am besten zeigen, wie sie die 500€ für ihr Projekt nutzen würden. Hierbei achten wir auf:

– Innovative oder solide Geschäftsidee
– Durchdachte Bewerbung
– Verständnis, wie 500€ Fiverr-Guthaben dein Projekt voranbringen

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Wie oft kann ich mich für den Fiverr Zuschuss bewerben?
Du kannst dich einmal pro Monat bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 7. Tag des jeweiligen Monats um 23:59. Falls du dich danach bewerben solltest, rutscht deine Bewerbung automatisch in den nächsten Monat. Pro Jahr kannst du zwei Fiverr Zuschüsse gewinnen.

In welcher Währung wird der Fiverr Zuschuss vergeben? 
Der Zuschuss erfolgt in Fiverr-Guthaben und entspricht 500€.

Wann erhalte ich mein Zuschuss? 
Du erhältst dein Guthaben innerhalb von 30 Tagen nach Benachrichtigung, wenn du Fiverr bereits nutzt. Falls nicht, dann 30 Tage nachdem du dich auf Fiverr registriert hast. Du musst dich 15 Tage nach Gewinnbenachrichtigung bei Fiverr anmelden. Weitere Details findest du in den Teilnahmebedingungen.

Bist du bereit? Dann kannst du dich hier für den Fiverr-Zuschuss bewerben.

Mehr Zeit für kleine Unternehmen

Wie kleine Unternehmen mehr Zeit für das Wesentliche finden

Als Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens, bist du immer im Stress. Jeden Tag nimmst du dir vor, dir Zeit für die wichtigen Dinge zu nehmen, doch wirst dann durch unerwartete Ablenkungen davon abgehalten. Am Ende des Tages hast du dann das Gefühl, nichts geschafft zu haben und immer nur auf der Stelle zu treten.

Kommt dir bekannt vor?

Dann ist dieser Artikel für dich. Wir werden dir zeigen, wie du aus dem Hamsterrad ausbrechen kannst und Zeit findest, um die wirklich wichtigen Dinge in deinem Unternehmen anzupacken.

Jedes kleinere Unternehmen kennt das Problem mit dem Hamsterrad. 

Das Problem: Du hast so viele kurzfristige Aufgaben, dass du keine Zeit hast, zu planen und Strategien zu entwickeln. Die alltäglichen Aufgaben rauben dir den Blick auf das große Ganze. 

Dem kannst du jedoch entkommen. Hier ein paar Tipps.

Blockiere Zeit, um zu planen

Wenn du einen Termin mit deinem Arzt, Freunden oder Familie hast, dann blockst du dir diese Zeit im Kalender. Warum also nicht auch, um die nächsten Schritte deines Unternehmens zu planen?

Dein kleines Unternehmen ist wie ein Körper. Es ist wichtig, dass du regelmäßig checkst, ob noch alles okay ist oder ob es Baustellen gibt. Dafür ist ein fester Termin gut.

Du musst es dabei nicht übertreiben. Einmal im Monat reicht vollkommen. Am besten, immer am gleichen Tag des Monats. Wie wäre es direkt am ersten Montag im neuen Monat? 

Wichtig ist, dass du diesen Termin nicht absagst oder verschiebst. Dabei kann helfen, wenn du all deinen Angestellten, Freunden und Partner mitteilst, dass du zu dieser Zeit definitiv nicht zu erreichen bist. 

Siehe diesen Termin als eine Verpflichtung, an der Zukunft deines Unternehmens zu arbeiten.

Nutze diese Zeit, um Ziele zu setzen oder zu überprüfen

Okay, du hast dir Zeit in deinem Terminkalender blockiert. Aber was nun?

Eine Idee wäre es, deine Ziele im Auge zu behalten. Sicherlich bist du bereits mit SMART-Zielen vertraut. Falls nicht, ist diese Zeit eine gute Möglichkeit es zu tun.

Falls du dir und deinem Unternehmen Ziele gesetzt hast, kannst du diese Zeit nutzen, um zu überprüfen, ob du dich auf sie zubewegt hast. Und falls nicht, was getan werden muss, damit du es tust.

Lege Meilensteine fest

Sicherlich hast du ein Ziel mit deinem Unternehmen. Wenn es gut ist, dann liegt es in weiter Ferne und ist groß. Es ist wichtig große Ziele zu haben, das Problem ist nur: Wenn sie zu groß sind, weißt du nicht, wo du anfangen sollst.

Deshalb solltest du dein großes Ziel in kleinere Ziele zerteilen. Diese Meilensteine helfen dir, dein Jahr oder Quartal zu planen.

Meilensteine festzulegen hilft dir aber nicht nur mit deinen Unternehmenszielen. Sicherlich hast du jede Menge Aufgaben auf deiner ToDo-Liste: Kundenumfragen, Verkaufsprognosen, Finanzplanung und so weiter. Auch diese komplexen Aufgaben lassen sich in kleine Meilensteine zerlegen und sichern, dass du deine Aufgaben auch erledigst. 

Das tolle an Meilensteinen ist, dass du sie als Aufgaben in deinem Kalender notieren kannst. Somit hast du immer im Blick, wann du Zeit für das große Ganze freiräumen musst und wann du dich voll und ganz um tägliche operative Arbeiten kümmern kannst.

Hole dir Unterstützung

Das klingt alles schön und gut. Aber wer soll sich um das Tagesgeschäft kümmern, während du Pläne schmiedest?

Das eigentliche Problem von kleinen Unternehmen ist nicht, dass Unternehmer keine Zeit haben, zu planen. Das Problem ist, dass diese Unternehmer noch nicht gelernt haben, Aufgaben abzugeben.

Als Unternehmer ist deine Zeit das wertvollste Gut, das du besitzt. Und du kannst dieses Gut investieren.

Entweder in sich täglich wiederholende und simple Aufgaben, die auch jeder andere erledigen könnte.

Oder in Aufgaben, die dein Unternehmen entwickeln und voranbringen und die nur du erledigen kannst.

Viele Unternehmer scheuen sich, sich Unterstützung zu holen und ihre Zeit vor allem in die zweite Sorte von Aufgaben zu investieren. Sie glauben, dass sie es schneller und günstiger können. Doch die Wahrheit ist, dass es am Ende teurer ist. Denn wenn du keine Zeit in die Entwicklung deines Unternehmens investierst, wirst du am Ende stehen bleiben und scheitern.

Wenn du beginnst, Aufgaben auszulagern, wird sich dein Kalender plötzlich entspannen und Freiräume schaffen, in denen du dich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern kannst.

Aber wo findest du Experten, denen du Aufgaben anvertrauen kannst? Wie wäre es auf Fiverr, dem Online-Marktplatz für Unternehmer, die endlich mehr Zeit für ihr Unternehmen wollen?

Hier ein Vorschlag, welche Aufgaben du abgeben kannst:

Da draußen gibt es dutzende Experten, die dir Arbeit abnehmen können. Sie zu finden und zu beauftragen ist kinderleicht. Das einzige, was dir keiner abnehmen kann, ist den Mut zu fassen, Aufgaben auch wirklich abzugeben und deine Zeit in dein Unternehmen zu investieren.

Doch dieser Schritt wird sich lohnen.

Freelancing Fiverr

Dein Angebot auf der Startseite: Wie du erfolgreicher Freelancer auf Fiverr wirst Teil 2

Dies ist Teil 2 unserer Serie „Wie du erfolgreicher Freelancer auf Fiverr wirst“ und eine Übersetzung und Anpassung dieses Artikels.

Laut Alexa liegt Fiverr auf Platz 173 der beliebtesten Webseiten weltweit (Platz 102 in den USA). Wenn es dir also gelingt, auf der Fiverr Homepage gefeatured zu werden, dann kannst du dich über dutzende neue Aufträge freuen. In diesem Artikel geben wir dir Tipps, wie dir das gelingen kann.

1. Sei einzigartig und doch massentauglich

Fiverr ist ein Online Shop für Unternehmer, die unterschiedlichste Projekte auslagern wollen. Deshalb findest du auf Fiverrs Homepage auch immer Angebote, die sich an eine breite Masse richten. Wenn du auch auf der Startseite landen willst, dann sollte dein Angebot das gleiche tun.

Jedoch bedeutet „breite Masse“ nicht austauschbar. Wichtig bei deinem Angebot ist, dass es sich von anderen Angeboten abhebt. 

2. Optimiere dein Angebot

Fiverr misst die Konversionrate der letzten 30 Tage deines Angebotes. Die Konversionrate deines Angebots ist das Verhältnis der Käufer zu den Besuchern deines Angebotes.

Je besser die Konversionrate deines Angebots ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es von Fiverr gefeatured wird. 

Wenn du dein Angebot also regelmäßig optimierst, verschiedene Überschriften, Bilder, Beschreibungen und Videos testest, kannst du die Chance erhöhen, auf der Startseite zu landen.

3. Füge Extras hinzu

Ein weiterer Faktor, der dir hilft, ist der durchschnittliche Bestellwert deines Angebots. Je höher dieser ist, desto wertvoller ist er für die Community und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er auf der Startseite präsentiert wird.

Du kannst den durchschnittlichen Bestellwert steigern indem du den Preis deines Angebotes erhöhst oder attraktive Extras anbietest. 

Je mehr sinnvolle Extras du anbietest, desto höheren Mehrwert lieferst du deinen Kunden und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass dein Angebot auf der Startseite landet. 

4. Sorge für zufriedene Kunden

Der wohl wichtigste Faktor, damit dein Angebot auf der Startseite landet, sind exzellente Bewertungen. Denn so erkennt Fiverr, dass deine Kunden zufrieden sind und du hältst, was du in deinem Angebot versprichst.

Die Zahl der Bewertungen muss hierbei nicht unglaublich hoch sein. Immer öfters werden auch Angebote gefeatured, die weniger als 10 Bewertungen haben.

5. Arbeite an deinem Seller Level

Einer der wichtigsten Faktoren, ob dein Angebot auf der Startseite gefeatured wird oder nicht, ist dein Seller Level. Es passiert selten, dass neue Verkäufer oder Verkäufer mit Seller Level 1 auf der Startseite landen.

Wenn du Seller Level 2 erreichen willst, musst du:

– Mindestens 120 Tage aktiv auf Fiverr verkaufen

– Mindestens 50 Aufträge abgewickelt haben

– Mindestens 2.000 US-Dollar verdient haben

– Mindestens ein 4,7 Sterne-Rating haben

– Mindestens 90% Antwortrate in den letzten 60 Tagen

– Mindestens 90% erledigte Aufträge in den letzten 60 Tagen

– Mindestens 90% fristgerechte Lieferungen

– Keine Verwarnungen in den letzten 30 Tagen erhalten haben

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