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Wie dieser Startup-Gründer mit wenig Ressourcen ambitionierte Ziele erreicht [Interview]

Wusstest du, dass Zimmerpflanzen in Büros und Zuhause Stress abbauen, deine Stimmung heben und sogar deine kognitive Leistungsfähigkeit erhöhen können? Klingt fast zu schön um wahr zu sein, aber Forscher haben diesen Zusammenhang bereits bestätigt.

Hier kommen Alex Napetschnig und sein Startup Bosque ins Spiel. Wir haben mit dem Gründer über sein Unternehmen gesprochen und uns erklären lassen, wie Fiverr ihm dabei hilft, seine Ziele zu erreichen.

Alex, stell dich doch kurz vor.

Hallo, ich bin Alex Napetschnig, Co-Founder von Bosque, der Komplettlösung für Zimmerpflanzen. Aktuell bin ich fürs Marketing zuständig. Deswegen hoffe mal, dass ihr schon von uns gehört habt, sonst mache ich wohl irgendwas falsch (lacht).

Die Komplettlösung für Zimmerpflanzen? Was kann man sich darunter vorstellen?

Bei Bosque dreht sich alles um nachhaltig gezüchtete Zimmerpflanzen. Wir helfen unseren Kunden dabei, die richtigen Pflanzen für ihren Lebensraum und ihre ganz persönlichen Lebensgewohnheiten zu finden. Zusätzlich liefern wir die bereits eingetopften Pflanzen in einem Wunschzeitfenster – durch unsere eigenen Pflanzen-Kuriere. Das wirklich Besondere an uns ist aber die persönliche Pflanzenassistenz, die mit jeder Pflanze geliefert wird. Das ist eine App, die unsere Kunden bei der Pflege ihrer Pflanzen unterstützt und auch bei Problemen helfen kann.

Im Grunde ist unser Ziel, das Zusammenleben mit Pflanzen so einfach wie möglich zu machen, denn wir glauben, dass Mensch und Natur zusammengehören.

Wie seid ihr auf die Idee für Bosque gekommen?

Aufgewachsen außerhalb der Großstadt, haben alle Gründer von Bosque den Großteil ihrer Kindheit damit verbracht, auf Bäume zu klettern, Äpfel aus Nachbars Garten zu klauen oder einfach über eine grüne Wiese zu laufen.

Der Wunsch, die Verbindung zur Natur wiederzufinden, ließ uns dann unsere Berliner Wohnungen und Balkone begrünen. Aus etwas Grün wurde mehr Grün und doch: Pflanzen können manchmal Diven sein und jede Pflanze mag etwas anderes. Irgendwie dachten wir uns, dass es hier doch so viele Probleme gibt, für die man Lösungen bauen kann. Und so hat’s dann angefangen. 

Du hast bereits mit Fiverr-Sellern gearbeitet, wie kam es dazu?

Als Startup muss man mit nur wenig Ressourcen ambitionierte Ziele erreichen. Nachdem in einem kleinen Team nie alle notwendigen Kompetenzen vorhanden sind, waren wir es schon gewohnt, mit Freelancern zu arbeiten. Fiverr macht vor allem das Finden und Buchen von Freelancern super einfach.  

Welche Services hast du über Fiverr gebucht?

Wir haben verschiedene Aufträge verteilt. Zum Beispiel wurde unsere erste Adwords-Kampagne von einem SEM-Experten auf Fiverr überarbeitet und neu aufgesetzt. Und das mit wirklich guten Resultaten. Wir konnten unsere CTRs deutlich erhöhen und dadurch auch unsere Conversion Rate optimieren.

Wie hast du vorher nach Experten, die dir und deinem Business weiterhelfen, gesucht?

Wir haben uns immer auf unser Netzwerk verlassen. Dass man jemand Passenden findet, kann da aber natürlich dauern. Wenn wir dann jemanden gefunden haben, lief die Zusammenarbeit meistens persönlich – also face-to-face – ab und es mussten aufwendige Roadmaps erstellt werden. Das kostet natürlich Zeit und Geld. Solche Dinge lassen sich mit einer Plattform wie Fiverr viel effizienter managen.

Welche Kategorien helfen eurem Unternehmen besonders weiter?

Alles, was mit Design zu tun hat. Weil im Team jemand krank geworden war, hatten wir einmal ziemlich spontan Bedarf für einen Designer. Auf Fiverr haben wir dann jemanden gefunden, der unsere Plakate entworfen hat – das ging ruckzuck! 

Gab es etwas, was dich auf der Plattform überrascht hat?

Sowohl die Geschwindigkeit als auch die Professionalität der Freelancer.

Was sind Dinge, die du aktuell selbst machst, die du aber gerne auslagern möchtest? 

Es gibt täglich Dinge, die wir gerade selber nicht machen können, weil uns inhouse die Expertise fehlt. Da ist Fiverr natürlich super. 

Wie genau erleichtert euch Fiverr die Arbeit?

Fiverr spart uns einfach Zeit. 

Würdest du Fiverr anderen Unternehmern empfehlen?

Ja, denn die Zeit, die Unternehmen beim Suchen und Finden von Freelancern verlieren, ist bares Geld. Auch ich war anfänglich skeptisch, vor allem in Bezug auf die Qualität, doch Fiverr hat mich eines besseren belehrt. Es funktioniert einfach!

Vielen Dank für das Gespräch, Alex.

Gaming Coach Fiverr

Gaming Coach auf Fiverr: „Ich bekam 800 Nachrichten an einem Tag!“ [Interview]

Benjamin ist 29 Jahre alt und eigentlich Polizist. In seiner Freizeit unterrichtet er als Online-Coach andere Spieler im PC-Game „Apex Legends“. Damit ist er Teil eines riesigen Lifestyle-Trends, der, ausgehend von den USA, inzwischen Deutschland erreicht hat:

Immer mehr Menschen lassen sich online Nachhilfe im Zocken geben. Für Game-Coaches wie Benjamin die Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen.

Alleine im vorletzten Quartal ist die Nachfrage nach solchen Trainern auf Fiverr um 122 Prozent gestiegen. Aktuell liegt Deutschland mit rund 40 aktiven Game-Coaches im globalen Vergleich auf Platz 4 (hinter den USA, UK und Kanada). Insgesamt bieten auf Fiverr mehr als 900 Coaches Gaming-Unterricht an.

Benjamin ist auf Fiverr seit letztem April unter dem Pseudonym ‚ticron‘ unterwegs. Wir wollten von ihm wissen, wie sein Gaming-Unterricht abläuft, wer seine Kunden sind und was nötig ist, um erfolgreich auf Twitch zu sein.

Wie kamst du auf die Idee, Game-Coaching als Gig auf Fiverr anzubieten?

Ich kannte Fiverr, weil ein Kollege von mir dort einen Programmierer für seine Homepage gesucht hat. Er hat mit der Plattform gute Erfahrungen gemacht. Auf YouTube habe ich dann gesehen, wie jemand einen Spieler in „Apex Legends“ coacht und das war alles super unstrukturiert und sehr wild. Da hab ich mir gedacht: Das kann ich besser!

Dann habe ich das mal aus Jux für fünf Dollar angeboten. Und dann kam es ehrlich gesagt ziemlich gut an, ich habe sukzessive den Preis erhöht, jetzt liege ich bei 25 Dollar pro Stunde.

Wie lange dauerte es, bis die erste Buchung kam?

Vielleicht zwei Tage, das ging echt zügig. Mein Profil hatte ich extra etwas professioneller eingerichtet: Ich habe dort über meine „Gaming-Karriere“ berichtet und meinen aktuellen Rang in „Apex Legends“ angegeben. Zwischenzeitlich war ich nämlich einer der weltweit besten Spieler. Das kam scheinbar gut an.

Und dann wurde es schlagartig mehr, nachdem ein YouTuber mich entdeckt hatte. Der wollte einfach mal checken, was ich so drauf habe, da lag der Preis pro Stunde gerade bei zehn Dollar.

Der hat dann ein Video dazu gemacht, wie er von mir gecoacht wird. Das ging total durch die Decke! Plötzlich bekam ich 800 Nachrichten – an nur einem Tag! Das war richtig verrückt!

Warum buchen Spieler überhaupt Unterricht bei dir?

Ganz einfach: Sie möchten ihr Spielerlebnis verbessern.

Wie hilfst du ihnen dabei?

Viele Spieler tendieren dazu, sich einzig auf Reflexe und das eigene Zielvermögen zu fokussieren und allein diese Aspekte zu verbessern. Die sehen in dem Spiel einfach einen schnellen Shooter im Stile von „Fortnight“, aber das ist es nicht.

Es gibt viele weitere Faktoren, die meiner Meinung nach den eigentlichen Großteil des Spiels ausmachen darüber entscheiden, ob man mit einem Sieg oder einer Niederlage davongeht.

Welche Faktoren sind das?

Strategie, Taktik, Movement, Positionierung im Spiel. Und natürlich Teamplay. Das wird gerne vernachlässigt. Da gibt es einige Tricks, die ich den Spielern beibringe. Aber ich möchte sie auch dazu anleiten, das eigene Spiel zu analysieren und auch mal in die Selbstreflexion zu gehen: Mit welcher Laune gehe ich in ein Spiel? Wie gehe ich mit Erfolgen oder Niederlagen um?

Und natürlich gibt es dann noch technische Aspekte: Ich erkläre, wie man sein System richtig einrichtet, sodass das Spiel flüssiger läuft und welche Einstellungen es angenehmer für die Augen machen und es beispielsweise erleichtern, den Gegner zu sichten.

Und wie läuft so eine Unterrichtseinheit dann ganz konkret ab?

Normalerweise finde ich mich mit den Spielern in Discord oder Teamspeak ein, das sind Voice-Chat-Programme. Dann besprechen wir erstmal – meistens auf Englisch – was wir in den kommenden 60 bis 90 Minuten vorhaben. Ich begebe mich dann in so eine Art Betrachtermodus, und kann dem Schüler quasi beim Spielen über die Schulter gucken. Und dann coache ich zum einen live, gebe also noch während des Spielens Tipps.

Zusätzlich nehme ich das Spiel aber auch aus der Sicht des Spielers auf. In meinem Stream auf Twitch zeige ich dem Spieler dann – teilweise in Zeitlupe, teilweise mit Vor- und Zurückspulen – was er gut gemacht hat, worin er sich verbessern kann, worauf er künftig achten muss und so weiter.

Bei dem Twitch-Stream kann dann wiederum jeder zuschauen?

Genau, das ist ein offener Channel. Das sind dann auch mal 60, 70 Zuschauer, die einschalten und sich das Coaching anschauen. Das sind gar nicht so schlechte Zahlen, ich habe da mit dem Game Coaching eine kleine Nische entdeckt – zumindest in „Apex Legends“ war das was Neues. Ein bisschen Glück gehörte aber sicher auch dazu.

Was muss man sonst noch mitbringen, ob mit dem Twitchen Erfolg zu haben?

Ich denke, mit Twitch kann eigentlich jeder anfangen, der nicht zu viele Ambitionen hat und nicht mit dem Zwang da reingeht, unbedingt Geld verdienen zu müssen. Das klappt nicht, das spüren die Zuschauer. Wenn man eine unterhaltsame Person ist, auch mal ein paar Scherzchen macht und positive Energie verbreitet, zieht das die Leute an. Wenn einem abends langweilig ist, ist das auch eine Alternative zum Fernsehen. Jemandem zuzugucken, der Spaß hat, bringt einem selbst auch gute Laune, das ist im Grunde das System von Twitch.

Du sagtest, du sprichst meistens Englisch mit deinen Kunden: Wer sind sie, woher kommen sie?

Über 90 Prozent sind aus dem Ausland: Viele aus den USA, Frankreich, England, Polen, Südafrika, Israel, wirklich von überall her… Außerdem sind es fast ausschließlich Männer, die Sessions bei mir buchen. Zu Beginn hatte ich rund zehn Anfragen – alle von Anwälten, alle Mitte dreißig. Das war ein Megazufall!

Ansonsten coache ich aber auch Pärchen: Da will dann ein Partner auf den Stand des anderen kommen. Oder Väter, die ihr Spiel verbessern möchten, um mit ihren Kindern mithalten zu können.

Einmal habe ich einen Jungen aus Hongkong unterrichtet. Dessen Vater hatte große Pläne mit ihm und wollte ihn zu einem E-Sports-Profi machen. Und es war einfach unglaublich, was der für Fähigkeiten hatte! Ich bin mir sicher, der wird sich einen Namen in der Szene machen.

Buchen deine Kunden mehrmals?

Eher selten, aber das liegt auch daran, dass mein Unterrichtskonzept darauf abzielt, dass sie nach einer Session alleine weiterkommen. Ich will auch gar nicht in diesen Modus verfallen, Leute ständig zu korrigieren und zu kritisieren. Ich möchte ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt und im besten Fall kommen sie dann selbst darauf, welche weiteren Schritte sie gehen müssen.

Wie ist das Feedback deiner Kunden?

Viele schreiben mir nochmal nach ein, zwei Wochen und freuen sich über ihre Fortschritte. Manche schicken auch Screenshots von ihren verbesserten Scores. Die Leute sind also sehr zufrieden! Ich glaube übrigens, dass es mir zugute kommt, auf ein Lehramt-Studium zurückzublicken. Dieser pädagogische Hintergrund hilft mir tatsächlich weiter.

Wie viele Stunden gibst du so pro Woche?

Aktuell versuche ich, es auf maximal eine Session pro Tag zu beschränken. Zu der Zeit, die ein Spieler gebucht hat, kommt für mich ja auch immer noch ein bisschen Vor- und Nachbereitung dazu und ich arbeite ja auch noch Vollzeit im Schichtdienst. Aber so klappt es gerade ganz gut.

Was gefällt dir an der Arbeit mit Fiverr?

Dass die Seite sehr übersichtlich ist und es einem leicht macht, genau das, was man sucht, zu finden. Und seit es die Gaming-Kategorie gibt, ist es sogar noch einfacher, alles, was mit PC- oder Konsolen-Spielen zu tun hat, zu finden.

Die Provision von 20 Prozent ist, denke ich, im gewöhnlichen Rahmen. Professionelle Agenturen nehmen ja ähnliche Teile. Außerdem kann man den Support in Anspruch nehmen. Von Freunden weiß ich ich, dass man da schnell Hilfe bekommt, wenn es notwendig wird.

Das Geld kriegt man problemlos über Paypal überwiesen, das ist unkompliziert.

Und es ist natürlich toll, mit einer Plattform zu arbeiten, die eine so große Reichweite hat und dadurch in Kontakt mit Menschen aus aller Welt zu kommen!

Benjamin, vielen Dank für das Gespräch.

Freelancer auf Fiverr

Lohnt sich Fiverr für Freelancer?

Für talentierte Freelancer ist es schon fast unverschämt einfach, über Fiverr Geld zu verdienen. Kostenloses Profil erstellen, Gig anlegen und sofort von Käufern aus 196 Nationen gefunden werden. Doch nur weil man Geld verdient, heißt das noch nicht, dass es sich auch lohnt.

Wenn du auf diesem Artikel gelandet bist, hast du Fiverr vermutlich über Hörensagen kennengelernt und fragst dich jetzt, ob sich das für dich als Freelancer lohnt. 

Ehrlich gesagt, können wir diese Frage nicht beantworten. Denn wir wissen weder, wer du bist, noch was das Beste für deine Karriere ist. Alles was wir tun können, ist dir zeigen, wieso andere Freelancer Fiverr nutzen und lieben.

Denn nur so kannst du entscheiden, ob sich Fiverr für dich lohnt.

Gefunden werden, statt zu suchen

Kunden sind das Blut in den Adern jeder Freelance-Karriere. Deshalb ist die wichtigste Fähigkeit eines Freelancers, sich selbst zu vermarkten. Leider ist aber nicht jeder zum Verkaufen geboren und genügend Freelancer sträuben sich davor.

Und warum auch nicht?

Menschen, die Freelancer werden, wollen sich auf ihr Talent konzentrieren. Ein Designer will etwas unvergessliches schaffen und keinen Elevator Pitch über sich selbst. Ein Voiceover Artist will Content mit seiner Stimme zum Leben entwickeln und keine austauschbaren Cold Mails schreiben. Ein Entwickler will komplexe Probleme mit eleganter Logik lösen und sich nicht Zähne an der Value Proposition seiner Arbeit ausbeißen. 

Marketing und Vertrieb ist oft nur notwendiges Übel. Eine Unannehmlichkeit, die eben irgendwie dazu gehört.

Deshalb haben wir auf Fiverr die Dynamik umgekehrt. Bei uns müssen Freelancer keine Akquise betreiben. Sie erstellen lediglich einen Gig, der in unsere Bibliothek aufgenommen wird und somit jederzeit durch unsere Suche gefunden werden kann. Die notwendige Selbstvermarktung wird dabei auf ein Minimum reduziert. 

Der Vorteil: Statt Woche für Woche Zeit und Energie darin zu investieren, Kunden zu finden und zu begeistern, erstellst du bei Fiverr einmalig einen Gig, der fortan wieder und wieder gefunden wird.

Von 2,3 Millionen Unternehmern und Entscheidern, die Fiverr nutzen, um die richtigen Freelancer für ihr nächstes Projekt zu finden.

Kein Verhandlungsgeschick, kein Problem

Es reicht aber nicht, nur neue Kunden zu finden. Als Freelancer musst du außerdem ein Meister der Verhandlungen sein. Sonst folgt auf deine Karriereträume lediglich ein böses Erwachen. 

Denn egal wie heiß deine Leidenschaft brennt, sobald deine Aufträge schlecht bezahlt werden oder sich durch unmäßige Revisionen in die Länge ziehen, wird deine innere Flamme langsam aber sicher ersticken. 

Verkaufen ohne Verhandeln ist eine nutzlose Eigenschaften. Und die Zahl der Menschen, die wirklich gut verhandeln können ist noch geringer als die, die verkaufen können. 

Aus diesem Grund arbeiten wir bei Fiverr mit Festpreisen. In jedem Gig legst du im Vorfeld fest, welchen Preis du verlangst. Dabei hast du die Möglichkeit, verschiedene Pakete und Gig-Extras anzubieten, wodurch Kunden genau die Dienstleistung buchen können, die sie gerade brauchen.

Verhandlungen?

Fehlanzeige.

Du setzt deinen Preis und Bedingungen fest und Kunden akzeptieren diese oder suchen sich einen anderen Freelancer. So findest du Kunden, die wirklich zu dir passen und mit denen du gern zusammenarbeitest. Ohne lästiges Hin und Her. 

Du willst Geschichten aus unserer Community? Lies hier, wie eine junge Mutter Fiverr für ihre Karriere nutzt. 

Bleibe unabhängig

Die wenigsten Freelancer werden durch Geld motiviert. Was sie antreibt ist ihr Drang nach Unabhängigkeit.

Doch was ist Unabhängigkeit überhaupt?

Jeder Mensch beantwortet diese Frage ein wenig anders- Für die einen bedeutet Unabhängigkeit, dass sie von jedem Ort der Welt aus arbeiten können. Für die anderen ist Unabhängikeit gleichzusetzen mit finanzieller Freiheit. Für jeden sieht sie anders aus und was für den Einen absolute Freiheit ist, kann für einen Anderen wie Sklaverei wirken.

Auf Fiverr wollen wir unseren Freelancern die Möglichkeit geben, ihre Vorstellung von Unabhängigkeit zu verwirklichen. Deshalb konzentrieren wir uns auch auf digitale Dienstleistungen, denn diese können von jedem Ort der Welt aus erledigt werden.*

Zusätzlich haben unsere Freelancer die Möglichkeit, festzulegen, wie oft ihre Gigs gekauft werden können. Das erlaubt jedem, individuell zu bestimmen, wie viel Geld er durch Jobs auf Fiverr verdienen will und wie viel Zeit er dafür aufbringen möchte.

Du willst so viel Geld wie möglich verdienen und jeden 120% Tag arbeiten? Du willst ein kleines Zusatzeinkommen aufbauen? Mit Fiverr ist alles möglich.

Denn allein du bestimmst, wie du arbeitest. 

Vielfalt

Für Freelancer ist nicht nur entscheiden, wie sie arbeiten, sondern auch woran. Je vielfältiger und unterschiedlicher die Projekte, desto glücklicher ist ein Freelancer in der Regel.

Doch obwohl die Meisten gern an vielfältigen Projekten arbeiten würden, erledigen sie sich ständig wiederholende Tätigkeiten für sich ähnelnde Kunden.

Das Problem ist Mundpropaganda.

Versteh uns nicht falsch. Auch 2019 ist Mundpropaganda einer der wichtigsten Kanäle, um neue Kunden zu gewinnen. Doch ein Nachteil hat dieser Kanal:

Da sich deine Kunden vor allem mit Unternehmen austauschen, die ähnlich sind wie ihres, werden sie dich auch nur an solche Unternehmen weiterempfehlen können. 

Das kann schnell zu Langeweile führen. 

Auf Fiverr profitierst du ebenso von Mundpropaganda wie im echten Leben, doch gleichzeitig musst du die Nachteile nicht fürchten. Denn durch unseren intelligenten Suchalgorithmus wirst du von komplette unterschiedlichen Unternehmen gefunden, die nach Talenten mit deinen Fähigkeiten suchen.

Das Ergebnis?

Über Fiverr hast du die Möglichkeit, nicht nur mit unterschiedlichen Unternehmen zu arbeiten, sondern auch Erfahrungen in allen denkbaren Industrien zu sammeln. 

Du hast eine genaue Vorstellung von deinem Traumprojekt? Auf Fiverr findest du es. 

Renne nie wieder Rechnungen hinterher

Was nervt einen Freelancern an seiner Karriere?

Kunden, die nicht zahlen.

Jeder Freelancer kennt mindestens eine Horror-Story, wie er oder jemand anderes auf Tausende Euro Rechnungen sitzen geblieben ist. Und jeder hatte schon einmal selbst Schwierigkeiten mit der Zahlungsmoral seiner Kunden.

Weil Freelancer frei und unabhängig sind, sind sie anfällig für solche schamlosen Aktionen seitens Unternehmen. Denn hinter Freelancer steht kein Unternehmen mit Rechtschutsversicherung, sondern lediglich ein einzelner Mensch mit sporadischen Kontakt zu Anwälten. Dementsprechend fehlt den Meisten die Mittel und Wege, um den vollen Schutz des Gesetzes zu genießen und für ihre Arbeit rechtmäßig bezahlt zu werden.

Unfair, oder?

Deshalb funktioniert die Bezahlung über Fiverr anders. Bei uns muss ein Käufer, um einen Gig zu kaufen, uns eine Einzugsermächtigung erteilen. Sobald der Auftrag dann abgewickelt und abgenommen wurde, ziehen wir das Geld ein und transferieren es auf dein Konto.

Käufer müssen sich also schon vor der Bestellung finanziell verpflichten und Freelancer können Nachts vielleicht ein wenig schneller einschlafen.

Sammle erste Erfahrungen

Die meisten Freelancer starten mit einem Henne-Ei-Problem. Sie brauchen Erfahrung für Jobs, aber ohne Jobs sammeln sie keine Erfahrung. Ein lästiger Teufelskreislauf, der sich jedoch leicht durchbrechen lässt.

Denn auf Fiver kann selbst ein blutiger Anfänger seinen Gig erstellen und Kunden dazu motivieren, ihn anzuheuern. So können auch Quereinsteiger in kurzer Zeit spannende Projekte bewältigen und sich ein kleines Portfolio aufbauen.

Weiterhin ist Fiverr auch die ideale Plattform, um deine Soft Skills zu schärfen. Durch den stetigen Austausch mit Käufern und potentiellen Käufern, lernst du, wie du als Freelancer kommunizieren musst und wie du deine Kunden zufrieden stellst.

Eine unschätzbare Fähigkeit, egal, wohin dich deine Karriere tragen wird.

Du siehst, Fiverr ist nicht nur eine Plattform für einen Typ Freelancer. Bei uns kommen Menschen aus der ganzen Welt zusammen, um zu ihren Bedingungen zu arbeiten. Egal, ob Quereinsteiger, junge Kreative oder erfahrene Profis. Wir versuchen jedem die Möglichkeit zu geben, zu seinen Bedingungen zu arbeiten.

Das heißt nicht, dass sich Fiverr automatisch für dich lohnt. Doch wenn du einige deiner Probleme in diesem Artikel wiedererkannt hast, dann könnte es sich lohnen, dass du es ausprobierst.

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Artikelbild Gift Guide

24 unschlagbare Geschenkideen

Weihnachten steht vor der Tür. Doch statt Besinnlichkeit ist in der Adventszeit leider allzu oft Hektik angesagt: Die Suche nach den perfekten Geschenken für Freunde und Familie stresst uns mehr als dass sie uns Freude bereitet. 

Damit ist jetzt Schluss: Fiverr liefert dir im Dezember jeden Tag eine besondere Geschenkidee. Ob personalisierte Visitenkarten, eine eigene Homepage oder ein Brettspiel, das extra für deine dich und deine Liebsten designt wurde – hier findest du für jeden das perfekte Präsent!

Und weil du jetzt noch genug Zeit hast, findest du gerade vor allem aufwendigere Geschenke in unserer Wishlist. Je näher Weihnachten rückt, desto kurzfristiger umsetzbar werden unsere Vorschläge. Perfektes Timing ist auch zum Jahresende alles! 

Übrigens: In der Adventszeit verstecken wir das ein oder andere Giveaway auf unserem Instagram-Kanal @fiverr_de, also schaut dort vorbei und folgt uns.

Verschenke dieses Weihnachten doch mal etwas Besonderes: Dein bester Freund plant, einen Onlineshop zu eröffnen? Deine Schwester wollte schon immer ihren eigenen Reiseblog starten? Dann überrasche sie mit einer eigenen Homepage. Kreative Talente wie ‚eladnaider‘ helfen dir weiter.

Für alle Gründer, die ein komplexes Produkt zu erklären haben, empfiehlt sich ein animiertes Kurzvideo. Schau dir dazu beispielsweise den Gig von ‚juanbilly‘ an.

Und was sind tolle Produkte ohne die perfekten Fotos? Finde jetzt einen Freelancer (wie ‚quockelam‘), der Experte in Produktfotografie ist und für deine Liebsten jedes Objekt perfekt in Szene setzt. 

In deinem Familien- und Freundeskreis richtet jemand ein neues Büro ein, zieht um oder braucht Tipps für die eigene Wohnungseinrichtung? Dann lasse einen Freelancer das dazu passende Interior-Design-Konzept erstellen. Auf Fiverr findest du jede Menge Inneneinrichter wie ‚domingorm‘, die dir dabei helfen können.

Für 2020 plant jemand in deinem engen Umfeld ein großes Medienprojekt? Damit eine solche Vision zum Leben erweckt werden kann, lohnt sich als Zwischenschritt die Anfertigung eines Storyboards: Egal ob für einen Spielfilm, eine kurze Animation, ein Promotion-Video oder Präsentationen – Freelancer wie ‚michael_kalinin‘ übernehmen die Umsetzung.

Oder verschenke dieses Jahr eine Weihnachtskarte der besonderen Art! Mache deinen Liebsten eine Freude mit einem Visitenkarten-Design. Für die Gestaltung oben zeichnet ‚mijalzagier‚ verantwortlich.

Trippiesteff Artikelbild

Gute Designer sind immer auch Künstler [Interview]

Kreative Freelancer leben oft in einem Spagat zwischen Kunst und Karriere. Doch muss das so sein? Gibt es nicht auch eine Möglichkeit, wie Kreative Kunst und Karriere vereinen? Wir haben jemanden gefragt, der es wissen muss: Steffen Heil aka Trippiesteff.

Steffen kann auf eine faszinierende Karriere als Illustrator und Animator zurückblicken, doch was uns an ihm wirklich begeistert ist sein markanter Stil. Kein Wunder also, dass wir bereits seit über einem Jahr regelmäßig mit Steff zusammenarbeiten. 2018 hat er für uns das Cover des Klassiker “The Score” von den Fugees neu interpretiert und erst kürzlich hat er einen Griiip-Rennwagen für unseren Art of Speed Contest entworfen und gewonnen. 

Dieses Talent macht uns neugierig. Wer dieser Mensch ist, was treibt ihn an und wie plant er seine Karriere? 

Erfahre es jetzt in unserem Interview. Ideal für Designer und kreative Unternehmen, die mehr als Standard wollen:

Hey Steff, schön, dass du dir die Zeit genommen hast. Stell dich doch kurz vor.

Hey, ich bin Steff aka Trippiesteff auf Fiverr. Ich habe Illustration an der BTK (Berliner Technische Kunsthochschule) studiert und vor ein paar Jahren meinen Abschluss gemacht. Danach hatte ich verschiedene Jobs, unter anderem habe ich für einen YouTube Channel gearbeitet und Videos für diesen animiert.

Heute bin ich selbstständig indem ich Illustrationen und Animationsfilme in Richtung GIF Art gestalte. Ich beschäftige mich viel mit Musikvideos, zum Teil auch für größere Bands und Artists.

Wie kam die Entscheidung, dich selbstständig zu machen?

Ich hatte ein Vorstellungsgespräch in LA und das lief nicht wie erwartet. Der Chef des Studios, wo ich mich beworben hatte, meinte, dass das, was ich aktuell mache, ideal für eine Karriere als Freelancer ist, aber weniger für einen Festangestellten.

Zurück in Deutschland bin ich seinem Rat gefolgt und habe mich selbstständig gemacht.

Engagiere Steff für dien nächstes Projekt

Was meinte er genau damit? Warum ist das, was du machst, besonders für Freelancer geeignet?

Ich glaube, er meinte, dass mein Stil ziemlich klar und definiert ist. Wenn du in einem Studio arbeitest, musst du dich immer wieder anpassen. Als Freelancer hingegen kannst du eher in deinem Stil arbeiten, weil du dafür ja gebucht wurdest.

Ist es wichtig für dich, deinen Stil durchzuziehen?

Inzwischen werde ich fast nur noch wegen meines Stils angefragt, also für Aufträge, auf die ich wirklich Bock habe.

Also ja, mir ist es wichtig, meinen Stil durchzuziehen. Denn das bedeutet, dass zu machen, worauf ich Bock habe. Meistens habe ich auch Glück und kann genau das machen.

Dir ist dein eigener Stil also wichtig. Siehst du dich da eher als Designer, der Aufträge abwickelt oder als Kreativer, der abseits seiner Kunst Geld verdienen muss?

Ich bin definitiv Designer. Ich habe eine Grafik-Design-Ausbildung und meine Hausaufgaben gemacht. Trotzdem fühle ich mich stark zu freier Kunst hingezogen und beschäftige mich viel damit.

Ich sehe mich selbst zuerst als kreativer Mensch und Künstler, bin mir aber auch bewusst, dass das bei Auftragsarbeiten hinten an stehen muss.

Was war dein Lieblingsprojekt bisher?

Ich habe ein Musikvideo für Slushii entworfen, welches bislang fast eine halbe Million Mal aufgerufen wurde. Die haben mit einigen Designs auch Merch gedruckt und das ist immer besonders cool.

Das Shirt war so schnell vergriffen, dass ich selbst nicht mehr die Farbe bekam die ich wollte, kam also sehr gut an.

Das hat definitiv Spaß gemacht.

Was hat dir daran so gut gefallen?

Zum einen hat die Chemie gestimmt. Wir waren auf einer Wellenlänge.

Dann ist es immer schön, wenn die eigene Arbeit viele Menschen erreicht. Es ist auch cool, für kleinere Kunden zu arbeiten, aber solche großen Projekte haben natürlich ihren Reiz.

Außerdem ist es cool, wenn du siehst, wie etwas Digitales, was du am Computer entworfen hast, real wird. Das ist immer etwas Besonderes.

Warum hast du dich für Fiverr entschieden und wie nutzt du die Plattform?

Ich erledige mittlerweile über 50% meiner Projekte über Fiverr. Der Grund ist simpel: Als Selbstständiger hast du viele Aufgaben neben dem, was du eigentlich machen willst. Ich hingegen will das aber nicht. Ich will keine Kunden finden oder Rechnungen hinterherrennen. Dafür habe ich nicht unterschrieben. Ich will zeichnen, animieren, illustrieren und nichts anderes.

Dein Design für den Griiip Contest wurde ja auch real. Wie war das für dich?

Mega cool. Das war ein wirklich besonderer Moment. Das ganze Team war dabei als das Design enthüllt wurde und alle waren happy damit und haben mir die Hand geschüttelt. Alle fanden irgendwie cool, was ich gemacht habe.

Und natürlich war das eine interessante Erfahrung. Wann kann man mal ein Rennwagen designen? Ich finde es richtig toll, dass Fiverr immer wieder solche Aktionen für seine Community plant.

Das Team hat dich für das Design gefeiert, aber dein Stil ist dennoch speziell. Bekommst du auch mal negatives Feedback?

Auf jeden Fall. Gerade auf Instagram kommt das häufiger vor. Es ist eben eine Plattform für Selfies und das schöne Leben. Einige Menschen sind dann geschockt, wenn sie mein Zeug entdecken und müssen dem dann Luft machen.

Okay, aber kommen wir zu den Leuten, die deine Kunst lieben. Wer sind deine Kunden?

Meist sind das kleinere Nischenunternehmen. In letzter Zeit habe ich zum Beispiel viele Verpackungen für Cannabis Lollis entworfen. Müsste ich meine Kunden zusammenfassen dann würde das so aussehen:

  • Jung
  • Urban
  • Künstlerisch geprägt

Der Kundenkreis ist echt mega breit gefächert, letztens habe ich eine Special Edition eines größeren Bierunternehmens gestaltet, ich werde für Veranstaltungsplakate gebucht, kann Grafiken für Lollapallooza machen und Parfumwerbung gestalten und es passt doch irgendwie alles zusammen.

Engagiere Steff für dein nächstes Projekt

Angenommen ein junger Designer/ Freelancer kommt zu dir und fragt dich, wie er das machen kann, was du machst. Wie lautet deine Antwort?

Ich glaube, das hat alles viel mit Glück zu tun. Zum Beispiel, dass ich einen Stil gefunden habe, der mir und anderen gefällt.

Jedoch ist es verdammt wichtig, herauszufinden, welcher Stil zu einem passt. Das sollte immer der erste Schritt einer Karriere sein.

Ich habe meinen Stil in meinem Bachelorprojekt gefunden. Da saß ich 4 Monate und habe alles gründlich ausgearbeitet. Alles was danach kam, hat darauf aufgebaut.

Mein Rat wäre: Bevor du anfängst, musst du dir klar werden, was du willst.

Aber ein anderer Rat wäre auch, nicht auf Ratschläge zu hören, sondern das zu machen, was man will. Als ich studiert habe, war ich sehr unsicher mit meiner Kunst und habe immer gestruggled. Stattdessen hätte ich damals einfach mehr auf mich selbst hören und vertrauen sollen.

Klingt logisch. Aber wie mache ich das?

Am besten, indem man zu seinen Basics zurück geht: Wo komme ich her und was will ich?

Viele Sachen, die ich heute als Künstler mache, habe ich bereits in der Grundschule auf den Tisch gezeichnet. Was ich jetzt tue, ist zwar anspruchsvoller, aber nur eine logische Weiterführung von meinen damaligen Interessen.

Kannst du das genauer erklären?

Also in der Grundschule habe ich begonnen, Pokémon nachzuzeichnen und die Bilder an Mitschüler zu verkaufen. Im Studium folgten dann erste Illustrationen und später dann der Schritt in die Selbstständigkeit. Das waren alles unterschiedliche Stationen, die aber vom Stil und Ziel her in die gleiche Richtung gezeigt haben.

Okay, das verstehe ich. Schaue in die Vergangenheit, um herauszufinden, was man will. Aber angenommen, ich weiß das. Wie schaffe ich es, dabei kreativ zu bleiben. Wie tust du das?

Das ist natürlich nicht so einfach und jeder muss hier seinen eigenen Weg finden. Mir helfen spezielle Techniken dabei. Zum Beispiel arbeite ich mit Moodboards, was mir unglaublich hilft.

Manchmal stöbere ich auch auf Pinterest für Inspirationen oder schaue Cartoons…

Was schaust du da besonders gern?

Cartoons aus den 90ern und Adventure Time (lacht).

Gibt es auch Rituale, die dir dabei helfen?

Weniger Rituale, aber mir ist wichtig, dass die Atmosphäre stimmt. Der Raum muss angenehm, warm und ruhig sein. Weiterhin habe ich mehr oder weniger jeden Tag den gleichen Tagesablauf.

Ich stehe halb 12 auf, mache mir Kaffee und zeichne auf einer Leinwand. Das ist immer privat, also meine eigene Kunst. Danach gehe ich an den Schreibtisch und erledige digitale Arbeit für Projekte und Kunden. In Pausen gehe ich gern spazieren, was hier in Brandenburg wunderbar funktioniert.

Meist arbeite ich 6 Tage die Woche und bin bis 6 Uhr morgens wach.

Okay, letzte Frage. Warum sollten Unternehmen mit dir zusammenarbeiten?

Weil ich sowohl cool als auch zuverlässig bin. Ich kenne mich mit aktuellen Themen und Popkultur aus und denke, ich weiß, was junge Leute zur Zeit umtreibt und begeistert. Ich versuche, mich emphatisch in den Klienten sowie in die Zielgruppe reinzudenken. Wer mit mir zusammenarbeitet bekommt ein authentisches Produkt, das meine Handschrift trägt.

Danke, Steff!

Kraftwerk_Autobahn_Artikelbild

13 legendäre Albumcover neu interpretiert

Nie war es leichter, neue Musik zu entdecken als heute, im Zeitalter von Streamingdiensten. Während Algorithmen eine wichtige Rolle in der Erstellung von perfekten Playlisten spielen, ist es nach wie vor ein einmalig nostalgisches Erlebnis, in Plattenläden Kisten voller Vinyl-Schallplatten zu durchstöbern.

Um dieses Gefühl zu zelebrieren und es gleichzeitig mit aktuellen technologischen Entwicklungen zu verbinden, haben wir unsere talentierte Fiverr-Community gebeten, einige der legendärsten Albumcover aller Zeiten neu zu interpretieren.

Zwar stammt der Großteil der Werke aus Großbritannien und den USA, doch auch ein Juwel deutscher Musikgeschichte hat es in die Sammlung geschafft: Kraftwerks viertes Studioalbum „Autobahn“ von 1974, neu gestaltet vom Schweizer Brand Designer Dave Hänggi.

Seht euch hier alle Cover an:

Kraftwerk Autobahn

In den 45 Jahren seit Erscheinen des Albums ist die Technologie vorangeschritten, soviel ist klar: In Daves „Autobahn“-Version düsen moderne Wagen an futuristischen Gebäuden vorbei,  in der Ferne erkennt man ein Flugzeug, über der Szene schwebt eine Drohne. Wer genau hinschaut, entdeckt auf dem Display im Armaturenbrett allerdings auch noch die Autobahn von damals. Direkt darüber eine weiteren Reminiszenz, die den vier Mitgliedern der Elektro-Band gefallen dürfte: Ihre Porträtaufnahme von damals fährt ebenfalls mit. Design: @rundumel

The Beatles Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band

„Das Original bildet unterschiedliche kulturelle Klassen zusammen ab und fängt den Zeitgeist der späten 60er-Jahre durch ikonische Persönlichkeiten ein. Ich wollte das gleiche für die späten 2010er-Jahre kreieren. Die dargestellten Figuren folgen alle dem Pfad der Popkultur.“ @trippiesteff

Nirvana Nevermind

„Nirvana war stets ein Symbol gegen die Mainstream-Kultur. Die originellen Ideen der Band sind auf heutige Zeiten übertragbar: Das neu gestaltete Artwork denkt die ursprüngliche Idee weiter, doch hier haben wir es mit einem Elternteil zu tun, der nicht nur die Kultur befürwortet, Geld hinterherzujagen, sondern sein Baby dabei außerdem noch stolz filmt. Natürlich mit der Absicht, das Video anschließend auf Social Media zu stellen und Likes einzusammeln, die für Teile der Gesellschaft inzwischen zum obersten Ziel geworden sind.“ @gagadesign

Elvis Presley Elvis Presley

„Die Inspiration für dieses Design? Ich wollte es nach einer Fusion aus Pablo Picasso und einem bunten, psychedelischen Vintage-Comic aussehen lassen.“ @lizardsalt

Joy Division Unknown Pleasures

„In der Musik von Joy Division erkenne ich etwas Wunderschönes und Geheimnisvolles. Wenn ich sie höre, habe ich die Vision von einem Herz und einem Auge, die eins werden.“ @tonymidi

Supertramp Breakfast in America

„Ich habe mich von dem originalen Cover mit der Kellnerin inspirieren lassen. Und ich habe irgendwo gelesen, dass das Cover ursprünglich Cheerios im Grand Canyon zeigen sollte, also habe ich das ebenfalls mit aufgenommen.“ @Leonardo_araujo

Prince Purple Rain

„Ich bemerke einen großen Einfluss von Prince-Songs auf meine eigene Arbeit: Eine energetische, bunte Atmosphäre, knallig und in Neonfarben. Das inspiriert mich wirklich sehr.“ @dvincentgomes

Bruce Springsteen Born In The U.S.A.

„Für dieses Cover wollte ich einen Weg finden, Amerika nicht durch die üblichen stereotypen Bilder darzustellen, sondern auf eine andere Weise.“ @boxofwolves

Pink Floyd Dark Side Of The Moon

„Hierfür habe ich einfach mal um die Ecke gedacht und mir kam die Idee, dass das Prisma selbst mit Licht herumspielen könnte und durch die Ergebnisse zum halluzinieren gebracht wird.“ @melinarobledo

The Velvet Underground & Nico The Velvet Underground & Nico

„Ich wollte dieses ikonische Werk modernisieren und dabei gleichzeitig dem Original treu bleiben. Also habe ich Bewegung und Komplementärfarben reingebracht, etwas, womit auch Warhol selbst experimentiert hat und woraus ich während des Prozesses Inspiration ziehen konnte.“ @Georgefairbairn

Blondie Parallel Lines

„Wir haben die Regenbogenfarben hinzugefügt, um zu zeigen, dass die Welt heute viel mehr als nur Schwarz-Weiß ist.“ @viz_a_viz

David Bowie Aladdin Sane

„Für mich war David Bowie, auch unabhängig von seinem Style oder seiner Musik, immer ein Vertreter von Futurismus und Avantgardismus. Auch, wenn er diese Welt verlassen hat, ist er immer noch bei uns und könnte in einer digitalen Welt weiterleben.“ @jetzon

N.W.A. Straight Outta Compton

„Die Inspiration für diese Illustration ist der bedauernswerte Zustand unserer Gesellschaft, in der Entwicklungen fast schon wieder rückwärtsgewandt sind.“ @lannyhoang

Welches Motiv ist euer Favorit? Lasst es uns in einem Kommentar wissen.

YouTube Marketing

YouTube Marketing: Der ultimative Leitfaden für Anfänger und Profis

YouTube Marketing ist zwar die schwierigste, dafür aber auch die lukrativste Marketingdisziplin, die du meistern kannst. Denn mit YouTube Marketing kannst du weltweit bis zu 2 Milliarden Menschen erreichen. Dieser Leitfaden zeigt dir wie.

Nicole Renard

Für diesen YouTube Marketing Leitfaden stand uns Nicole Renard zur Seite. Derzeit ist sie Head of Content bei Fiverr, hat vorher Videostrategie für Konzerne wie Zalando erstellt und davor für YouTube in London und Dublin gearbeitet.

Dieser Leitfaden ist also nicht nur Standardwissen. Du erhältst außerdem wertvolle Insights einer echten Expertin.

Erstelle deinen eigenen YouTube-Kanal

Im folgenden Kapitel erfährst du, wie du deinen YouTube-Kanal erstellst. Falls du das bereits hast, springe hier zum nächsten Abschnitt.

YouTube gehört zur Google-Familie. Dementsprechend brauchst du ein Google-Konto, um deinen YouTube-Kanal zu erstellen. Wenn du einen Kanal für dein Unternehmen einrichten willst, solltest du ein komplett neues Google-Konto erstellen. So wird dein Unternehmen Eigentümer deines zukünftigen Kanals. Das macht in Zukunft vieles einfacher. 

Dein neues Google-Konto kannst du hier einrichten. 

Nachdem du dein Google-Konto eingerichtet hast, musst du ein Brand-Konto einrichten. Das klingt komplizierter als es ist. Ein Brand-Konto ist ein separates YouTube-Konto, welches mit deinem Google-Konto verknüpft ist. Stell dir dein Brand-Konto als deine Identität auf YouTube vor.

So erstellst du es.

Brand-Konto erstellen

    1. Besuche YouTube und melde dich oben rechts mit deinem Google-Konto an falls du noch nicht eingeloggt bist
    2. Klicke oben rechts auf dein Profil und anschließend auf “Kanal erstellen
    3. Wähle einen Namen für deinen YouTube-Kanal (diesen kannst du später wieder ändern)
    4. Klicke auf “Erstellen

Nachdem du dein Brand-Konto erstellt hast, musst du es mit Informationen füllen.

Du brauchst:

    • Kanalsymbol
    • Titelbild 
    • Kanalinfo
    • Kanalbeschreibung

Dein Kanalname taucht in jedem Video auf. Dieser muss nicht zwingend dein Markenname sein, sollte aber zu deinem Branding passen. Sonst verwirrst du dein Publikum nur.

Das Kanalsymbol ist vergleichbar mit dem Profilbild auf Facebook oder Instagram. Du solltest ein Bild wählen, welches deine Zielgruppe wiedererkennt. Am besten dein Logo im Format 800 x 800 Pixel.

Das Titelbild deines YouTube-Kanals ist wie das Titelbild bei Facebook. Wähle ein Bild im Format 2560 x 1440 Pixel.

Falls es in deinem Unternehmen niemanden gibt, der gute Grafiken erstellen kann, findest du hier kinderleicht einen Profi für YouTube-Grafiken.

Informationen wie E-Mail-Adresse und Links zur Webseite kannst du unter “Kanalinfo” hinzufügen. 

Unter “Kanalbeschreibung” kannst du dein Unternehmen vorstellen. Dieser Bereich erklärt Nutzern, was sie auf deinem YouTube-Kanal erwartet. Die Beschreibung beeinflusst dein Suchmaschinenranking. Platziere also relevante Keywords, um besser gefunden zu werden.

Rollen verteilen

Wenn du Youtube-Marketing ernst nimmst, dann brauchst du ein Team. Denn für eine Person allein, kann ein YouTube-Kanal schnell zum Vollzeitjob werden. 

Wie auch bei Facebook kannst du verschiedene Personen zu deinem Kanal hinzufügen. Dabei kannst du ihnen unterschiedliche Berechtigungen zuweisen. Dies nennt man „Rollen verteilen„.

So fügst du jemanden zu deinem Kanal hinzu:

    • Klicke auf „Mein Kanal
    • Klicke auf das Zahnradsymbol
    • Wähle „Konto“ und danach „Administratoren hinzufügen oder entfernen
    • Klicke auf „Berechtigung verwalten“ und anschließend auf das Symbol oben rechts
    • Gib die Gmail der Person ein und lege eine Rolle fest

Diese Rollen gibt es:

Inhaber: Inhaber verfügen über alle Berechtigungen. Sie können alle Informationen bearbeiten, neue Administratoren hinzufügen, entfernen, auf Kommentare antworten usw.

Administrator: Administratoren haben gleiche Rechte wie Inhaber. Einziger Unterschied: Sie können keine Einträge löschen und keine Rollen verteilen.

Kommunikationsadministrator: Kommunikationsadministratoren helfen dir, deine Community zu betreuen. Sie können auf Kommentare antworten, haben aber keinen Zugriff auf den Video-Manager, Upload-Funktionen oder Analytics.

Genug mit den Basics. Lass uns jetzt schauen, wen du mit YouTube Marketing erreichen kannst.

Wen kannst du mit YouTube Marketing erreichen?

Selbst 2019 sind Unternehmen skeptisch. Sollten sie in YouTube Marketing investieren? Erreicht man auf YouTube nicht nur Kinder, die anderen Kindern beim Zocken oder Schminken zuschauen?

Nicht ganz.

Bevor du mit YouTube Marketing startest, musst du dich fragen, ob du dadurch deine Zielgruppe erreichst. Die gute Nachricht ist, dass die Wahrscheinlichkeit dafür hoch ist. Denn fast jeder nutzt YouTube.

Noch ein paar Worte zu YouTube, bevor wir uns die Demografie von YouTube anschauen. YouTube ist keine Videoplattform wie zum Beispiel Vimeo. Es ist eine Videosuchmaschine. 

Warum erzählen wir dir das? Der Unterschied klingt banal, ist aber gewaltig. Denn Videoplattformen bieten Nutzern eine unkomplizierte Möglichkeit, Videos hochzuladen und zu teilen. Eine Videosuchmaschine hingegen bietet Nutzern die Möglichkeit, über einen intelligenten Suchalgorithmus das zu finden, was sie suchen. In Videoform.

Durch diesen feinen Unterschied erreicht YouTube in den USA allein auf mobilen Geräten mehr 18 – 49 Jährige als alle Nachrichtensender und Kabelfernsehen zusammen. Denn im Gegensatz zu diesen ermöglicht es YouTube seinen Nutzern, selbst zu bestimmen, was sie schauen wollen. 

YouTube ist nach Google die zweit meistbesuchte Webseite und Suchmaschine der Welt. Die Positionierung als Suchmaschine hat dabei nicht nur dafür gesorgt, dass YouTube konkurrenzlos bleibt, sondern gleichzeitig die Spielregel für moderne Medien komplett neu geschrieben. Ein Blick auf die Daten hinter der Suchmaschine zeigt, dass das nicht übertrieben ist.

Jede Minute werden 72 Stunden Content auf YouTube hochgeladen und jeden Monat werden 4 Milliarden Stunden Videos auf YouTube geschaut. Das entspricht ungefähr 456.621 Jahren

Kommen wir aber zur interessanten Frage. 

Wer sitzt jeden Monat 4 Milliarden Stunden vor YouTube und schaut?

Leider sind die letzten offiziellen Zahlen für Deutschland schon zwei Jahre alt. Trotzdem geben sie dir einen guten Überblick. Hier ist die Verteilung von deutschen Internetnutzern, die YouTube nutzen:

    • 100% der 14 – 19 Jährigen
    • 96% der 20 bis 29 Jährigen
    • 86% der 30 bis 39 Jährigen
    • 77% der 40 – 49 Jährigen
    • 70% der 50 bis 59 Jährigen

Insgesamt nutzen in Deutschland 76% der Internetnutzer YouTube. Zum Vergleich: Whatsapp nutzen 75% und Facebook 63%.

Du siehst, YouTube ist nicht nur bei jungen Menschen beliebt.

Aber was schauen diese Menschen?

Die Antwort:

    • 19% informieren sich über Produkte
    • 51% wollen etwas Neues lernen
    • 30% lassen sich unterhalten

YouTube hat das Image, Kinder mit oberflächlichen Content zu unterhalten. Doch die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt sein. Ältere Menschen strömen in Scharen zu YouTube und über die Hälfte aller Nutzer wollen auf der Plattform etwas Neues lernen.

Das macht YouTube Marketing zur Goldgrube für jedes Unternehmen, welches diese Disziplin meistert.

Im nächsten Abschnitt schauen wir, wie dir das gelingen kann.

 

YouTube Marketing Strategie

Kommen wir zum spannenden Teil. Wie kannst du YouTube Marketing für dein Unternehmen nutzen?

Zwei Optionen: 

Option 1: YouTube als Hostingplattform für Videos nutzen. Hochgeladene Videos kannst du über deinen Facebook-Account teilen oder auf Homepage oder Blog einbinden. 

Dies Option ist legitim aber auch eine Verschwendung von Potential. Der Vorteil ist, dass für dieses Vorgehen weder Plan noch Strategie brauchst. Du produzierst Videos lediglich, um andere Kanäle – wie deine Homepage – aufzupeppen. 

Option 2: Du nutzt YouTube als Mittel, um eine Community aufzubauen. 

Mit dieser Option schöpfst du das volle Potential von YouTube Marketing aus. Das bedeutet jedoch auch wesentlich mehr Aufwand. Denn hierbei musst du mit deiner Community interagieren, regelmäßig neuen Content produzieren und immer nah an deinem Publikum sein.

Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Beide Optionen sind legitim. Denn YouTube Marketing muss deinen Unternehmenszielen dienen. Und wenn dir Kreativität oder Man Power fehlt, dann ist es vollkommen okay, auf Option 1 zu setzen. Selbst wenn dir dadurch Potential entgeht.

Was Nicole jedoch oft beobachtet, ist, dass viele Unternehmen einen Zwischenweg zu gehen. Sie investieren den Aufwand von Option 1, erwarten aber Ergebnisse von Option 2. Das funktioniert natürlich nie und irgendwann fallen die verbitterten Worte:

„YouTube funktioniert für uns einfach nicht.“

Wir glauben, dass YouTube für fast jedes Unternehmen funktioniert. Aber nur mit der richtigen Strategie. 

Schauen wir uns an, wie du eine gepfefferte Strategie für dein Unternehmen entwickelst.

Eine YouTube-Marketing-Strategie erarbeiten

Die wichtigste Frage zuerst:

Was willst du mit YouTube Marketing erreichen? 

Anders:

Wie kann YouTube Marketing dein Unternehmen voranbringen?

 Ein paar Vorschläge:

    • Neue Zielgruppe erreichen
    • Markenbekanntheit steigern
    • Traffic steigern
    • Newsletter-Abonnenten gewinnen
    • Mehr YouTube Subscriber
    • Social Shares

Ein Hinweis von Nicole:

Um Produkte über YouTube zu verkaufen, braucht eine Marke Vertrauen. Der schnellere Weg ist, mit Influencern zu arbeiten und den eigenen Kanal für den Markenaufbau zu nutzen. Unternehmen, die ihren Kanal nur nutzen, um aggressiv zu werben, werden scheitern.

Du kannst mit YouTube Marketing alles tun, außer aggressiv verkaufen. Stell dir YouTube also mehr wie ein soziales Netzwerk vor, welches du nutzt, Gleichgesinnte zu finden.

Aber wie geht das?

Laut Nicole gibt es dafür zwei Wege. Happy or Help. Das heißt, dein Content muss entweder unterhalten oder helfen.

Unterhaltung erreicht mehr Menschen und bindet sie stärker an deinen Kanal. Jedoch nur wenn sie gut ist und das ist verdammt schwierig. Nur wenige Marken schaffen den Spagat zwischen guter Unterhaltung und sinnvollem Marketing. 

BlendTec zum Beispiel:

Hilfreicher Content ist wesentlich einfacher zu produzieren. Du musst lediglich die Fragen deiner Zielgruppe aufgreifen und diese in Video- und Serienformat beantworten. Wichtig ist aber, dass auch Help Content unterhalten muss. Du musst keine Show bieten, jedoch sollte dein Content leicht konsumierbar sein. Verzichte auf steife Fakten und setze lieber auf kreatives Storytelling.

Ein gutes Beispiel dafür ist Skillshare:

Happy or Help?

Ob du dich für Happy oder Help entscheidest, hängt von deiner Marke und deinen Fähigkeiten ab. 

Falls du dir unsicher bist, dann setze auf Help. Denn niemand braucht einen weiteren Unternehmenskanal, der versucht ohne Trendgefühl und Witz sein Publikum zu unterhalten.

Aber das ist vollkommen okay. Denn Ziel deines Unternehmens ist es nicht, Menschen zu unterhalten. Ziel ist es, dein Produkt zu verkaufen. Und das funktioniert wunderbar mit Help Content. 

Um sinnvollen Help Content zu erstellen, musst du wissen, welche Fragen deine Zielgruppe rund um dein Produkt hat. Welche Probleme deines Publikums kannst du mit Content lösen?

Das Geheimnis eines erfolgreichen YouTube-Kanals liegt darin, diese Fragen mit regelmäßigen Videos zu beantworten. Die Betonung liegt dabei auf regelmäßig. Nicole rät Unternehmen, in Serienformat zu denken statt in einzelnen Videos.

Anmerkung zu viralen Videos

Bevor wir schauen, wie du gute Videos erstellst, noch ein paar Worte zu Viralität.

Viele Unternehmen glauben, dass sie nur einen viralen Hit vom Durchbruch entfernt sind.

Die Wahrheit ist jedoch, dass virale Videos zwar helfen, aber niemals der Kern deiner YouTube-Marketing-Strategie sein sollten.

Denn virale Videos sind nicht planbar. Egal, was dir Videomarketing-Gurus versprechen.

Wenn du virale Videos produzieren willst, brauchst du einen Prozess, durch den du regelmäßig Videos nach viralen Spielregeln produzierst und verteilst. Früher oder später wird dann ein Video durch die Decke gehen. Dafür braucht es aber Zeit und viel Mut zum experimentieren. 

Ein weiterer Nachteil von viralen Videos, ist der wirkliche Nutzen.

Denn virale Videos sind langfristig betrachtet gar nicht so effizient, wie sie scheinen.

Stell dir ein virales Video wie ein Plakat am beliebtesten Platz in einer Großstadt vor. Du erreichst zwar unzählige Menschen, aber diese vergessen sofort wieder, dass du existierst.

Deshalb empfiehlt Nicole, auf eine nachhaltige Strategie zu setzen. Dafür brauchst du eine loyale Community, die deine Marke liebt, weil du sie mit hilfreichen Inhalten unterstützt.

Deine YouTube-Strategie baut also auf zwei Komponenten.

Du musst eine Community aufbauen, indem du ihnen gibst, was sie wollen.

Zusätzlich muss deine Community verstehen, dass du kein individueller Content Creator bist, sondern ein Unternehmen, bei dem sie auch Produkte oder Dienstleistungen kaufen können.

Das klingt abstrakt, weiter unten im Artikel zeigen wir dir aber verschiedene bewährte Videoformate, die dir den Einstieg in YouTube Marketing einfach machen.

Schauen wir uns an, was du für die Videoproduktion brauchst.

Wie du gute Videos für dein YouTube Marketing produzierst

Die richtige Kamera

Du weißt, mit welcher Strategie du dein Publikum erreichen willst. Jetzt wird es an der Zeit, dass du dein erstes Video produzierst.

Videoproduktion schreckt viele Unternehmen ab. Sie glauben, dass Videoproduktion teuer und aufwendig sei. Doch Nicole bestätigt, dass Videoproduktion für YouTube Marketing weitaus einfacher und günstiger ist als viele glauben.

Fangen wir mit der richtigen Kamera an.

Für YouTube Marketing brauchst du keine professionelle High-End-Kamera. Bereits ein aktuelles Smartphone liefert ausreichend gute Videoqualität.

Hier eine Liste mit Smartphones, die sich für Videoproduktion eignen:

  • iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone X, iPhone XR, iPhone 8 Plus, iPhone 8
  • Samsung Galaxy S10 Plus, Galaxy Note 9, Galaxy S10, Galaxy S9 Plus, Galaxy S9, Galaxy 10e 
  • Huawei P20
  • HTC U12 Plus
  • OnePlus 6
  • Google Pixel 2, Pixel 2XL

Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit besitzt du oder jemand in deinem Unternehmen bereits eines dieser Smartphones.

Natürlich kannst du auch mehr Geld in eine Spiegelreflexkamera investieren. Was du aber sowohl für Smartphone als auch für DSLR brauchst, ist ein Stativ, um stabile Bilder aufzunehmen.

Ton

Deine Bildqualität ist wichtig, viel entscheidender als eine DSLR mit Profiobjektiv ist jedoch deine Tonqualität. Ist sie schlecht, werden Zuschauer sofort abspringen.

Deshalb solltest du in ein gutes Mikrofon (zum Beispiel ein Lavalier-Mikrofon) investieren und für eine schallarme Umgebung sorgen. Hierfür gibt es spezielle Schallabsorber, die du an deinen Wänden anbringen kannst.

Komischer Tipp: Falls du Voiceover über dein Video legen willst, aber kein ruhigen, schallarmen Ort findest, dann nimm dich in einem Auto auf.

Licht

Der nächste Punkt ist Licht. Je schlechter die Lichtverhältnisse, desto schlechter ist deine Bildqualität. Egal wie teuer deine Kamera war.

Um für perfektes Licht zu sorgen, eigenen sich Softboxen. Alternativ kannst du versuchen, einen Weg zu finden, um natürliches Licht zu nutzen. Dieses kannst du etwa durch Reflektoren verstärken.

Schnitt

Professionelle Schnittsoftware wie Adobe Premiere Pro kann teuer sein. Aber wusstest du, dass du vermutlich bereits ein Schnittprogramm besitzt, das von Weltmarken für Werbespots genutzt wird?

Wir sprechen von iMovie, einem Schnittprogramm, das auf jedem Mac installiert ist. Die Software ist einfach zu nutzen und der Autohersteller Bentley hat folgenden Werbespot mit einem iPhone aufgenommen und auf einem iPad in iMovie geschnitten.

Hier findest du hervorragende Video Editoren, die aus deinem Filmmaterial ein Meisterwerk machen.

Die richtigen Mitarbeiter

Der größte Nachteil an YouTube Marketing ist der Aufwand. Trotzdem glauben wir nicht, dass du deine Videoproduktion an eine teure Agentur auslagern musst. Stattdessen kannst du nach Expertise in deinem Unternehmen suchen. Gibt es kreative Menschen in deinem Unternehmen, die vielleicht sogar schon Erfahrung mit der Erstellung und Bearbeitung von Videos gemacht haben?

Falls ja, dann spann sie in deine Marketing-Prozesse ein.

Falls du niemanden findest, dann findest du hier professionelle Videoexperten für jedes Budget. 

Die richtigen Formate

Neben der richtigen Ausrüstung ist entscheidend, dass du den richtigen Content produzierst. Du musst wissen, worum es in deinen Videos gehen soll und unzählige Unternehmen scheitern an dieser Aufgabe.

Die gute Nachricht: Du musst das Rad nicht neu erfinden. Halte dich einfach an etablierte Content-Formate und dein Publikum wird sich in dich verlieben.

Testimonials

Videotestimonials sind kurze Videos, in denen deine Kunden zu Wort kommen. Sie berichten, warum sie sich für dein Produkt entschieden haben, wie sie es nutzen und warum sie es mögen.

Die richtigen Testimonials sind heutzutage unerlässlich für erfolgreiches Marketing. Sie machen deine Marke glaubwürdig und schaffen Vertrauen. Außerdem kannst du Testimonials gut auf deine Webseite einbauen und so Besucher ganz automatisch auf deinen YouTube-Kanal aufmerksam machen.

Produktdemos

Du hast ein vielseitiges oder erklärungsbedürftiges Produkt? Dann ist Video die beste Plattform, um es deiner Zielgruppe zu erklären. Dabei hast du gleich zwei Vorteile. Erstens zeigst du deinen Kunden, wie sie das Produkt richtig bedienen können. Zweitens gibst du unsicheren Zuschauern die Möglichkeit, mehr über dein Produkt zu lernen.

Wichtig: Produziere Produktdemos nur, wenn du wirklich ein erklärungsbedürftiges Produkt hast und Nutzer oft Fragen dazu stellen. Gibt es keine Nachfrage nach der Erklärung, wird  auch niemand das Video schauen.

Explainer

Explainer sind ideal für komplexe Software-Produkte oder SaaS-Lösungen. In so einem Video geht es nicht darum, einen groben Überblick über dein Produkt zu bieten, sondern ausführlich zu zeigen, wie man mit ihm ein konkretes Problem lösen kann. Stell dir Explainer als Tutorials vor.

Der schnellste Weg, ein Explainer für dein Unternehmen zu erstellen? Arbeite mit einem Experten für Video Explainer!

Interviews

Interviews sind eine hervorragende Möglichkeit, ansprechenden Content für dein YouTube Marketing zu erstellen. Als Unternehmen bedienst du ein bestimmtes Segment im Markt und genau in diesem Segment gibt es Meinungsführer, Vordenker oder andere Persönlichkeiten, für deren Meinung sich deine Zielgruppe interessiert. Finde sie, interviewe sie und veröffentliche das Ergebnis als Video.

Fallstudien

Fallstudien eigenen sich nicht nur hervorragend für deinen Blog, sondern auch für deinen YouTube-Kanal. Zeige deinen Zuschauern, welche Probleme deine Kunden mit deinem Produkt überwunden haben. 

Fallstudien funktionieren, weil sie dein Unternehmen glaubwürdig und dein Produkt greifbar machen. Außerdem zeigen sie besser als jeder andere Content, welchen Nutzen dein Publikum aus deinem Produkt ziehen kann.

Live Videos

Live Videos sind eine tolle Möglichkeit, um mit deinem Publikum zu interagieren. Jedoch solltest du erst über Live Videos nachdenken, sobald du deinen YouTube-Kanal erfolgreich ausgebaut hast. Denn für Live Videos brauchst du eine Community, die sich für dich interessiert.

Live Videos eignen sich nicht nur für Events, sondern auch für Webinare.

Vlogs

Vlogs (Video Blogs) sind ideal, um deinen Zuschauern Woche für Woche neuen Content zu bieten. In Vlogs kannst du Highlights aus deinem Unternehmen präsentieren oder Blog Posts auf Video festhalten.

Vlogs sind der beste Weg, eine Beziehung zu deinen Zuschauern aufzubauen. Jedoch nur, wenn du sie unterhalten kannst oder ihnen etwas bietet, was sie wirklich interessiert. 

Ein Vlog über das Leben von Designern bei Google, gefilmt von Mitarbeitern, ist spannend.

Ein Vlog über Events, die du vergangene Woche besucht hast, ist langweilig

Event Videos

Event Videos sind eine gute Möglichkeit, neue Menschen zu erreichen. Denn was tun Besucher nach einer Messe oder einem Event? Sie suchen online nach Zusammenfassungen, Insights und Learnings.

Wenn du schnell genug in der Produktion und im Schnitt bist, kannst du einen Teil dieser Suchanfragen abgreifen und so organisch wachsen.

Der letzte Schritt: Ein Skript schreiben

Du hast die Strategie, die Ausrüstung und du weißt, welches Video du drehen willst. Jetzt fehlt nur noch ein Schritt für das perfekte Video.

Du musst ein Skript schreiben. 

Ein Skript ist das Grundgerüst deines Videos. In ihm findest du, was du im Video sagen wirst, welche Personen auftreten und so weiter. 

Wie bei deiner YouTube Marketing Strategie verfolgt dein Skript ein Ziel. Dein YouTube-Kanal kann durchaus mehrere Ziele in sich vereinen, ein Video sollte jedoch nur ein einziges Ziel haben. 

Wenn du aufwendigere Videos mit mehreren Szenen- und Standortwechselen planst, brauchst du ein Storyboard. Es ist eine Art Blaupause für dein Video. 

Ein Storyboard enthält:

  • Ein Frame für jede Hauptszene
  • Eine kurze Beschreibung über die Szene (Tageszeit, Charaktere)
  • Inhalt der Szene (Ausgeschrieben, wer sagt was)
  • Anweisungen für die Kamera

So optimierst du deine Videos für YouTube Marketing

Du hast dein Video geplant, gedreht und geschnitten. Damit ist dein Job aber leider noch nicht vorbei. Denn damit dein Video gesehen wird, muss es gefunden werden. Sicherlich hast du nicht vergessen, dass YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist. Und wie auch bei der größten Suchmaschine der Welt, dreht sich bei YouTube alles um Rankings.

Wenn du dich ein bisschen mit Marketing auskennst, weißt du, dass du deine Homepage und Blog Artikel für Suchmaschinen optimieren musst. Genau das gleiche musst du auch mit deinen Videos tun. Das ist jedoch etwas komplizierter.

Die wichtigsten Faktoren, die über dein Videoranking entscheiden:

  • Watch Time (Wie lange ein Nutzer dein Video schaut)
  • Session Time (Wie lang bleiben Nutzer nach deinem Video auf der Plattform?)
  • Videolänge (Längere Videos sind idR hochwertiger)
  • Anzahl der Abonennten (Je mehr Abonnenten, desto höher deine Autorität)
  • Engagement (Kommentare, Teilen, Liken)

Einen Artikel oder deine Homepage kannst du jederzeit optimieren. Bei Videos ist das schwierig. Denn das Ranking wird vor allem durch den Inhalt bestimmt. Wenn du deinen Content für dein YouTube Marketing optimieren willst, musst du also ständig die Reaktion deiner Community beobachten und daraus lernen.

Doch eine gute Nachricht: Metadaten sind ebenfalls wichtig für dein Ranking und diese kannst du jederzeit anpassen.

Metadaten

Das tolle an Metadaten ist, dass du sie jederzeit ändern kannst, selbst, wenn dein Video bereits online ist. Hier die wichtigsten Metadaten für deine Suchmaschinenoptimierung.

Titel

Der Titel deines Videos sollte einerseits Keywords enthalten, die für dich wichtig sind, andererseits aber auch Zuschauer neugierig machen. Beides miteinander zu vereinen kann ein schmaler Grat sein und erfordert, Fingerspitzengefühl und Übung. Teste verschiedene Dinge und beobachte, wie dein Publikum reagiert.

Videobeschreibung

YouTube Beschreibung

Nutzer sehen lediglich die ersten zwei bis drei Zeilen deiner Videobeschreibung. Das sind gerade einmal 100 Zeichen. Da nur die wenigsten auf “Mehr Ansehen” klicken, solltest du deine CTA direkt an den Anfang deiner Beschreibung packen. Weiterhin kannst du relevante Keywords und informative Links in deiner Beschreibung unterbringen.

Tags

Tags sind Kategorien. Du kannst Tags selbst festlegen und solltest dein wichtigstes Keyword immer an erste Stelle setzen. Für den Rest kannst du normale und Longtail Keywords nutzen.

Kategorie

Unter “Erweiterte Einstellungen” kannst du, nachdem du ein Video hochgeladen hast, dein Video in eine bestimmte Kategorie einsortieren.

Untertitel

Closed Captions helfen Menschen mit Hörproblemen dabei, deine Videos zu verstehen. Untertitel helfen Menschen, die eine andere Sprache sprechen, den Inhalt deines Videos zu verstehen. Wenn du die Ressourcen hast, solltest du beide zu jedem Video hinzufügen. Sie helfen nicht nur mehr Menschen, deine Inhalte zu schauen, sondern verbessern auch dein Ranking. Denn Captions sind voller Keywords. 

Der einfachste Weg, um Closed Captions hinzuzufügen, ist ein Video bei YouTube hochzuladen. Die Plattform erstellt automatisch Captions, die du anschließend bearbeiten kannst. Gehe dazu, nachdem du ein Video hochgeladen hast, in dein Creator Studio und bearbeite dein Video.

Wähle hierbei “CC Untertitel” und wähle die Sprache deines Videos. Jetzt generiert YouTube automatisch deine Untertitel. Diese Untertitel kannst du nun bearbeiten und das solltest du auch.

Wichtig: Untertitel geben den Inhalt nicht Wort für Wort wieder. Gesprochen Sprache funktioniert anders als geschriebene Sprache. Achte insbesondere darauf, Füllwörter, die wir beim Sprechen nutzen, wegzulassen.

Wenn du fertig bist, kannst du die Untertitel speichern und das passende SRT-File herunterladen, falls du die Untertitel für weitere Plattformen benötigst.

Karten

Karten sind klickbare Fenster, die in einem Video erscheinen und die deine Zuschauer auf eine von dir bestimmte Seite schicken. Insgesamt kannst du 5 Karten pro Video hinzufügen und gleichmäßig verteilen. Wir empfehlen dir, mindestens eine Karte am Ende eines jeden Videos hinzuzufügen. 

Du kannst Karten einfach im Creator Studio hinzufügen. Wähle dazu ein Video aus, gehe auf Bearbeiten und wähle Karten aus. Jetzt erscheint ein neues Menü, indem du Karten hinzufügen kannst.

Nicht vergessen: Egal was für ein Video du drehst. Fordere deine Zuschauer am Ende immer auf, dem Video einen Daumen hoch zu geben und deinen Kanal zu abonnieren. Stelle auch eine Frage passend zum Inhalt des Videos und fordere sie auf, ihre Antwort zu kommentieren.

Videopromotion

Zwar wirst du Traffic über den Suchalgorithmus von YouTube erhalten, doch gerade zu Beginn kommt dieser schleppend. Deshalb ist es wichtig, deinen YouTube-Kanal auf deinen bestehenden Kanälen zu bewerben.

Hier solltest du deine YouTube-Videos bewerben:

Erzähl deinen Followern von deinem YouTube-Kanal und erkläre ihnen, wieso sie ihn abonnieren sollen. Anders: Erkläre, wie dein Kanal das Leben deiner Follower bereichern kann.

Ein weiterer Weg, um die Bekanntheit deines Kanals zu steigern, ist mit Influencern und anderen Creators zusammenzuarbeiten.

Unsere Experten für Influencer Marketing können dir dabei helfen.

YouTube-Werbung

Wenn du mit YouTube Marketing richtig durchstarten willst, kannst du dich nicht nur auf organische Videos verlassen. Du musst auch Werbung schalten, die vor anderen Videos angezeigt wird.

YouTube-Werbung hat einen unschlagbaren Vorteil gegenüber Videowerbung auf Facebook: Du zahlst nur, wenn Nutzer dein Videoclip auch schauen. Der Preis pro Aufruf hängt vom Keyword ab. 

Es gibt verschiedene Arten von Werbeclips.

Discovery Ads erscheinen in den Suchergebnissen von YouTube, auf der Homepage und als empfohlenes Video in der Seitenleiste. 

In Stream Ads erscheinen vor oder während eines YouTube-Videos eines anderen Kanals. Werbeclips, die davor angezeigt werden, bezeichnet man als Trueview Ads. Werbeclips, die in der Mitte angezeigt werden (nur bei Videos über 10 Minuten) nennt man Mid Roll Ads.

Sicherlich ist dir schon einmal aufgefallen, dass du manche Werbeclips vor Videos nach 5 Sekunden überspringen kannst, andere jedoch nicht. Dies hängt einerseits von der Dauer der Werbeclips ab. Clips, die nicht übersprungen werden können, dürfen maximal 15 bis 20 Sekunden lang sein. Der Zeitraum ist abhängig davon, in welchem Land sich der Zuschauer befindet. 

Unsere Experten für Videomarketing wissen, wie sie dein Kanal nach vorn bringen.

Analysiere dein YouTube Marketing

Wenn du mit YouTube Marketing wirklich durchstarten willst, dann musst du dich mit YouTube Analytics auseinandersetzen. Denn nur wenn du verstehst, was auf deinem Kanal funktioniert und was nicht, kannst du dich weiterentwickeln und deiner YouTube Marketing Strategie den Feinschliff verpassen, den sie benötigt.

Standardmäßig zeigt dir YouTube Analytics die Daten der vergangenen 28 Tagen an. Diesen Zeitraum kannst du nach belieben ändern. Du kannst auch nach Ländern und anderen Kriterien filtern.

Die wichtigste Kennzahl für dein YouTube-Video ist die Wiedergabezeit (Watch Time) pro Tag. Also die absolute Zeit, die Nutzer deine Inhalt geschaut haben. Die kannst du über deinen gesamten Kanal betrachten oder auch über einzelne Videos. 

Früher galt für YouTube die Anzahl der Aufrufe als Hauptkennzahl, heute ist es die Wiedergabezeit. Je höher diese für ein Video, desto wertvoller ist es in den Augen von YouTube.

Ebenso interessant wie die Wiedergabezeit ist der durchschnittliche Prozentsatz der Wiedergabe. Was ziemlich kompliziert klingt, ist nichts weiter als eine Zahl, die dir sagt, zu wie viel Prozent Nutzer ein Video im Durchschnitt geschaut haben.

Diese Zahl ist interessant für dich, weil sie dir hilft, zu verstehen, welche Videos Nutzer bei der Stange halten und welche nicht. 

Die Zuschauerbindung (in %) verrät dir, an welcher Stelle Nutzer in einem Video abspringen.

Interaktionen verraten dir, wie deine Videos bewertet werden. Jeder Nutzer kann auf YouTube Videos mit Gefällt mir und Gefällt mir nicht bewerten (Daumen hoch, Daumen runter). Weiterhin verrät dir die Anzahl der Shares, wie viral ein Video ist. Teilen deine Zuschauer es gern.

Klickraten der Impressionen zeigen dir, wie gut dein Titel und Thumbnail funktioniert. Der Wert misst, wie viele Nutzer auf dein Video geklickt haben nachdem YouTube es ihnen angezeigt hat. 

Weiterhin solltest du deine Demografie im Auge behalten. Hier erfährst du, wer die Menschen sind, die deine Videos schauen. Zumindest in Bezug auf Alter und Geschlecht. Dies kann dir helfen, zu verstehen, ob du mit deinen Videos die richtige Zielgruppe erreichst und ob dein YouTube Marketing auf dein Unternehmensziel einzahlt oder nicht.

Tipps & Tricks von der YouTube Marketing Expertin

Wie immer haben wir unsere Expertin nach Tipps gefragt, die du in den typischen Leitfäden nicht findest.

Tipp 1: Custom URL

Wenn du ein YouTube-Kanal erstellst, dann erhältst du von YouTube eine automatisch erzeugte URL. Da diese zufällig generiert ist, ist sie weder schön noch einprägsam. Sobald dein Kanal jedoch älter als 30 Tage ist, du ein Kanalsymbol festgelegt hast, ein Kanalbild hochgeladen hast und 100 Abonnenten, dann kannst du eine eigene URL festlegen.

Tipp 2: Kanaltrailer für Nicht-Abonnenten 

Wenn Menschen deinen Kanal besuchen, dann werden sie von Inhalten erschlagen. Deshalb ist es für deine Reichweite unheimlich wichtig, dass du einen Trailer drehst und einrichtest, den nur Nicht-Abonnenten sehen. Dieser hilft ihnen sofort zu verstehen, worum es in deinem Kanal geht und natürlich, wieso sie ihn sofort abonnieren sollten.

    1. Wähle “Kanal anpassen
    2. Gehe auf “Startseite
    3. Klicke auf “Für neue Besucher
    4. Klicke auf “Bearbeiten
    5. Wähle “Trailer ändern” oder „Trailer entfernen

Satt einen Trailer kannst du auch dein derzeitiges Kampagnen-Video prominent platzieren. So wie wir:

Halte dich in deinem Trailer kurz und gib deinen Zuschauern einen unschlagbaren Grund, warum sie dir in Zukunft ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenken sollten.

Du hast keine Ahnung, wie du einen Trailer erstellst? Such dir einfach einen Experten, der das für dich erledigt.

Tipp 3: Passe den Dateinamen deines Videos an

Wenn du ein Video schneidest und renderst, dann hat es vermutlich einen Dateinamen wie “iMovie-2019-06-19.mp4”. Wenn du die Datei vor dem Upload jedoch umbenennst, dann kann YouTube besser verstehen, worum es in deinem Video geht. Am besten nutzt du einfach deinen Videotitel als Dateinamen. 

Tipp 4: Erstelle Playlisten

Playlisten eigenen sich hervorragend, um Videos zu bündeln. Das kannst du tun, wenn du ein kompliziertes Thema über mehrere Videos erklärst oder unterschiedliche Seiten beleuchtest. Erstellst du dann eine Playlist, hilft das Zuschauern, die Videos zu sehen, die sie wirklich interessieren.

Der Vorteil für dich: Bei Playlisten wird das nächste Video automatisch abgespielt. Deine Zuschauer müssen also nichts tun und schauen somit auch länger.

Tipp 5: Individuelle Thumbnails

Deine Videos können noch so gut sein, wenn du keinen guten Titel oder Thumbnail erstellst, wird sie niemand schauen. 90% der Videos auf YouTube nutzen ein selbst erstelltest Thumbnail und du solltest diesem Trend folgen. Damit du eigene Thumbnails hochladen kannst, musst du deinen Account verifizieren.

Thumbnails wirken banal, sind aber essenziell. Falls du dafür kein Händchen hast, lass dir von einem Experten für Thumbnails helfen.
 

 Tipp 6: Musik

Wir empfehlen dir, Musik und Soundeffekte zu deinen Videos hinzuzufügen. Hier bietet dir YouTube eine eigene Bibliothek mit lizenzfreier Musik, doch diese wird schnell langweilig.

Der einfachste Weg, deine Videos mit einzigartiger Musik aufzuwerten, ist mit Musikexperten zusammenzuarbeiten. Hier findest du Produzenten & Komponisten, die in jedes Budget passen.

Mit diesem Wissen bist du bereit, mit deinem YouTube Marketing durchzustarten. Doch wie immer gilt:

Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Am Ende musst du selbst herausfinden, was für dein Unternehmen und Publikum funktioniert und was nicht.

Doch nach diesem Leitfaden kennst du dich gut genug aus, um eigene Experimente zu starten und dir eine loyale Community aufzubauen.

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Griiip Race Car Fiverr Design

Rennsport neu gedacht: Fiverr und Griiip

Was haben Business und Rennsport gemeinsam? Alles dreht sich um Geschwindigkeit! Deshalb freuen wir uns, unser globales Sponsoring von Griiip bekannt zu geben, dem Startup. das Rennsport für immer verändern will.

Wie auch wir glaubt Griiip an Innovation, Geschwindigkeit, Einfachheit und Technologie, die jedem hilft, seiner Leidenschaft zu folgen. Gegründet wurde das Rennsport-Startup 2015 mit dem Wunsch, Motorsport für mehr Menschen zugänglich zu machen. Sowohl für Fahrer als auch für das Publikum.

Dazu hat Griiip einen kostengünstigen Rennwagen entwickelt und ihn mit unzähligen Sensoren ausgestattet. So können Fahrer für vergleichsweise wenig Geld am Rennsport teilnehmen und Zuschauer sind durch Dashboards und interaktive Aufzeichnungen näher an der Action als jemals zuvor.

 

„Es ist selten, dass man die Möglichkeit hat, mit Menschen zusammenzuarbeiten, welche die gleichen Werte vertreten“, sagt Tamir Plachinsky, CEO von Griiip. „Die globale Community von Fiverr zeigt die gleichen Qualitäten, die wir bei Fans und Partnern suchen, und die Chance, mit einer vielfältigen und talentierten Gruppe zusammenzuarbeiten, spiegelt die Einstellung aller an Griiip Beteiligten wider.“

Unsere Zusammenarbeit beschränkt sich jedoch nicht nur Logos und Banner auf Webseite und Rennstrecke. Wir haben unsere Community dazu aufgerufen, sich an dieser Zusammenarbeit zu beteiligen. Die Aufgabe: Designer und Kreative konnten einen kompletten Rennwagen designen. Wir haben das beste Design ausgewählt und es auf einem echten Rennwagen finalisiert.

Gewonnen hat der talentierte Trippiesteff der bereits seit einiger Zeit als Fiverr Pro außergewöhnliche Designs für Unternehmen und Projekte erstellt. 

Das Auto mit dem Gewinner-Design ist Anfang November das erste Mal über die Rennstrecke des Autodromo di Varano gejagt und mit Fahrer Luca Filippi auf einem erfolgreichen zweiten Platz gelandet.

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Fiverr Rockstars Lioba

„Ich will mich auf meine Leidenschaft konzentrieren, und den Rest abgeben“ – Interview mit Sängerin Lioba

Mit Fiverr Rockstars wollen wir zeigen, dass jedes Projekt gelingen kann, solang du mit den richtigen Experten zusammenarbeitest. Deshalb haben wir ein junges Musiktalent gesucht, dem wir helfen können, Business-Aufgaben auszulagern, damit er oder sie sich voll und ganz auf seine oder ihre Musik konzentrieren kann.

So haben wir Lioba gefunden, die Social Media Marketing, Videodreh, Mixing & Mastering, Photoshooting, Branding und die Produktion eines Musikvideos einfach an Fiverr Freelancer abgegeben hat, damit sie ihre Musikkarriere voranbringen kann. 

Hier kannst du einen Blick hinter die Kulissen des Projekts werfen:

Wir haben mit Lioba über ihre Karriere gesprochen und wie wichtig es ist, Aufgaben abzugeben.

Hallo Lioba, danke, dass du dir heute Zeit für uns genommen hast. Die Frage, die uns am brennendsten interessiert: Wie bist du zu Musik gekommen?

Das ist eine schwierige Frage, muss ich zugeben, denn ich singe, seit ich denken kann.

Zum Beispiel bin ich bereits mit 8 als Vorband meiner Mutter – die Musikpädagogin und Hobbysängerin ist – auf Veranstaltungen bei uns im Dorf aufgetreten. Etwas später – mit 11 – habe ich dann an einem Gesangswettbewerb teilgenommen und gewonnen. Danach habe ich dann Unterricht genommen, aber wirklich begriffen, dass man mit Sängerin werden kann, habe ich erst in der 7. Klasse. Da habe ich gelernt, dass es dafür ein richtiges Studium gibt und von da an war klar, dass ich Sängerin werden will.

Nach 3 Jahren Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin, bin ich dann mit 18 nach Hamburg gezogen, um genau das zu tun. Ich habe mich an der Uni eingeschrieben, meine ersten Schritte gemacht und wirklich ernsthaft begonnen, eine Musikkarriere aufzubauen.

Hast du jemals überlegt, weiterhin als Pädagogin zu arbeiten?

Für mich war schnell klar, dass Pädagogin nur mein Plan B ist. Nach meinem Studium habe ich ein halbes Jahr in der Krippe gearbeitet un war in dieser Zeit 3 oder 4 mal krank. Das klappt einfach nicht, wenn ich auch noch singen will.

Derzeit fahre ich auch ganz gut mit meiner Musik.

Das klingt ja großartig. Kannst du von der Musik bereits leben?

Ich lebe mal besser und mal schlechter von der Musik. Aus diesem Grund jobbe ich nebenbei ab und zu noch als Babysitterin. Insgesamt läuft es aber ganz gut. 

Wie hast du dich bislang um Sachen wie Social Media, Branding, Webseite usw. gekümmert?

Ich habe in der Vergangenheit viel alleine gemacht oder im Freundes- und Bekanntenkreis herumgefragt. Das hat ganz gut funktioniert, aber hauptsächlich, weil wir viel Glück hatten.

Nimm Social Media. Ich weiß, dass es wichtig ist, aber ich will mich nicht davon bestimmen lassen. Um auf Social Media erfolgreich zu sein, musst du jeden Tag etwas zu sagen haben. Aber ich habe nicht jeden Tag etwas zu sagen und wenn ich mich dann darum kümmere, schränkt mich das in meiner Kreativität ein. Das ist nicht gut.

Ja, das kann ganz schön stressen. Wie ist es mit komplexeren Themen, wie deiner Homepage?

Ich hatte Glück, mein ehemaliger Schlagzeuger hat sich darum gekümmert. Er hat ein Programm gefunden, das günstig war und gut aussah. So haben wir uns die Seite zurecht gebastelt. Das Ergebnis war okay, aber hier musste definitiv was neue her und ich bin unglaublich happy mit der Homepage, die Kirstyn als Expertin für Branding für mich erstellt hat.

Fällt es dir leicht, Aufgaben wie diese abzugeben?

Anfangs ist es unheimlich schwer, Aufgaben abzugeben. Aber wenn man es einmal tut, merkt man, wie gut es ist, wenn man sich nicht mehr um alles selbst kümmern muss. Zum Beispiel Social Media. Ich mag das nicht sonderlich und die Unterstützung hier tut unheimlich gut.

Dann gibt es natürlich auch noch Sachen, wo ich gar keine Wahl habe. Die Webseite zum Beispiel. Das an einen Fiverr Freelancer abzugeben, hat mich krass entlastet. Genau wie all die anderen wundervollen Dinge, die ich durch Fiverr Rockstars auslagern konnte wie mein Social Media Marketing, Branding, Mixing & Mastering, professionelle Videos, der Dreh eines Musikvideos und ein neues Logo. Dadurch konnte ich mich voll und ganz auf meine Musik und meinen Auftritt konzentrieren. Und das hört man in der Musik, wie ich finde.

Zum Abschluss: Hast du einen Rat für andere Musiker?

Durch diese Chance mit euch zu arbeiten, habe ich gemerkt, wie befreiend es ist, Business-Aufgaben abzugeben. Dadurch habe ich mehr Zeit und Energie für meine Leidenschaft gefunden und ich würde jedem Musiker oder Künstler raten, genau das gleiche zu tun. Eure Leidenschaft ist zu wichtig, um sie durch Dinge zu ersticken, die auch jemand anderes tun könnte. 

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Wie du XING-Marketing erfolgreich für dein Unternehmen nutzt

Viele Unternehmen unterschätzen das Potential von XING-Marketing. Ein Fehler. Denn mit 16 Millionen Nutzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist XING eine der wichtigsten sozialen Plattformen für deutsche Unternehmen. Hier erfährst du, wie du XING für dein Unternehmen nutzen kannst.

Bevor du an deiner XING-Marketingstrategie arbeitest, solltest du dir zwei Fragen stellen: 

Ist deine Zielgruppe auf XING aktiv?

Hilft dir XING-Marketing mit deinen Unternehmenszielen?

Die erste Frage lässt sich leicht beantworten. Sind deine Zielgruppe zum Beispiel Entscheider in deutschen Unternehmen, dann findest du sie definitiv auf XING. Versucht du internationale Manager in Startups zu erreichen, dann ist LinkedIn besser für dich.

Die zweite Frage ist ebenfalls simpel. Ganz konkret kann dir XING Marketing bei diesen Zielen helfen:

  • Employer Branding
  • Social Recruiting
  • Social Selling
  • Beziehungspflege zu Experten und Geschäftspartnern

Du siehst: XING ist ideal für Unternehmen, die im deutschsprachigen Raum rekrutieren oder Kontakte im B2B-Umfeld erreichen wollen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du deinen Business Account einrichtest, wie du dir die richtigen Ziele setzt und wie du diese erreichst.

Als kleines Extra findest du am Ende noch einmal eine Sammlung bewährter Tricks und Handgriffe, mit denen du dein XING-Marketing erfolgreich umsetzt. 

So richtest du deinen XING Business Account ein

Bevor du mit deinem XING-Marketing starten kannst, musst du für dein Unternehmen einen Business Account einrichten. Hierfür brauchst du ein eigenes Profil, das mit diesem verknüpft wird. Wie auch auf LinkedIN und Facebook musst du Mitglied sein, um eine Seite zu erstellen.

Wichtig für dich ist, dass die Erstellung einer Seite für dein Unternehmen kostenlos, aber auch eingeschränkt ist. Willst du zum Beispiel weitere Medien zu deiner Seite hinzufügen oder mehrere Admins ernennen, die deine Seite verwalten, musst du zahlen. 

Wenn du lediglich Bewerbern Informationen über dein Unternehmen geben willst, reicht die kostenfreie Variante. Nimmst du dein XING Marketing aber wirklich ernst, führt kein Weg an der Bezahlversion vorbei.

So richtest du eine kostenfreie Seite für dein Unternehmen ein:

  1. Logge dich in dein XING Account ein
  2. Klicke links auf “Unternehmen”
  3. Klicke auf den Reiter “Produkte und Dienstleistungen”
  4. Klicke oben rechts auf “Für Anbieter: Eigene Seite erstellen”
  5. Trage jetzt die Informationen zu deinem Unternehmen ein
  6. Klicke auf “Business Page erstellen”

Sobald deine Seite steht, solltest du noch ein Logo und eine Beschreibung hinzufügen. Achte darauf, dass in dieser Keywords vorkommen, die für dein Anliegen wichtig sind. Du kannst auch Keywords in deinen Unternehmenstitel einbauen. Zum Beispiel:

Lead GmbH | B2B Lead Generation Agentur

WICHTIG: Da du XING für dein Unternehmen nutzt und damit geschäftlich, musst du ein Impressum angeben. Dieses kannst du in „Über uns“ hinzufügen.

Hinweis: Du kannst jederzeit einen Experten beauftragen, der dein XING-Profil für dich erstellt und pflegt.

Jetzt, wo deine Seite fertig ist, musst du deine XING Marketing Ziele festlegen.

Ziele & Zielgruppe für dein XING Marketing festlegen

XING ist ein Marketingwerkzeug. Und damit es dir gute Dienste leistest, musst du wissen, was du damit anfangen willst. Das tust du mit den richtigen Ziele.

Ziele geben dir nicht nur die Richtung vor, sie zeigen dir auch, ob du auf einem guten Weg bist oder optimieren musst.

Egal, ob du XING für Leadgenerierung, Recruiting, als Kanal für Content Marketing oder Employer Branding nutzen willst, deine Ziele sollten SMART sein. SMARTE Ziele sind:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Wenn du dich an diesen Rahmen hältst, wird es dir leichter fallen, deinen Fortschritt zu dokumentieren und zu entscheiden, welche Schritte als nächstes getan werden müssen.

Ein schlechtes Ziel wäre also: 

Wir wollen mit XING-Marketing unseren Umsatz steigern!

Dieses Ziel ist zwar messbar und attraktiv, aber weder spezifisch, noch terminiert.

Ein besseres Ziel wäre:

Wir wollen mit XING-Marketing in den nächsten 3 Monaten 100 neue Leads generieren, von denen wir 10% konvertieren. 

Dieses Ziel ist besser, weil du genau weißt, wann du es erreicht hast oder was dazu noch fehlt.

SMART ist besonders bei weichen Zielen wie Employer Branding wichtig. Lege vorher fest, wie du Erfolg oder Misserfolg feststellst, bevor du am Ende immer wieder diskutieren musst, ob XING-Marketing sinnvoll ist.

Nachdem du deine Ziele festgelegt hast, musst du eine Zielgruppe festlegen. Deine Strategie für XING-Marketing muss berücksichtigen, wem du was sagen willst. Willst du zum Beispiel Entscheider in Unternehmen ansprechen, musst du vollkommen andere Inhalte liefern als wenn du Bewerber von deinem Unternehmen überzeugen willst.

So entwickelst du einen Plan für XING Marketing

Sobald du weißt, was und wen du mit XING erreichen willst, wird es Zeit für einen Schlachtplan.

Wie auf jeder anderen sozialen Plattform geht es auf XING darum, Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Dein Ziel muss es sein, von diesen Menschen auf eine Art und Weise wahrgenommen zu werden, die sie dazu bringt, zu handeln.

Willst du, dass Menschen sich bei dir bewerben, dann musst du ihnen zeigen, dass es toll ist, in deinem Unternehmen zu arbeiten.

Willst du Leads generieren, musst du Experten zeigen, dass du ihr Problem lösen kannst.

Willst du deine Reputation aufbauen, musst du als Branchenexperte wahrgenommen werden.

Egal, wie du wahrgenommen werden musst, der Weg dahin ist fast immer gleich.

Mit dem richtigen Content zum Ziel

Wenn du mit XING-Marketing Aufmerksamkeit für dein Unternehmen willst, brauchst du Content. Wie auch auf Facebook und LinkedIn versorgst du auf XING-Follower durch einen Newsfeed mit nützlichen Inhalten. Auf diese Art und Weise baust du eine nachhaltige Beziehung zu ihnen auf, von der du später profitierst.

Erst geben. Dann nehmen.

Konkret für dich bedeutet das, dass du die Content-Maschine anwerfen und Inhalte produzieren musst, die deiner Zielgruppe helfen. 

Diese kannst du über deinen Newsfeed verteilen, aber du solltest noch weiter gehen. XING-Gruppen sind eine tolle Möglichkeit, von neuen Menschen entdeckt zu werden. Hier kannst du aber nicht einfach nur Links zu deinen Inhalten posten. Du musst wirklich interagieren und Mehrwert liefern. Menschen in der Gruppe müssen das Gefühl haben, dass deine Mitgliedschaft eine Bereicherung für sie ist. 

Das tust du, indem du Gruppen über dein Kernthema findest und dich dort einbringst. Du kannst auch eine eigene Gruppe gründen, jedoch ist das weitaus schwieriger und zeitaufwendiger. 

Da XING kleiner als andere Plattformen ist, musst du dir weniger Gedanken über die Quantität deines Contents machen. Viel wichtiger ist seine Qualität. Da eher weniger Menschen deine Inhalte auf XING konsumieren werden, ist es umso wichtiger, dass sie wirklich gut und tiefgründig sind.

Konkret kannst du über Whitepaper, Fallstudien, eBooks, hochwertige Einblicke und ausgearbeitete Anleitungen nachdenken. Diese bilden die Eckpfeiler deines XING Marketings. Falls dir dazu die Zeit oder das Knowhow fehlt, kann dir ein Experte für Content helfen.

Was du vermeiden solltest, ist es, deine Produkte direkt zu bewerben. Die Menschen nutzen XING nicht, um noch mehr Werbung ausgesetzt zu sein. Sie wollen netzwerken, lernen und ihr Unternehmen und ihre Karriere voranbringen. Deine Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen.

Und falls du mal keinen eigenen Content hast, poste fremden. Wahre Experten verteilen nicht nur ihr eigenes Wissen.

So dürfte es dir nicht schwer fallen, eine sinnvolle Strategie für dein XING Marketing zu entwickeln. Im nächsten Abschnitt geben wir dir noch einige Tipps, mit denen du das meiste aus der Plattform herausholen kannst.

Kurze Tipps für erfolgreiches XING-Marketing

Gruppen sind ein toller Weg, um neue Menschen zu erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist jedoch, Beiträge von Influencern oder anderen Seiten zu kommentieren. Denn so sehen Menschen außerhalb deines Netzwerks, was du zu sagen hast. Das funktioniert aber nur, wenn du dabei wirklich Mehrwert lieferst. Sonst ist es Spam und darauf reagieren alle allergisch.

Für Gruppen und fremde Beiträge gilt, dass du so viel kommentieren solltest, wie du etwas beitragen kannst. Wenn du dich wirklich sinnvoll 5 Tage die Woche fast jeden Beitrag kommentieren kannst, dann solltest du es tun. Wenn du dich dabei aber ständig wiederholst, solltest du es sein lassen.

 

Wichtig ist die Konsistenz. Sorge also dafür, dass sich immer jemand um die Pflege deiner Business Seite kümmert. Falls du dafür keine Zeit hast, kannst du einen Social Media Manager beauftragen, deine XING-Seite zu pflegen.

Werben

Du kannst über XING auch Werbeanzeigen schalten. Der Nachteil ist, dass diese aber fast nur Basiskunden erreichen. XING-Premium-Nutzer genießen das Netzwerk werbefrei. 

Der Vorteil gegenüber Facebook ist jedoch, dass du Zielgruppen anhand von Branche, Karrierestufe, Tätigkeitsfelder und Unternehmensgröße auswählen kannst. Insbesondere B2B-Unternehmen können so den Streuverlust erheblich minimieren.

Wenn du dich für bezahlte Werbung auf XING entscheidest, solltest du nicht die gleiche Funktionalität oder die Ergebnisse wie auf Facebook erwarten. Unser Rat ist: probiere es aus und sieh, was passiert. Vielleicht ist es ein guter Kanal für deine Kommunikation, vielleicht solltest du dich aber eher auf andere Bereiche konzentrieren.

Eine Alternative zu klassischen Werbeanzeigen sind Gewinnspiele. Auf XING sind besonders Tickets für Messen und Events beliebt. 

Analyse

Falls du dich für einen bezahlten Premium Business Account entscheidest, gibt dir das Netzwerk ein mächtiges Hilfsmittel für dein XING Marketing an die Seite: Analysen.

Als Pro-Nutzer stehen du unterschiedliche Daten und Informationen über deine Seitenbesucher  zur Verfügung. Dies ist unschätzbar, um zu überprüfen, ob du mit deinem XING-Marketing die richtigen Menschen erreichst. Willst du dein Employer Branding aufpolieren, aber deine Besucher sind hauptsächlich Geschäftspartner? Dann scheinst du etwas falsch zu machen und solltest deine Content Strategie überdenken.

 

Jobangebote

Auch wenn das Ziel deines XING-Marketings nicht ist, Employer Branding zu betreiben, so schauen sich potentielle Bewerber dennoch deine Seite an. Deshalb solltest du darauf achten, dass deine Jobangebote aktuell, informativ sind und zu deiner Marke als Arbeitgeber passen. 

 

Tone of Voice

Gerade wenn mehrere Personen deine XING-Seite verwalten, brauchst du einen Tone of Voice Guide. Dieser regelt die Sprache, in der du kommunizierst. Er sagt, welche Wörter du verwendest und welche nicht. Texter und Social Media Manager sind dankbar über so einen Leitfaden und du kannst sicher sein, dass deine Kommunikation in deinem XING-Marketing immer den richtigen Ton trifft.

Bei der Erstellung eines Tone of Voice Guides ist es wichtig, deine Zielgruppe zu berücksichtigen. Diese erwartet auf XING vermutlich eine ganz andere Ansprache als auf Facebook. Der typische Fall ist, dass du im beruflichen Kontext seriöser kommunizierst.

Falls sich die Mitarbeiter in deinem Unternehmen siezen, solltest du das auch auf XING tun. Herrscht bei dir jedoch das „Du“, dann kannst du auch auf XING verwenden.

Zusammenfassung & Fazit XING Marketing für dein Unternehmen

Wenn du XING-Marketing erfolgreich für dein Unternehmen nutzen willst, musst du:

  • Deine Unternehmensseite auf Hochglanz bringen
  • Deine Ziele und Zielgruppe definieren
  • Deiner Zielgruppe den richtigen Content liefern
  • Die Plattform aktiv nutzen

XING wird immer wieder vernachlässigt und das ist eine große Chance. Denn dadurch herrscht viel weniger Konkurrenz als auf Facebook oder LinkedIn. Diese Chance solltest du nutzen und noch heute anfangen mit deinem XING-Marketing Erfolge zu feiern.

Welche Erfahrungen hast du mit XING für dein Unternehmen gemacht? Schreib es uns in die Kommentare!

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